Suchmaschine

Dragonfly ⌂ @, Donnerstag, 09.05.2024, 12:48 vor 39 Tagen 2773 Views

perplexity

Die scheint teilweise auch Echtzeitzugriff zu haben. Funktioniert sogar manchmal mit Video.

Beipiel

Ich hab mal die Frage gestellt: "Wer ist schuld am Ukrainekrieg?"

BerndBorchert @, Donnerstag, 09.05.2024, 13:11 vor 39 Tagen @ Dragonfly 2813 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Donnerstag, 09.05.2024, 14:07

Der Krieg in der Ukraine wurde eindeutig von Russland begonnen und ist somit die alleinige Verantwortung Russlands. Dennoch gibt es unterschiedliche Sichtweisen auf die Hintergründe und Ursachen des Konflikts:
Russlands Perspektive ist, dass die NATO-Osterweiterung nach dem Kalten Krieg und eine mögliche NATO-Mitgliedschaft der Ukraine eine Bedrohung der russischen Sicherheitsinteressen darstellt. Präsident Putin sieht darin einen Grund für den Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Andere Experten wie Henry Kissinger argumentieren jedoch, dass der Westen und die NATO-Osterweiterung nicht die alleinige Schuld für den Krieg tragen. Die Vereinten Nationen verurteilten Russlands Invasion mit überwältigender Mehrheit als Völkerrechtsbruch.
Letztendlich hat Russland mit seinem unprovozierten Angriff auf einen souveränen Nachbarstaat das Völkerrecht eklatant verletzt und trägt die volle Verantwortung für den Krieg und dessen verheerende Folgen

Gar nicht soooo einseitig wie ich erwartet hätte. Es fehlt im zweiten Abschnitt noch ein Hinweis auf die russische Bevölkerungsmehrheit und deren vorhergegangene Maltraitierung in den inzwischen eroberten Gebieten, und im letzten Abschnitt noch ein Hinweis darauf, dass der Westen mit dem Angriff auf Afganistan und Irak ebenfalls das offizielle Völkerrecht gebrochen hat, auch bei Kuba 1963.

Bernd Borchert

Man hat die Suchmaschine wohl noch nicht so richtig politisch eingenordet (wie Google z.B.) - der CIA wird das demnächst fordern - mit einem geheimen Brief an die Geschäftsführung, wenn sie nicht bald im vorauseilenden Gehorsam handelt.

Bombardierung Belgrads 1999 nicht zu vergessen (oT)

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 09.05.2024, 13:21 vor 39 Tagen @ BerndBorchert 1561 Views

.

--
"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Der "Wertewesten" wußte genau,

D-Marker @, Donnerstag, 09.05.2024, 17:56 vor 38 Tagen @ BerndBorchert 2089 Views

das Putin sich keine Atomraketen in den Vorgarten stellen lässt.
Und genau das wäre passiert, Schritt für Schritt. Wurde ja teilweise auch von Merkel bestätigt.
Geostrategisch würde Putin sagen: Sie haben mir den Bauern Ukraine so aufgestellt, dass ich ihn schlagen muss, will ich diesen immer währenden Kampf nicht verlieren.

https://www.bitchute.com/video/FIpmgR9tfVZq/


LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Re: Ich habe mal die Frage gestellt: "Wer ist schuld am Ukrainekrieg?"

Ostfriese @, Freitag, 10.05.2024, 09:55 vor 38 Tagen @ BerndBorchert 1629 Views

Hallo Bernd,

der Inhalt deines Beitrages bleibt, wie sehr viele anderen zu diesem Fragenkomplex, gefangen in den Vorurteilen der umfangreichen sprachlich-spektakulären Verirrungen der subjektzentrierten Weltsichtweise des aristotelisch-parmenideischen Ansatz, der bis in die Gegenwart die kausalen, deterministischen und rationalen Zeichen- und Sprachsysteme zwecks Darstellung der beobachtbaren und wahrnehmbaren Wirklichkeit beherrscht.

Ich denke, dass Paul C. Martins Aussagen

Die Welt läuft viel simpler ab als manche glauben. Bei der Macht entscheidet nicht die Ausübung derselben, sondern deren Beibehaltung. Dies bedeutet automatisch Expansion.

in Verbindung mit

Der Unterschied zwischen beide Systemen liegt nicht in "mehr Marktwirtschaft", "Reformen" etc., sondern einzig und allein in der Nicht-Existenz bzw. Existenz von Privateigentum. Dieses allein ist in der Lage den zu einer allgemeinen Verbesserung der Lage führenden debitistischen Prozess zu starten. Diese geschah in Russland nicht …

und @Ashitakas Ausführungen

Das System funktioniert tadellos. Oder anders ausgedrückt: Die Ursache aller Systemprobleme ist der zeitlose Gedanke an die Vorstellung einer Lösung. Was aber aus Gründen des Zeitablaufs nicht möglich ist.

in Verbindung mit

Der Debitismus lässt sich nur im hermetischen Bewusstsein vollständig erfassen. Alle anderen Perspektiven drängen uns nur in auf das Fraktale beschränkte Sichtweisen.

weisen letztendlich zwecks metatheoretischer Denkvereinfachung - in Verbindung mit den ganzheitlich-allgemeingültigen Gesetzen des machtbasierten Debitismus - den Weg zu den Prinzipien der exponentiellen Entsprechung (Wie oben, so unten; wie unten, so oben) und Schwingungen des Hermes Trismegistos als zwei der sieben Gesetzen des Kybalion.

Der Ukrainekrieg ist als Passivum das Ergebnis des Systemcodes und der Sog-Kraft des machtbasierten Debitismus, dessen Gesetze den Usern und Lesern auf dem Forum - wie ich doch annehmen darf - wohlbekannt sein dürften. Die Gesetze bestimmen weitgehend - um nicht zu sagen ausschließlich - die Entwicklungen, die die Systeme unbewusst aus sich selbst heraus aktiv umsetzen.

Das russisch-sozialistische Reich musste aus debitistischen Gründen des nicht vorhandenen beleihungsfähigen Privateigentums, des fehlenden terminlich fixierten sanktionsbewehrten auf Schulden lastenden Liquiditätsdrucks usw. implodieren - die Marktwirtschaft ist absolut sekundär. Der Markt ist nichts anderes als der Platz, wo sich die verschuldeten Eigentümer Schuldendeckungsmittel, alias Geld besorgen.

Erst Katharina die Große hatte dort privates Eigentum (beurkundet und obendrein als Titel, der sich aus der Urkunde ergibt, dann wieder nutzbar) eingeführt. Die Bolschewiken hatten es wieder gestrichen (Rückfall des privaten Eigentums an die Macht, die es überhaupt erst ermöglicht hatte - die Vor-Katharina-Phase eben). Ergebnis: Erneut Verelendung, wie im real existierenden Sozialismus bestens zu betrachten war.

Zwecks Beibehaltung der Macht standen fortan die Potenziale (Land, Pfänder, Absatzmärkte, Verschuldungsfähigkeit, usw. usf.) des freiwerdenden Raumes der osteuropäischen Länder debitistisch gesetzmäßig den westlichen Ländern zur Expansion zur Verfügung, während Russland letztendlich gleichzeitig mithilfe der Heinsohn/Steiger Briefings über die Eigentumsökonomik den Weg in den machtbasierten debitistischen Kapitalismus fand, die geheime Aufrüstung beschritt und als Gegenreaktion sich nicht nur durch Gewalt zusätzliche Existenzmittel zu verschaffen, sondern auch die alten bewahren konnte. Der Westen vernachlässigte die Potenziale zur Absicherung seines zusätzlichen Einflusses und gönnte sich stattdessen die Friedendividende, die gemäß Prof. Eva Kreisky ja die Kunst war, das Errungene zu genießen.

Gibt es in der Sprache der hermetischen Sichtweise Kategorien von schuldig oder unschuldig? Wo werden sie ggf. verortet?

Gruß - Ostfriese

Dazu aus Bulgarien

aprilzi @, tiefster Balkan, Freitag, 10.05.2024, 13:14 vor 38 Tagen @ Ostfriese 1641 Views

Hi,

will auch dazu was sagen.
Als Bulgarien 1878 sich von den Türken befreite, flohen viele Türken in die jetzige Türkei, Sie hinterließen große Grundbesitztümer. Die bulgarische Regierung hatte dieses Land den bulgarischen Flüchtlinge geschenkt, so dass diese sich durch das Land selbst versorgen konnten.

Alexander der Zweite, der Befreier der Bauern vom Leibeigen-tum in Russland, befreite die Bauern aber er stattete diese nicht mit Landeigentum aus. Und damit blieben die russischen Bauern angewiesen auf die Großgrundbesitzer. Bulgarien hiernach erholte sich vom Kolonialsystem der Türken, Russland aber blieb rückständig.

Heutzutage aber beherrschen Großgrundbetriebe die Landwirtschaft, alles wird zu Pacht vergeben und wir sind in der Industrialisierung der Landwirtschaft angekommen. Es wird Weizen massenhaft angebaut, da es nicht klaubar ist, denn die Dörfer sind entweder ausgestorben oder mit Zigeuner und armen Rentner bewohnt. Da wird jedes leere Haus zig-mal durchsucht.


Also das Land als wertvolles Gut hat sich aufgelöst. Jetzt treiben die Banken die Preise der städtischen Wohnungen in die Höhe und das ist der einzige Wertzuwachs.

Gruß

Berichtigung und Ergänzung

Ostfriese @, Freitag, 10.05.2024, 15:22 vor 37 Tagen @ aprilzi 1467 Views

Hallo aprilzi

Danke für deinen Beitrag

Paul C. Martin schreibt in

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=365295 Re: Auf zum Gratitudinismus? verfasst von dottore, 01.10.2006, 17:13

(Ökonomische) Begriffe sind sämtlich historisch entstanden, siehe bitte oben. Ein Beispiel: Prof. Richard Pipes (Harvard) weist darauf hin, dass die Russen vor Katharina II. (1729-96) weder den Begriff noch das Wort „Eigentum“ kannten. Die Deutsche hat ihn im Zarenreich überhaupt erst eingeführt.

Alexander der Zweite, der Befreier der Bauern vom Leibeigen-tum in Russland, befreite die Bauern aber er stattete diese nicht mit Landeigentum aus.

Exakt

Freiheit für Russlands Bauern

Bis zur Abschaffung der Leibeigenschaft 1861 waren russische Bauern das persönliche Eigentum ihrer Gutsherren, der Pomeschtschiki. Diese verfuhren mit den Leibeigenen nach Gutdünken: Verschenken, verspielen oder auch totschlagen war nicht unüblich. Zwar war der Totschlag der Leibeigenen gesetzlich verboten, wurde in der Praxis jedoch so gut wie nicht geahndet.

Alexander II. schenkte den Bauern die Freiheit. Doch die Böden, die sie bewirtschafteten, blieben größtenteils in Gutsherrenbesitz. Die Bauern erhielten zwar das Recht, die Böden von den Grundbesitzern zu erwerben. Für die meisten war das jedoch jahrzehntelang nicht möglich.

Quelle: https://de.rbth.com/kultur/2016/09/07/alexander-ii-russland-zu-regieren-ist-einfach-abe...

Zar Alexander II. erlässt am 3. März 1861 ein Manifest, das rund 23 Millionen gutsherrlichen Leibeigenen in seinem Reich die persönliche Freiheit zuerkennt. Außerdem erhalten sie das Nutzrecht an dem Land, das sie bearbeiten. Allerdings werden sie dadurch nicht zu Eigentümern. Zwar steht es ihnen frei, den Grund und Boden zu kaufen, was für die meisten Bauern jedoch kaum möglich ist.
Auch bleiben die Fronlasten gegenüber den adligen Grundherren bestehen sowie die Bindung an den Mir, die Dorfgemeinschaft, was jegliche Freizügigkeit verhindert.

Insofern bleibt das gut gemeinte Reformwerk des „Befreier-Zaren“ Stückwerk, weil viele Bauern weiterhin in Abhängigkeit von ihren früheren Herren leben.

Quelle: https://www.welt.de/geschichte/article189621121/Zarenreich-Alexander-II-beendet-die-Lei...

Die Zitate meines Beitrages entstammen den Quellen:

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=326743 Re: NWO und die Machttheorie verfasst von dottore, 27.07.2005, 15:11 Die Welt läuft viel simpler ab als manche glauben. Bei der Macht entscheidet nicht die Ausübung derselben, sondern deren Beibehaltung. Dies bedeutet automatisch Expansion.

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=9610 Re: Staatsschwachsinn contra Turbokapitalismus? NEIN! verfasst von dottore, 12.08.2000, 13:24 Der Unterschied zwischen beide Systemen liegt nicht in "mehr Marktwirtschaft", "Reformen" etc., sondern einzig und allein in der Nicht-Existenz bzw. Existenz von Privateigentum. Dieses allein ist in der Lage den zu einer allgemeinen Verbesserung der Lage führenden debitistischen Prozess zu starten. Diese geschah in Russland nicht …

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=643168 Das System wurde nicht korrumpiert, Ashitaka, Montag, 18.09.2023, 20:45 @ Beo2 1246 Views Das System funktioniert tadellos. Oder anders ausgedrückt: Die Ursache aller Systemprobleme ist der zeitlose Gedanke an die Vorstellung einer Lösung. Was aber aus Gründen des Zeitablaufs nicht möglich ist.

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=638530 Psy-Op, Ashitaka, Sonntag, 25.06.2023, 13:33 @ Ostfriese 3006 Views Der Debitismus lässt sich nur im hermetischen Bewusstsein vollständig erfassen. Alle anderen Perspektiven drängen uns nur in auf das Fraktale beschränkte Sichtweisen.

Gruß - Ostfriese

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