Leserzuschrift: Das Mysterium von Israel - Gelöst!

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 18.10.2023, 13:39 vor 135 Tagen 6058 Views

Hier zum Film:

Das Mysterium von Israel - Gelöst!

Dr. Faiez Kirsten

Liebe Freunde auf der ganzen Welt,

Heute komme ich zu Euch mit einem extrem verstörenden Film, den ich in den letzten Tagen produziert habe - mit Tränen in den Augen und einem gebrochenen Herzen.

Der Film deckt etwas auf, was so ruchlos, so böse, so umwerfend ist, dass viele es kaum glauben werden. Und doch ist alles wahr.

Dieser Film kann den satanischen Eliten, die eine Weltregierung errichten wollen, um die gesamte Menschheit zu versklaven, einen tödlichen Schlag versetzen.

Die schockierenden Geheimnisse, die dieser unglaubliche Dokumentarfilm enthüllt, werden ein grelles Licht auf diejenigen werfen, die sich immer hinter dem Staat Israel verstecken.

Ich habe diesen Film in den dunklen Stunden der Nacht gedreht, während ich um meiner Gesundheit willen schlafen musste, aber ich kam nicht zur Ruhe, bis dieser Film fertig war.

Jeder Mensch auf der Erde muss ihn gesehen haben - dringend.

Ich bitte Sie, ihn anzuschauen und ihn zu verbreiten, wo immer Sie können.

Die Menschheit ist von allen Seiten durch Lügen gefesselt, die zu groß sind, um sie zu begreifen, aber es ist unsere Aufgabe, diese Ketten der Täuschung zu zerschlagen, damit die Menschheit in eine Welt ohne Terror, Zerstörung und Krieg eintreten kann.

Die Absicht der Entitäten, die hinter dem gegenwärtigen Krieg in Israel stehen, ist es, ihn als Vorwand zu benutzen, um den Dritten Weltkrieg zu beginnen. Nach ihrem Plan muss dies dann zur Errichtung einer tyrannischen Eine-Welt-Regierung führen, um "Frieden" zu bringen.

Dieses Komplott muss aufgedeckt werden.

Bitte ignorieren Sie diesen Film nicht. Er ist mit nichts zu vergleichen, was Sie je gesehen oder gehört haben.

Er wird Sie umhauen.

Vielen Dank, dass Sie den HWP-Bericht von Dr. Faiez Kirsten gelesen haben. Dieser Beitrag ist öffentlich, Sie können ihn also gerne weitergeben.

Der Film ist im Link.

Link: https://faiezkirsten.substack.com/p/the-mystery-of-israel-solved

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Grüße

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Alles was nötig ist: Ein Molekül, [um] die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Leserszusschrift: "Gibt es so etwas wie unschuldige Zivilisten?" "Weitreichende Zerstörung als Mittel der Abschreckung" Eine Kriegsstrategie aus dem Jahr 2006, genannt "Dahiya-Doktrin"

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 18.10.2023, 13:39 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 3577 Views

"Gibt es so etwas wie unschuldige Zivilisten?" "Weitreichende Zerstörung als Mittel der Abschreckung" Eine Kriegsstrategie aus dem Jahr 2006, genannt "Dahiya-Doktrin"
Jetzt kann man zumindest "verstehen", was in Gaza keinen menschlichen Sinn macht, wenn man diese "Doktrin" und ihre Funktionsweise versteht - sie versucht gar NICHT, Zivilisten oder die zivile Infrastruktur zu verschonen

Celia Farber

Anmerkung: Ich versuche, die Dinge sachlich zu halten, mehr als zu interpretieren. Ich respektiere keine Gefühlsduselei - ich schalte wütende Menschen aus und versuche, als Mikro-Nachrichtenquelle zu funktionieren. (Die Zeit ist wegen des Abgabetermins für das Buch immer noch begrenzt, aber ich nehme mir jeden Tag Zeit, und wenn möglich, werde ich noch mehr Zeit investieren).

Ich begrüße Depeschen von Bodenberichten, die meine Berichterstattung und mein Verständnis verbessern.

Wie ich es jetzt sehe:

Was gerade geschieht und schon so lange geschieht [1], ist so verwirrend für uns, weil wir die hier beschriebene Dahiya-Doktrin nicht kennen:

(Vielleicht sollte ich auch nur für mich selbst sprechen, denn ich erfahre erst jetzt - heute - davon.)

Hier ist ein Video, das erklärt, worum es sich dabei handelt [2], und unten finden Sie einen Text, der dasselbe tut. Was geschah mit Goldstone, nachdem der Goldstone-Bericht herauskam? [3]

Israelische Verteidigungsstreitkräfte [4], Zielsetzung (Kriegsführung) [5],

Dahiya-Doktrin
Die Dahiya-Doktrin ist eine militärische Strategie des israelischen Generals Gadi Eizenkot, die sich auf eine asymmetrische Kriegsführung in einem städtischen Umfeld bezieht, bei der die Armee gezielt zivile Infrastrukturen angreift, um der Zivilbevölkerung Leid zuzufügen und so Abschreckung zu schaffen. [1] Die Doktrin ist nach einem südlichen Vorort von Beirut mit großen Wohnhäusern benannt, die während des Libanonkriegs 2006 von den israelischen Streitkräften (IDF) zerstört wurden. [2] Israel wurde beschuldigt, diese Strategie während des Gazakriegs angewandt zu haben.
Geschichte Libanonkrieg 2006: Die erste öffentliche Ankündigung der Doktrin erfolgte im Oktober 2008 durch General Gadi Eizenkot, den Befehlshaber der Nordfront der IDF. Er sagte, dass das, was 2006 im Beiruter Stadtteil Dahiya (auch als Dahiyeh und Dahieh übersetzt) geschah, "in jedem Dorf geschehen wird, aus dem Schüsse in Richtung Israel abgefeuert werden. Wir werden mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen sie vorgehen und immensen Schaden und Zerstörung anrichten. Aus unserer Sicht sind das Militärbasen. [...] Dies ist kein Vorschlag. Es ist der Plan, der bereits genehmigt wurde. [...] Die Bevölkerung zu schädigen ist das einzige Mittel, um Nasrallah in Schach zu halten." [3][4] Unter Hinweis darauf, dass Dahiya das schiitische Viertel in Beirut war, das während des Zweiten Libanonkriegs von der israelischen Luftwaffe zerstört wurde, schrieb der israelische Journalist Yaron London 2008, dass sich die Doktrin "in unserem Sicherheitsdiskurs verankern wird" [2] Operation 'Gegossenes Blei': Ob absichtlich oder unabsichtlich, Israel setzte eine solche Strategie während der Operation 'Gegossenes Blei' zumindest teilweise um. [5] Der Goldstone-Bericht von 2009 nimmt mehrfach Bezug auf die Dahiya-Doktrin und bezeichnet sie als ein Konzept, das die Anwendung "weitreichender Zerstörungen als Mittel der Abschreckung" erfordert und "die Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt und die Verursachung großer Schäden und Zerstörungen an zivilem Eigentum und ziviler Infrastruktur sowie das Leid der Zivilbevölkerung" beinhaltet. Die Fact Finding Mission, die den Bericht vorlegte, kam zu dem Schluss, dass die Doktrin während des Konflikts in die Praxis umgesetzt wurde. [1] Kritik: Die Doktrin wird in einem Bericht des Öffentlichen Komitees gegen Folter in Israel aus dem Jahr 2009 wie folgt definiert: "Der militärische Ansatz, der in der Dahiya-Doktrin zum Ausdruck kommt, befasst sich mit dem asymmetrischen Kampf gegen einen Feind, der keine reguläre Armee ist und in der Zivilbevölkerung eingebettet ist; sein Ziel ist es, einen langwierigen Guerillakrieg zu vermeiden. Diesem Ansatz zufolge muss Israel enorme Kräfte einsetzen, die in keinem Verhältnis zum Ausmaß der gegnerischen Aktionen stehen". In dem Bericht heißt es weiter, dass diese Doktrin während der Operation Gegossenes Blei vollständig umgesetzt wurde. [6]
Richard Falk schrieb, dass im Rahmen dieser Doktrin "die zivile Infrastruktur von Gegnern wie der Hamas oder der Hisbollah als zulässige militärische Ziele behandelt werden, was nicht nur ein offener Verstoß gegen die elementarsten Normen des Kriegsrechts und der universellen Moral ist, sondern auch ein Bekenntnis zu einer Doktrin der Gewalt, die beim richtigen Namen genannt werden muss: Staatsterrorismus" [7].

Der linksliberale Herzog plädiert für Völkermord und es gibt keine unschuldigen Zivilisten, hier. [6]

Sehr beunruhigender Clip. [7]

Ausgerechnet ABC News berichtet über Proteste in Israel gegen Netanjahu, der als "Mörder" bezeichnet wird, aber dieser Clip vermittelt den falschen Eindruck von Massenprotesten. (Älteres Bild verwendet.)

Link zum Clip hier. [8]

Auch hier empfehle ich dringend, sich Nachrichtenkanäle aus Gaza anzusehen, wie diesen [9], um zu sehen, was die amerikanischen Nachrichten nicht nur nicht zeigen wollen, sondern auch nicht glauben wollen, dass es irgendeine Rechtfertigung für den Versuch gibt, zu "zeigen".

Wegen der zu starken Wirkung der Bilder von verletzten und getöteten Kindern bette ich die Bilder vorerst in Links ein, aber das könnte sich in Zukunft ändern. Die Veröffentlichung von Bildern aus dem Gazastreifen schließt das Mitgefühl mit den israelischen Opfern nicht aus. Ich habe jedoch den Eindruck, dass über die israelischen Opfer sehr viel berichtet wird, über die Opfer im Gazastreifen hingegen nicht.

Ich konnte mir nicht vorstellen, warum diese Menschen bei der Evakuierung auf der Straße getötet werden. Ich schickte diesen Clip an einige Freunde in der ganzen Welt und "dachte" darüber nach, was ich "verpasste". Niemand sonst schien es besser zu verstehen als ich.

Es macht nur "Sinn", wenn man etwas über Dahiya erfährt. Nichts von Israels Seite ist reiner emotionaler Zorn oder irrationale Überreaktion, sondern vielmehr eine bewährte militärische Strategie (die teilweise von dem Amerikaner Curtis LeMay erfunden wurde, um einer Verurteilung wegen Kriegsverbrechen zu entgehen).

Ich freue mich wie immer über Ihr Feedback. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich die Kommentare erst nach Redaktionsschluss, der unmittelbar bevorsteht, bearbeiten kann. Aber Sie sollten wissen, dass ich letztendlich alle Kommentare prüfen werde.

Wir wollen dies zu einer propagandafreien Zone machen, in der wir frei denken, fühlen, lernen und uns weiterentwickeln können.

Ich denke darüber nach, wie wirkungsvoll Bilder von Kindern sind und wie sie benutzt wurden, um die gesamte Berichterstattung nach dem 7. Oktober zu steuern.

Mir ist aufgefallen, dass die Menschen in Gaza eine sehr starke Bindung zu ihren Katzen haben.

Die Katze verabschiedet sich vom Kind. [11]

Dieser Artikel betrachtet die Bombardierung des Gazastreifens als Völkermord, zumal Israel dies sogar offen zugibt.

Lassen Sie uns alle unsere Theatralik und moralischen Winkelzüge entsprechend anpassen.

Es ist ein Völkermord, der als militärisch fruchtbar angesehen wird. Die Dayiha-Doktrin.

Link: https://celiafarber.substack.com/p/no-such-thing-as-innocent-civilians

[1] https://nitter.net/U_HRao1/status/1713494332848636358
[2] https://nitter.net/zadokq244514/status/1713388878663700930
[3] https://www.theguardian.com/world/2011/apr/14/goldstone-report-history
[4] https://military-history.fandom.com/wiki/Category:Israel_Defense_Forces
[5] https://military-history.fandom.com/wiki/Category:Targeting_(warfare)
[6] https://nitter.net/Jonathan_K_Cook/status/1713534228367880548
[7] https://nitter.net/zadokq244514/status/1713232113137549353
[8] https://nitter.net/U_HRao1/status/1713497126905196879
[9] https://www.instagram.com/reel/CyZZaiJrDw7/
[10] https://www.instagram.com/reel/CyWix9Au_L6/
[11] https://nitter.net/ahmed_ussef/status/1713524017619984464

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Grüße

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Covid und (v. a.) Gen-Spritzen verändern das Darmbiom (ungünstig) und erhöhen das Risiko für (degenerative) Erkrankungen in der Zukunft

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 18.10.2023, 13:57 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 3092 Views

Covid-Impfstoffe verändern das Mikrobiom (Teilübersetzung)

von John Paul

Dass das Virus das Mikrobiom beeinflusst, ist schon länger bekannt. Sogar Omicron führt zu einer signifikanten Abnahme eines der wichtigsten Mikroben im Darm, das für die richtige Insulinkontrolle verantwortlich ist, die vor neurodegenerativen Erkrankungen schützen kann, und das zu den Mikroben gehört, die für die Modulation und Schaffung einer angemessenen Immunantwort auf Influenza verantwortlich sind. Doch welche Auswirkungen haben die SARS-CoV-2-Impfstoffe genau auf das Mikrobiom? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Studie.

Die Rolle der Darmmikrobiota bei der Modulation der Dauerhaftigkeit der Immunität gegen COVID-19-Impfstoffe muss erst noch charakterisiert werden. In dieser Kohortenstudie wurden Blut- und Stuhlproben von 121 BNT162b2- und 40 CoronaVac-Impfpatienten zu Beginn, 1 Monat und 6 Monate nach der Impfung (p.v.) gesammelt. Neutralisierungsantikörper, Plasmazytokine und Chemokine wurden gemessen und mit der Darmmikrobiota und der Zusammensetzung des Metaboloms in Verbindung gebracht. Ein signifikant höherer Gehalt an neutralisierenden Antikörpern (6 Monate nach der Impfung) wurde bei BNT162b2-Geimpften festgestellt, die bei Studienbeginn höhere relative Häufigkeiten von Bifidobacterium adolescentis, Bifidobacterium bifidum und Roseburia faecis sowie höhere Konzentrationen von Nikotinsäure (Vitamin B) und γ-Aminobuttersäure aufwiesen (P < 0,05).Ein höherer Antikörperspiegel nach 6 Monaten p.v. war auch mit einer höheren relativen Häufigkeit von Dorea formicigenerans nach 1 Monat p.v. bei den CoronaVac-Geimpften verbunden (Rho = 0,62, p = 0,001, FDR = 0,123). Von den nach der Impfung veränderten Arten erholten sich 79,4 % in der CoronaVac- und 42,0 % in der BNT162b2-Gruppe nach 6 Monaten. Speziell bei den mit CoronaVac geimpften Personen verringerte sich sowohl die Bakteriom- als auch die Viom-Diversität nach der Impfung und erreichte nach 6 Monaten nicht mehr den Ausgangswert (FDR < 0,1). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in dieser Studie potenzielle Adjuvantien auf Mikrobiota-Basis identifiziert wurden, die die Dauerhaftigkeit der Immunantwort auf SARS-CoV-2-Impfstoffe verlängern könnten.

Jeder Aspekt des Darms wirkt sich auf die Immunität und die Immunreaktionen aus, sowohl bei natürlichen Infektionen als auch bei Impfungen und angesichts der Rolle des Mikrobioms bei der Verdauung und Produktion vieler Stoffwechselprodukte, die wir für eine gute Gesundheit benötigen. Menschen, die besser auf die Impfung (und die Infektion) ansprechen, haben eine höhere Anzahl bestimmter Mikroben als andere, und auch die Menge der Antikörper wird davon beeinflusst.

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Es wurde festgestellt, dass SARS-CoV-2-mRNA-Impfstoffe so hohe Mengen an ROS produzieren, dass der Körper in der Regel 30 Tage braucht, um sich auf den Ausgangswert zu erholen. Höhere Konzentrationen einer bestimmten Substanz, die einen Hauptregulator der Antioxidation beeinflusst, würden also eine bessere Reaktion bedeuten. In den Worten der Autoren selbst: "Abgesehen von der Kreuzreaktivität könnten SARS-CoV-2-Impfstoffe systemische Entzündungen hervorrufen und den oxidativen Stress erhöhen, was auch zu Veränderungen in der Mikrobiota führen kann.32".

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Viele der Veränderungen sind lang anhaltend, und das Mikrobiom ist mit Sicherheit einer der komplexesten Aspekte der menschlichen Gesundheit und trägt zu fast jeder Facette der Biologie und Medizin bei, denn wir sind, was wir essen, und alles beginnt im Darm. Ein paar Beispiele: Eine der Mikroben, die dauerhaft niedrig sind, ist Streptococcus salivarius, der wichtige entzündungshemmende Funktionen hat und eine wichtige Rolle bei der Hemmung von Entzündungen im Dickdarm spielt.

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Ebenso wichtig ist, dass diese Verschiebung des Verhältnisses der Bakterien auch die kurzkettigen Fettsäuren (SCFAs) produzierenden Bakterien betrifft, und wir wissen jetzt, wie wichtig diese Fettsäuren sind: Sie sind eine Energiequelle, sie sind wesentlich für die Darmgesundheit, sie liefern Butyrat an die Zellen im Dickdarm und helfen so, die Integrität der Darmbarriere aufrechtzuerhalten, diese Fettsäuren fördern direkt die Produktion von T-Reg-Zellen, Zellen, die zur Regulierung des Immunsystems verwendet werden, sie spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Stoffwechsels, sie wirken entzündungshemmend, sie beeinflussen die Gesundheit des Gehirns und die Aufnahme von Nährstoffen positiv.

Eine anhaltende, dauerhafte Verschiebung wirkt sich eindeutig auf alle Ebenen der Gesundheit aus, was kurzfristig kein Problem darstellt, aber langfristig natürlich eine erhebliche Variable ist.

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Es gibt hier keine Wissenschaft zu zitieren, es ist eine weitere meiner "verrückten Ideen/Gespräche", aber ich vermute, dass neben anderen Mechanismen die tief sitzende Wirkung der Covid-Infektion, sogar Omicron, in Verbindung mit der Massenimpfung zunächst erhebliche Veränderungen im Mikrobiom verursacht hat, so dass es die Veränderungen und die Anfälligkeit für jede Art von Infektion erhöht. Nicht nur über einen Mechanismus, einen Weg, sondern über mehrere. Es hängt sehr stark vom ersten Treffer und der Sekundärinfektion ab. Diese einfache Gleichung kann oft diktieren, wie sich die Kaskade anhaltender Infektionen abspielt.

Schließlich ist die Endotoxin-Toleranz die Toleranz gegenüber nur EINEM Rezeptor...

Sequentielle Infektionen, Entzündungen und das Mikrobiom (Teilübersetzung)
Und wie Taurin dabei hilft

von John Paul

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Entzündungen werden häufig mit dem Alter und dem physiologischen Zustand des Körpers in Verbindung gebracht, wobei anhaltende Entzündungen auf niedrigem Niveau und ein verzerrter und langsamerer Stoffwechsel erheblich zu einer schlechteren Immunfunktion beitragen. Auf einer minimalen Ebene ist dies ein "natürlicher" Zustand des Alterns, aber der moderne Lebensstil trägt in unverhältnismäßiger Weise dazu bei, einen geringfügigen, "normalen" Zustand in ein gesellschaftliches Problem zu verwandeln.

Das Konzept des Inflammaging ist erst seit kurzem bekannt, und da es noch nicht lange her ist, wurde viel Interesse und Forschung in seine Erforschung gesteckt. Wir wissen jetzt, dass es sich dabei nicht nur um ein Problem des "Alters" oder chronischer Krankheiten handelt, sondern um ein Problem, das im Laufe der Zeit auftritt: die beschleunigte "Alterung" unseres Immunsystems. Und das Mikrobiom spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.

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Das bedeutet, dass Entzündungen schon in der frühen Kindheit Auswirkungen auf das Immunsystem im späteren Leben haben. Jedes Teil dieses komplexen Puzzles spielt eine Rolle, das Darmmikrobiom (Dysbiose), schwache Entzündungen, neue Infektionen und das Versagen der bioenergetischen Bahnen bilden Rückkopplungsschleifen, die zu diesen Problemen führen. Dieser jüngste Substack ist eine schöne Ergänzung zu dem, was wir gleich besprechen werden, und ein Beweis für das, was ich "kurzfristige Vorteile, langfristige Schmerzen" der Impfung nenne.

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Wie nach mehreren aufeinanderfolgenden Infektionen nicht anders zu erwarten, stellten die Autoren fest, dass die Werte bestimmter entzündungsfördernder Proteine bei den Mäusen nach 9 Wochen Exposition höher waren, nämlich Interleukin-6, Interleukin-12p70, Interferon-Gamma und Tumor-Nekrose-Faktor Alpha. Dies ist eine normale physiologische Reaktion auf eine Infektion mit einem beliebigen Krankheitserreger.

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Im Übrigen stellten sie fest, dass bestimmte B-Zellen wie unreife B-Zellen, B1-B-Zellen und Plasmazellen in geringerem Maße vorhanden waren, während die Keimzentrumszellen in höherem Maße vorhanden waren. Außerdem stellten sie einen Verlust von T-Regulationszellen fest. Dies wäre für das Verständnis von Mehrfachinfektionen und für die Frage, wie bzw. wann man sich auf das Inflammaging, die beschleunigte Alterung des Immunsystems, zubewegt, sehr nützlich. Die bisher vorgelegten Informationen reichen aus, um diesen Effekt abzuleiten.

Der Verlust von B1-Zellen und die Tendenz zu einer geringeren Präsenz von immunregulatorischen Zellen sind ein Kennzeichen eines alternden Immunsystems und der Alterung der Zellen, aber auch ein Zeichen von Autoimmunität, da die Veränderung der Immunzellen auch eine höhere Antikörperaffinität anzeigt. Ein weiterer Aspekt des Inflammaging.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Das Spike: Angriff auf die Darm-Hirn-Achse

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 18.10.2023, 14:08 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 2734 Views

Wer sich genauer über das Spike und die Veränderung des Bioms schlau machen möchte, ist bei Sabine Hazan gut aufgehoben:

https://nitter.net/SabinehazanMD

Artikel bei ZeroHedge basierend auf ihren Arbeiten:

https://www.zerohedge.com/political/how-covid-vaccine-could-harm-your-gut-leading-brain...

Wie der COVID-Impfstoff Ihren Darm schädigen könnte, was zu Gehirnnebel und Autoimmunkrankheiten führt

Was uns dann zur Darm-Hirn-Achse bringt. Wer nach Darm-Hirn-Achse sucht findet sehr viele Fachartikel dazu, und was eben ein geschrottetes Biom auslösen kann (Alzheimer, Parkinson, usw.).

Hier mal auszugsweise aus einem Artikel von spektrum.de, was die Darm-Hirn-Achse ist und zu leisten vermag (oder eben nicht):

https://www.spektrum.de/magazin/darm-hirn-achse-wie-das-mikrobiom-hirnerkrankungen-beei...

Mit ihrem Team hatte Foster zwei Gruppen von Mäusen miteinander verglichen. Die einen verfügten über eine gesunde Auswahl an Mikroorganismen im Darm, den anderen fehlte das typische Mikrobiom. Letztere Tiere, so entdeckten die Forscherinnen und Forscher, verhielten sich weniger ängstlich als ihre Artgenossen: Wurden sie in ein Labyrinth mit einigen offenen und einigen ummauerten Wegen gesetzt, bevorzugten sie die freien Flächen. Die Bakterien in ihrem Darm schienen ihr Gehirn und ihr Verhalten zu beeinflussen.

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Er erinnert sich noch gut an einen Vortrag, den er 2014 auf einer Alzheimerkonferenz hielt. Noch nie hätten seine Fachkollegen so uninteressiert gewirkt.

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In den vergangenen zehn Jahren haben tausende Studien Belege dafür gefunden, dass die Billionen von Bakterien in unserem Darm tief greifende Auswirkungen auf die Vorgänge in unserem Gehirn haben. Und dass unser Mikrobiom an der Entstehung von zahlreichen Erkrankungen beteiligt sein könnte.

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Studien an Mäusen – und erste Arbeiten an Menschen – deuten darauf hin, dass unsere Darmflora zum Beispiel Parkinson oder Autismus-Spektrum-Störungen auslösen oder deren Verlauf beeinflussen können. Das könnte nicht zuletzt neue Behandlungsmöglichkeiten für viele hartnäckige Hirnerkrankungen bieten. Denn Medikamente in das Gehirn einzubringen, ist schwierig. Unser Mikrobiom lässt sich hingegen deutlich einfacher verändern.

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Wie genau das Signal aus dem Darm das Gehirn erreicht, ist noch unklar. Eine wahrscheinliche Leitung ist der Vagusnerv. Dieser verbindet den Hirnstamm mit zahlreichen Organen einschließlich des Darms, was ihn zum längsten der zwölf Hirnnerven macht, die Signale zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers übertragen. »Er ist quasi eine Autobahn«, sagt Cryan. Studien an Menschen und Tieren zeigen, dass der Vagusnerv zumindest einige der Botschaften übermittelt, die zwischen Darm und Hirn hin- und hergeschickt werden.

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VAGUS-NERV: bitte merken!

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Ohne intakten Vagusnerv sinkt das Parkinsonrisiko

In den 1970er Jahren wurde der Vagusnerv bei Patienten mit Magengeschwüren oft ganz oder teilweise entfernt, um die Säureproduktion im Magen zu drosseln. Das hatte einen seltsamen Nebeneffekt, wie Forscher in den vergangenen Jahrzehnten bemerkten: Menschen, die sich dem Eingriff unterzogen hatten, schienen weniger anfällig für die Parkinsonkrankheit zu sein.

Fehlgefaltete Proteine übertragen ihren Fehler durch den Vagusnerv und regen so Proteine im Gehirn dazu an, sich ebenfalls falsch zu falten

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Beschleunigen Darmbakterien Krankheiten?

Verfechter der Darm-Hirn-Achse glauben, dass das Mikrobiom nicht nur an der Entstehung mancher neurodegenerativer Erkrankungen beteiligt sein könnte. Möglicherweise beeinflusst es auch deren Schweregrad. Der Immunologe Eran Elinav vom Weizmann Institute of Science in Israel und vom Deutschen Krebsforschungszentrum ist immer wieder beeindruckt davon, wie unterschiedlich eine ALS verlaufen kann. Während sich die Krankheit bei manchen Patienten langsam entwickelt, verschlechtert sich der Zustand von anderen rapide. Elinav vermutet, dass das Mikrobiom zu diesen Unterschieden beitragen könnte. Gemeinsam mit seinem Team führte er einige Versuche mit einem gängigen Mausmodell von ALS durch. Dabei entdeckte er, dass die Krankheit bei Tieren, denen das Mikrobiom fehlte, deutlich schneller voranschritt als bei Nagern mit einer intakten Mikrobengemeinschaft im Darm.

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Generationsübergreifende Effekte

Der Einfluss unserer Darmbakterien könnte sogar an die nächste Generation weitergegeben werden. So sind zum Beispiel die Ursachen der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) noch wenig verstanden. Infektionen der Mutter während der Schwangerschaft scheinen die Wahrscheinlichkeit für ASS beim Kind jedoch zu erhöhen, wie epidemiologische Studien zeigen. In einer schwedischen Kohorte hatten etwa von fast 1,8 Millionen Menschen diejenigen, deren Mutter wegen einer Infektion in der Schwangerschaft im Krankenhaus behandelt werden musste, ein um 79 Prozent höheres Risiko, eine Autismus-Spektrum-Störung entwickelt.

Studien an Mäusen bestätigen diesen Zusammenhang. Um eine Infektion zu imitieren, injizierten Forscher schwangeren Mäusen doppelsträngige RNA, die der Körper als viralen Eindringling ansieht. Die Mäusejungen zeigten anschließend eher ängstliches und repetitives Verhalten. Zudem interagierten sie auch weniger mit Artgenossen – Symptome, die denen von Menschen mit ASS ähneln.

Der komplette Artikel so wie andere zur Darm-Hirn-Achse lohnen!

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Grüße

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Das Spike: Angriff auf den Vagus-Nerv - Geht LongCovid, ME/CFS mir einer Schädigung/Entzündung des Vagus' einher?

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 18.10.2023, 14:14 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 2433 Views

bearbeitet von Ikonoklast, Mittwoch, 18.10.2023, 14:28

Das Spike nimmt natürlich auch den Vagus auf's Korn:

https://nitter.net/drclairetaylor/status/1714198459920617708#m

16/ Studien in diesem Jahr zeigten eine Verdickung des Vagusnervs bei 20 % der Patienten mit langem Covid. Diese Verdickung ist eine Entzündung. Es gab auch eine Abflachung des Zwerchfells - ein ziemlich wichtiger Muskel für die Atmung!

Neue Erkenntnisse über langes COVID deuten auf Schädigung des Vagusnervs hin


von William A. Haseltine
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Neue Studien deuten nun darauf hin, dass viele dieser Symptome eine Folge der Schädigung des Vagusnervs sein könnten. Als primäre Kommunikationsautobahn des Körpers reicht der Vagusnerv bis in jedes wichtige Organ des Körpers, einschließlich Herz, Lunge und Magen-Darm-Trakt. Eine Verletzung dieses Nervs kann daher die Systeme stören, auf die wir uns verlassen, um zu atmen, zu verdauen und einfach täglich zu funktionieren. Im Folgenden werden die jüngsten Erkenntnisse eines spanischen Teams vorgestellt, das die Auswirkungen einer COVID-19-Infektion auf den Vagusnerv untersucht hat.

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Im Vergleich zu Personen, die sich ohne bleibende Symptome von COVID-19 erholten oder dem Virus nie ausgesetzt waren, hatten vierzig Prozent der Personen mit langem COVID auch eine beobachtbare Abflachung des Zwerchfells, eines Muskels an der Basis der Lunge, der sich zur Kontrolle der Atmung zusammenzieht. Dies ging häufig mit einer messbaren Verringerung des Lungendrucks einher, was Symptome wie Kurzatmigkeit und Benommenheit erklären könnte. Zu ihrer Überraschung beobachteten Llados et al. eine normale Bildgebung im Rest der Lunge, was darauf hindeutet, dass Atemsymptome im Zusammenhang mit Long COVID möglicherweise nicht auf eine direkte Verletzung der Lunge zurückzuführen sind. Stattdessen unterbricht die Verletzung des Vagusnervs wahrscheinlich die Signalübertragung an das Zwerchfell, wodurch die Fähigkeit dieses Muskels, sich in vollem Umfang zusammenzuziehen und auszudehnen, beeinträchtigt wird.

In Anbetracht der Tatsache, dass viele Organe von der Steuerung durch den Vagusnerv abhängen, stellten Llados et al. fest, dass eine Schädigung dieses Nervs auch Auswirkungen auf andere lebenswichtige Systeme hat. Personen mit langem COVID wiesen eine größere Herzfrequenzvariabilität, Veränderungen beim Sprechen, Schluckbeschwerden und eine geringere Beweglichkeit des Magen-Darm-Trakts auf. Die Unterschiede zwischen dieser Gruppe und denjenigen, die COVID-19 nicht ausgesetzt waren oder die nach einer akuten Infektion keine lange COVID entwickelten, waren nicht sehr ausgeprägt.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Vagusnerv ein mögliches therapeutisches Ziel für die Behandlung von Langer COVID sein könnte. Wie wir in einem früheren Teil unserer Serie über den Vagusnerv erörtert haben, zeigen immer mehr Berichte, dass die Stimulation des Vagusnervs Entzündungen im gesamten Körper verringern kann. Über die langfristigen Folgen einer Verletzung dieses Nervs ist jedoch noch wenig bekannt. Das Verständnis der Auswirkungen der Covid-19-Infektion auf den Vagusnerv könnte neue Erkenntnisse darüber liefern, wie sich langes COVID auf den Körper auswirkt.

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Was tun bei einem ungünstigen Biom: Becoming ze Kraut

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 18.10.2023, 14:20 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 2975 Views

bearbeitet von Ikonoklast, Mittwoch, 18.10.2023, 14:26

Ganz allgemein gesprochen, esst regelmäßig Fermentiertes (z. B. Sauerkraut, selbstgemacht, nicht pasteurisiert). Fermentiertes ist relativ leicht selbst herzustellen:

- Bügelglas kaufen
- Kraut in eine Glasschüssel in dünne Streifen schneiden, würzen nach Belieben
- Mit Salz ohne Jod bestreuen
- gut durchkneten, sodass die Fasern brechen
- 20 Minuten durchziehen lassen
- ab damit, samt Saft ins Glas
- mit einem abgekochten Stein oder Gärgewicht beschweren, dass alles unter Wasser ist
- für 3 - 4 Wochen an einem dunkelen/warmen Ort fermentieren lassen

und sonst noch regelmäßig resistente Stärke zuführen (Kartoffelmehl -> SuFu hier im Forum benutzen!)

Fermentiertes und das Biom:

https://med.stanford.edu/news/all-news/2021/07/fermented-food-diet-increases-microbiome...

https://duckduckgo.com/?q=fermented+food+biome&ia=web

https://www.nytimes.com/2021/08/13/well/eat/yogurt-kimchi-kombucha-microbiome.html

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Grüße

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Alles was nötig ist: Ein Molekül, [um] die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Leserzuschrift: Sauerkraut gibt es unpasteurisiert im Kühlregal (owT)

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Donnerstag, 19.10.2023, 09:38 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 1472 Views

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Gain-Of-Function Forschung an H5N1: mRNA in der Pipeline, nächster Kanditat für eine Plandemie?

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 18.10.2023, 14:37 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 2691 Views

Ganzer Text aus dem Tweet, nicht dass er ganz "verschwindet"...


https://nitter.net/p3likaan/status/1713458113351671917#m

Warum die Aussagen von Jeremy Farrar, Chefwissenschaftler der #WHO und ehem. Direktor Welcome Trust vom 28.9.23 zum Nachdenken anregen sollten und was diese mit einer zukünftigen #Pandemie #mRNA #Drosten und dem #Pandemievertrag zu tun haben könnten...
Hier meine Recherche...

Im Zuge des High Level Forums in Berlin am 28.9.23, an dem u.a. auch Karl #Lauterbach und Cornelia Betsch teilnahmen und sich über die Auswirkungen der #Corona-Pandemie, aber vor allem über zukünftige Pandemien austauschten, tätigte Jeremy Farrar folgende Aussagen.

"Die größte Bedrohung für die Menschheit, auch im Blick auf eine zukünftige Pandemie, ist die Influenza.
Besonders mit Blick auf das H5N1 Virus."

bmz.de/en/news/pandemics-con…

Warum diese Betonung bzgl. Influenza / H5N1, gerade im Hinblick auf eine zukünftige Pandemie von Bedeutung sein könnte...
Schauen wir uns das mal etwas genauer an.

Bereits im Jahr 2011 führten die Wissenschaftler Fouchier (Erasmus Medical Centre) und Kawaoka (University of Wisconsin–Madison) gain of function Experimente mit dem H5N1 Virus durch. Ihnen gelang es das Virus so zu modifizieren, dass es sich zwischen Säugetieren (Frettchen) verbreiten und übertragen konnte.
Fouchier sagte damals: "I have created probably one of the most dangerous viruses you can make."

Diese Experimente alamierten Wissenschaftler auf der ganzen Welt und Befürchtungen wurden laut, dass der Erreger auch zum Menschen springen könnte.

spiegel.de/wissenschaft/medi…

Kritiker der Arbeiten befürchteten, dass ein solches modifiziertes Virus eine Pandemie auslösen könnte, wenn es zB. aus einem Labor entkommt. (!! !!)

2014 wurden die Finanzierungen dieser Studien durch das National Institutes of Health (NIH) gestoppt und somit weitere Forschungen "eingefroren".

Im Dezember 2017 allerdings hob das NIH die Finazierungspause auf.
Das Department of Health and Human Services (HHS) solle nun jede Studie bzw. Antrag, welche(r) peer reviewed wurde, untersuchen und ggf. diese Studien und deren Finanzierung freigeben.

Allerdings werden diese Untersuchungen bzw. Begutachtungen und Genehmigungen durch das HHS nicht öffentlich freigeben!
Begründung: Sie enthalten geschützte und wettbewerbsrelevante Informationen (!! !!)

Mehrere Wissenschaftler hatten diesbezüglich ihre massiven Bedenken geäußert.
Epidemiologe Marc Lipsitch von der Harvard University.
Zitat:"We are now being asked to trust a completely opaque process where the outcome is to permit the continuation of dangerous experiments"

Thomas Inglesby, Direktor des Center for Health Security of the Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health
Zitat:"Details regarding the decision to approve and fund this work should be made transparent!"

Richard Ebright von der Rutgers University in Piscataway
Zitat:"The lack of openness is disturbing and indefensible!"

Schlussendlich wurden 2019 durch das HHS Genehmigungen erteilt, die es zwei Laboren ermöglichen wieder/weiter an modifizierten H5N1 Viren zu forschen.

Und welche zwei Labore sind es??
Richtig!
Die von Fouchier und Kawaoka, welche 2011 die Welt mit ihren gain of function Experimenten in Alarm versetzen und jetzt genau an diesem Ansatz weiter forschen dürfen!

Nach all diesen Informationen und Erkenntnissen der gain of function Experimente des H5N1 Virus, welche 2019 weiter fortgesetzt wurden, dessen review durch das HHS aber nicht veröffentlicht wird, der Befürchtungen, dass ein deratig modifiziertes H5N1 Virus durch ein "Laborunfall" eine Pandemie auslösen könnte und vor allem den Aussagen von Jeremy Farrar zu Influenza / H5N1 in Bezug auf die nächste Pandemie, ist es da nicht "bemerkenswert", dass jüngst angekündigt wurde, dass diverse mRNA Impfstoffe gegen Influenza nicht mehr lange auf sich warten lassen??

deutsche-apotheker-zeitung.d…

Diese befinden z.Z. schon in der klinischen Phase 3.
Die Ergebnisse daraus sollen schon Anfang 2024 vorliegen und eine Zulassung im Laufe des Jahres 2024 ermöglichen.
Und wer sind die führenden und "aussichtsreichsten" Kandidaten??

Pfizer und Moderna!

Wann nochmal wird der Pandemievertrag unterzeichnet??

Im Laufe des Jahres 2024!

Wer ist nochmal Chefwissenschaftler der WHO und wird federführend bei Entscheidungen der WHO über Maßnahmen und "Empfehlungen" bei einer nächsten Pandemie sein, auch gerade in Hinblick auf Vorgaben seitens der WHO bzgl. einer mindestens zu erreichenden Impfquote, wie sie auch schon bei Corona durch die WHO ausgegeben wurde??

Jeremy Farrar!

Was würde bei einer nächsten Pandemie folgen, wenn sich in einem Land, welches den Pandemievertrag unterzeichnet hat, nicht genügend Menschen freiwillig impfen lassen würden und so eine seitens der WHO geforderte Impfquote nicht erreicht werden würde??

Wer war nochmal bis Frühjahr 2023 Direktor des Welcome Trust und Mitbegründer von CEPI, deren Mission es ist, neue Impfstoffe innerhalb von nur 100 Tagen zu entwickeln??

Jeremy Farrar!

Ist es nicht interessant, dass Wissenschaftler auf der ganzen Welt plötzlich verlauten lassen, man solle sich nicht mehr nur auf Corona fokussieren, sondern vor allem auch den Fokus auf die Influenza legen??

Ist es nicht interessant, dass seit Beginn 2023 auf der ganzen Welt in den Medien H5N1 im Vergleich zu den letzten Jahren eine überproportionale Rolle einnimmt?
Einfach mal nach H5N1 suchen und die Suche auf die letzten 6 Monate begrenzen.

Die WHO ließ Mitte 2023 bekannt geben, sie bereite sich auf "den Übersprung" vor.
mRNA Impfstoffe für Menschen seien in Planung und
in den kommenden Monaten sollen Prototypen von mRNA Impfstoffen für Menschen vorgestellt werden.
Ausgerechnet Fouchier äußerte sich ebenfalls Mitte 2023 und sagte:
"Eine Pandemie steht vielleicht nicht direkt vor der Tür, aber es wäre keine schlechte Idee, die Notfallpläne zu überprüfen"

mdr.de/wissen/vogelgrippe-na…

Wer tätigte auch vor Kurzem folgende Aussage in Bezug auf eine zukünftige Pandemie??
"Auch die Vogelgrippe H5N1 ist einen Erreger, den man im Auge behalten sollte.“

Christian Drosten!

Wer äußerte sich 2012, also kurz nach Bekanntwerden der alarmierenden Ergebnisse der gain of function Experimente von Fouchier und deren Veröffentlichung und der Frage, ob derartige Publikation verboten werden und Forschungen bzw. deren Förderung verhindert werden dürften äußerst beschwichtigend??

Christian Drosten!!
Zitat:"Wir müssen die Risiken aushalten"

faz.net/aktuell/wissen/mediz…

Wer leitet zusammen mit Stephan Ludwig und Martin Groschup die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen??

Christian Drosten!

Und was sagte eben dieser Stephan Ludwig im Frühjahr 2023??

Zitat:"Die Verbreitung von H5N1 sei nicht mehr geografisch begrenzt, sondern wirklich global.
Sollte sich H5N1 einmal so rasend unter Menschen verbreiten können wie Corona, dann gerieten wir in eine Katastrophe.
Ein möglicher Ausweg wären neue IMPFSTRATEGIEN!
mRNA-Impfstoffe könnten – wie in der Corona-Pandemie – deutlich schneller verfügbar sein.
Wir haben jetzt eine Riesenchance, eine neue Strategie zu erproben."

archiv.gesundheitsstadt-berl…

Und in welchem wissenschaftlichen Beratungsausschuss sitzt Christian Drosten nochmal?

Bei CEPI!

Und wer kommt beim schon weiter oben erwähnten High Level Forum vom 28.9.2023 in dem dortigen "Informationsvideo" "Pandemics – no time for neglect" zu zukünftigen Pandemien zu Wort?

Christian Drosten!

piped.video/ANuImf4-T-c

All das...
Auch die Planspiele bzgl. einer nächsten Pandemie, wie das Planspiel "Catastrophic Contagion" des Johns Hopkins Center for Health Security, WHO und der #Gates Stiftung, bei dem u.a. als Lehren aus diesem Planspiel folgendes Resümee gezogen wurde:
"Bei einer nächsten Pandemie muss es frühe, harte und drakonische Maßnahmen geben, trotz unvollständiger Daten, hoher wissenschaftlicher Unsicherheit und möglicher politischer Widerstände"

(sind das schon Hinweise auf den Pandemievertrag?)

oder auch der Punkt, dass
"mit aller Macht die Erhöhung der "Widerstandsfähigkeit" der Bevölkerung gegenüber irreführender Informationen vorangetrieben und die Verbreitung schädlicher Desinformationen verhindert werden muss.
Länder sollen zusammenarbeiten, um die Bedrohung der Desinformation zu antizipieren und sich darauf vorbereiten, sie mit ihren eigenen Gesetzen und Verfahren zu bekämpfen."

(welch Zufall, dass aktuell EU-Kommissar Thierry Breton gegen Musk und X mit einer einzigartigen Zensur-Offensive vorgeht und so die Meinungsfreiheit massiv einschränken will)

Das Planspiel hatte ich hier schon einmal beleuchtet

nitter.net/p3likaan/status/…

Aber auch Karl Lauterbach sagte beim High Level Forum, dass es sich bei einer nächsten Pandemie auch um eine "Pandemie der Desinformationen / "Infodemic" handeln wird, das der Zitat "neue Feind die Desinformation ist" und das schon jetzt alles unternommen werden müsse, um Desinformationen zu bekämpfen, einzuschränken und alle Mittel dazu eingesetzt werden müssten.

Ich kann jedem empfehlen das gesamte Video des High Level Forums und die Beiträge der Teilnehmer
(leider über 4 Std. lang) anzusehen.

Hier der link: piped.video/MDXmxxee8yA

Teilnehmer u.a.:
Svenja Schulze (BMZ), Karl Lauterbach, Michael Ryan (Exekutivdirektor WHO), Jeremy Farrar, Cornelia Betsch, Johanna Hanefeld (RKI), Marion Koopmans (Erasmus Medical Centre)

Erasmus Medical Centre?
Fouchier!

Aber all das...
All diese Zusammenhänge, die extra Erwähnung von H5N1 in Hinblick auf die nächste Pandemie durch Jeremy Farrar und Christian Drosten, die Wiederaufnahme der gain of function Experimente 2019, die schon jetzt stattfindende Zensur-Offensive, all diese Zusammenhänge sind mit Sicherheit nur reine Verschwörungstheorien.

Sind sie das wirklich?

--
Grüße

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Alles was nötig ist: Ein Molekül, [um] die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Bis Min.12: Es gibt Zeugenaussagen+Videos dafür, dass Israel den Hamas Angriff absichtlich zugelassen hat (LIHOP). Laut Film, um einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser zu legitimieren. owT

BerndBorchert @, Mittwoch, 18.10.2023, 15:21 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 2603 Views

Danke! Imposanter Film. (o.T.)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 18.10.2023, 20:17 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 1791 Views

Leserzuschrift: Buchempfehlung: Die ethnische Säuberung Palästinas

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Donnerstag, 19.10.2023, 09:37 vor 135 Tagen @ Ikonoklast 1813 Views

ILAN PAPPÉ
Buchempfehlung: Die ethnische Säuberung Palästinas

Aus dem Englischen von Ulrike Bischoff

Vorwort

Das Rote Haus
Wir betrauern nicht den Abschied
Wir haben keine Zeit für Tränen
Wir begreifen nicht den Moment des Abschieds
Aber es ist der Abschied
Und uns bleiben nur die Tränen
- Muhammad Ali Taha (1988), Flüchtling aus Saffuriyya

»Ich bin für Zwangsumsiedlung; darin sehe ich nichts Unmoralisches.«
- David Ben Gurion an die Exekutive der Jewish Agency, Juni 1938 [1]

Das »Rote Haus«, ein typischer Bau aus den Gründerjahren Tel Avivs, war der ganze Stolz der jüdischen Bauarbeiter und Handwerker, die es in den 1920er Jahren als Hauptsitz des örtlichen Arbeiterverbandes errichteten. Diese Funktion behielt es bis Ende 1917, als die Hagana, die größte zionistische Untergrundmiliz in Palästina, es zu ihrem Hauptquartier machte. Es stand in Küstennähe an der Yarkon Street im Norden Tel Avivs und bildete eine schöne Ergänzung für die erste »hebräische« Stadt am Mittelmeer, die »Weiße Stadt«, wie Literaten und Intellektuelle sie liebevoll nannten. Denn im Unterschied zu heute tauchte damals das makellose Weiß der Häuser die ganze Stadt noch in das opulente Licht, das so typisch war für mediterrane Hafenstädte dieser Region in jener Zeit. Die elegante Verbindung von Bauhausmotiven mit heimischer palästinensischer Architektur zu einer Mischung, die man im positivsten Sinne als levantinisch bezeichnete, machte die Stadt zu einer wahren Augenweide. Und das galt auch für das »Rote Haus« mit seinen schlichten kubischen Formen und den Rundbögen, die den Eingang rahmten und die Balkons in den beiden Obergeschossen trugen. Zu seinem Namen kam das Haus entweder, weil die Verbindung zur Arbeiterbewegung das Attribut »rot« nahelegte oder weil es bei Sonnenuntergang eine rötliche Färbung annahm. [2] Die erste Erklärung war passender, da das Gebäude auch später noch mit der zionistischen Sozialismusvariante assoziiert wurde, als die israelische Kibbuzbewegung in den 1970er Jahren hier ihren Hauptsitz hatte. Häuser wie dieses waren bedeutende historische Denkmäler der Mandatszeit und veranlassten die UNESCO 2003, Tel Aviv in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen.

Das Rote Haus existiert heute nicht mehr. Das architektonische Relikt fiel dem Bauboom zum Opfer und wurde abgerissen, um Platz für ein Parkhaus neben dem neuen Sheraton Hotel zu schaffen So ist auch in dieser Straße keine Spur mehr von der »Weißen Stadt« zu finden, die sich nach und nach in das moderne Tel Aviv verwandelt hat eine ausufernde, verpestete, extravagante Metropole.

In diesem Gebäude saßen am 10. März 1948, einem kalten Mittwochnachmittag, elf Männer zusammen – altgediente zionistische Führer und junge jüdische Offiziere – und legten letzte Hand an einen Plan für die ethnische Säuberung Palästinas. Noch am selben Abend ergingen militärische Befehle an die Einheiten vor Ort, die systematische Vertreibung der Palästinenser aus weiten Teilen des Landes vorzubereiten [3]. Die Befehle gaben detailliert die Einsatzmethoden zur Zwangsräumung vor groß angelegte Einschüchterungen, Belagerung und Beschuss von Dörfern und Wohngebieten, Niederbrennen der Häuser mit allem Hab und Gut, Vertreibung, Abriss und schließlich Verminung der Trümmer, um eine Rückkehr der vertriebenen Bewohner zu verhindern. Jede Einheit erhielt eine Liste mit Dörfern und Stadtvierteln, den Zielen dieses Masterplans. Er trug den Codenamen Plan D (Dalet in Hebräisch) und war die vierte und endgültige Version vorausgegangener Planungen für das Schicksal, das die Zionisten für Palästina und seine heimische Bevölkerung vorsahen. Die ersten drei Pläne hatten nur vage umrissen, wie die zionistische Führung mit der Anwesenheit so vieler Palästinenser in dem Land, das die jüdische Nationalbewegung für sich haben wollte, umzugehen gedachte. Diese vierte und letzte Blaupause sprach es klar und deutlich aus: Die Palästinenser mussten raus. [4] Als einer der ersten Historiker erkannte Simcha Flapan die Bedeutung dieses Plans, er schrieb »Das militärische Vorgehen gegen die Araber einschließlich der ›Eroberung und Zerstörung ländlicher Gebiete‹ war Teil des ›Plans Dalet‹ der Hagana.« [5] Ziel des Plans war tatsächlich die Zerstörung ländlicher wie auch städtischer Gebiete Palästinas.

Wie die ersten Kapitel dieses Buches zu zeigen versuchen, war dieser Plan einerseits das zwangsläufige Ergebnis der ideologischen zionistischen Bestrebung, in Palästina eine ausschließlich jüdische Bevölkerung zu haben, und andererseits eine Reaktion auf Entwicklungen vor Ort, nachdem die britische Regierung beschlossen hatte, das Mandat zu beenden. Zusammenstöße mit palästinensischen Milizen boten einen perfekten Kontext und Vorwand, die ideologische Vision eines ethnisch gesäuberten Palästina umzusetzen. Die zionistische Politik zielte zunächst auf Vergeltungsschläge für palästinensische Angriffe im Februar 1947 und mündete im März 1948 in eine Initiative, das ganze Land ethnisch zu säubern. [6]

Nachdem die Entscheidung gefallen war, dauerte es sechs Monate, den Befehl auszuführen. Als es vorbei war, waren mehr als die Hälfte der ursprünglichen Bevölkerung Palästinas, annähernd 800.000 Menschen, entwurzelt, 531 Dörfer zerstört und elf Stadtteile entvölkert. Der am 10 März 1948 beschlossene Plan und vor allem seine systematische Umsetzung in den folgenden Monaten war eindeutig ein Fall ethnischer Säuberung, die nach heutigen Völkerrecht als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gilt.

Nach dem Holocaust ist es fast unmöglich geworden, Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu vertuschen. Unsere moderne, von Kommunikation gestützte Welt lässt es besonders seit dem Aufkommen elektronischer Medien nicht mehr zu, von Menschen verschuldete Katastrophen vor der Öffentlichkeit zu verbergen oder zu leugnen. Und dennoch ist ein solches Verbrechen fast vollständig aus dem weltweiten öffentlichen Gedächtnis gelöscht worden, nämlich die Vertreibung der Palästinenser durch Israel 1948.

Dieses höchst prägende Ereignis in der modernen Geschichte des Landes Palästina wurde seit damals systematisch geleugnet und ist bis heute nicht als historische Tatsache, geschweige denn als ein Verbrechen anerkannt, dem man sich politisch wie moralisch zu stellen hat.

Ethnische Säuberung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, und die Menschen, die es begehen, gelten heute als Verbrecher, die es vor spezielle Tribunale zu bringen gilt. Es mag schwer zu entscheiden sein, wie man diejenigen, die 1948 in Palästina die ethnischen Säuberungen in die Wege leiteten und durchführten, bezeichnen soll oder wie juristisch mit ihnen zu verfahren sei. Aber man kann durchaus ihre Verbrechen rekonstruieren und zu einer zutreffenderen geschichtlichen Darstellung als bisher und auch zu einer moralischen Einstellung von größerer Integrität gelangen.

Wir kennen die Namen derer, die in jenem Raum im obersten Stock des Roten Hauses saßen, umgeben von marxistischen Postern mit Parolen wie »Waffenbrüder« und »Die stählerne Faust« und darauf abgebildeten »neuen« – muskulösen, gesunden, sonnengebräunten – Juden, die hinter Verteidigungsstellungen ihre Gewehre im »tapferen Kampf« gegen »feindliche arabische Invasoren« richteten. Wir kennen auch die Namen der Offiziere, die die Befehle an Ort und Stelle ausführten. Alle sind bekannte Persönlichkeiten im Pantheon israelischer Helden. [7] Vor nicht allzu langer Zeit lebten viele von ihnen noch und spielten eine wichtige Rolle in Israels Politik und Gesellschaft; mittlerweile sind nur noch sehr wenige von ihnen unter uns.

Palästinensern und allen, die sich weigerten, die zionistische Darstellung zu übernehmen, war schon lange, bevor dieses Buch geschrieben wurde, klar, dass diese Leute Verbrechen begangen hatten, aber der Justiz erfolgreich entgangen waren und wahrscheinlich nie für ihre Taten vor einem Gericht zur Rechenschaft gezogen würden. Abgesehen von dem erlittenen Trauma war es für Palästinenser zutiefst frustrierend, dass das verbrecherische Tun, für das diese Männer verantwortlich waren, seit 1948 so gründlich geleugnet und das Leid der Palästinenser so vollständig ignoriert wurde.

Vor etwa dreißig Jahren begannen die Opfer der ethnischen Säuberung das historische Bild, das die offizielle israelische Darstellung von der Zeit von 1948 mit allen Mitteln vertuscht oder verdreht hatte, wieder zu rekonstruieren. Das Märchen, das die israelische Geschichtsschreibung erfunden hatte, sprach von massivem »freiwilligem Transfer« Hunderttausender Palästinenser, die sich entschlossen hätten, vorübergehend ihre Häuser und Dörfer zu verlassen, um den vordringenden arabischen Truppen Platz zu machen, die den jungen jüdischen Staat vernichten wollten. In den 1970er Jahren sammelten palästinensische Historiker, namentlich Walid Khalidi, authentische Erinnerungen und Dokumente über das, was ihrem Volk zugestoßen war, und konnten so einen beträchtlichen Teil des Bildes wiederherstellen, das Israel auszulöschen versucht hatte. Sehr schnell wurden sie jedoch übertönt von Publikationen wie Dan Kurzmans Genesis 1948, das 1970 erschien und 1992 neu aufgelegt wurde (dieses Mal mit einer Einleitung von einem Mann, der an der Ausführung der ethnischen Säuberung Palästinas beteiligt war, Yitzhak Rabin, zu dieser Zeit Ministerpräsident Israels). Es gab jedoch auch manche, die die palästinensischen Bemühungen unterstützten. So erhärtete Michael Palumbo in seinem Buch The Palestinian Catastrophe (1987) die palästinensische Version der Ereignisse von 1948 anhand von UN-Dokumenten und Interviews mit palästinensischen Flüchtlingen und Exilanten, deren Erinnerungen an das, was sie während der Nakba durchgemacht hatten, noch erschreckend lebendig war. [8]

Im Ringen um die Erinnerung in Palästina hätte es zu einem politischen Durchbruch kommen können, als in den 1980er Jahren die »neue Geschichte« in Israel aufkam. Eine kleine Gruppe israelischer Historiker versuchte damals die zionistische Darstellung des Krieges von 1948 zu revidieren. [9] Ich war einer von ihnen. Aber wir, die neuen Historiker, leisteten nie einen signifikanten Beitrag zum Kampf gegen die Leugnung der Nakba, da wir die Frage der ethnischen Säuberung umgingen und uns auf Details konzentrierten, wie es für diplomatische Historiker typisch ist. Dennoch gelang es den revisionistischen israelischen Historikern – in erster Linie anhand von israelischen Militärarchiven – zu zeigen, wie falsch und absurd die israelische Behauptung war, die Palästinenser hätten das Land »aus freien Stücken« verlassen. Sie konnten viele Fälle massiver Vertreibungen aus Dörfern und Städten nachweisen und enthüllen, dass die jüdischen Truppen eine beträchtliche Zahl von Gräueltaten bis hin zu Massakern begangen hatten.

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten, die über dieses Thema schrieb, war der israelische Historiker Benny Morris. [10] Da er sich ausschließlich auf Dokumente aus israelischen Militärarchiven stützte, gelangte Morris zu einem sehr einseitigen Bild des Geschehens vor Ort. Manchen seiner israelischen Leser genügte es jedoch, um zu erkennen, dass die »freiwillige Flucht« der Palästinenser ein Mythos war und das israelische Selbstbild, 1948 einen »moralischen« Krieg gegen eine »primitive« und feindselige arabische Welt geführt zu haben, voller Fehler und möglicherweise eine komplette Fälschung war.

Morris' Bild war einseitig, weil er die israelischen Militärberichte, die er in den Archiven fand, für bare Münze nahm. So konnte er von Juden begangene Gräueltaten ignorieren, wie das Vergiften der Wasserversorgung von Akko (Acre) mit Typhus, zahlreiche Fälle von Vergewaltigung und Dutzende Massaker. Außerdem beharrte er – zu Unrecht – darauf, dass es vor dem 15. Mai 1948 keine Zwangsräumungen gegeben habe. [11] Palästinensische Quellen belegen eindeutig, dass es den jüdischen Truppen schon Monate vor dem Einmarsch arabischer Truppen in Palästina, während die Briten noch für Recht und Ordnung im Land zuständig waren – nämlich vor dem 15. Mai –, gelungen war, nahezu eine Viertelmillion Palästinenser zwangsweise zu vertreiben. [12] Hätten Morris und andere Historiker auch arabische Quellen verwendet oder mündlich überlieferte Geschichte hinzugezogen, wären sie vielleicht besser in der Lage gewesen, die systematische Planung zu erkennen, die hinter der Vertreibung der Palästinenser 1948 stand, und eine wahrheitsgetreuere Darstellung der ungeheuren Verbrechen zu geben, die die israelischen Soldaten begangen haben.

Damals wie heute besteht eine historische und politische Notwendigkeit, über solche Darstellungen, wie sie bei Morris zu finden sind, hinauszugehen, und zwar nicht nur, um das Bild (um die andere Hälfte) zu vervollständigen, sondern auch – was weitaus wichtiger ist –, weil es für uns keinen anderen Weg gibt, die Wurzeln des gegenwärtigen israelisch-palästinensischen Konflikts umfassend zu verstehen. Vor allem aber besteht selbstverständlich ein moralischer Imperativ, den Kampf gegen die Leugnung dieser Verbrechen weiterzuführen. Diese Bestrebungen wurden bereits von anderen begonnen. Das bedeutendste Werk – was angesichts seiner vorherigen beträchtlichen Beiträge zum Kampf gegen die Leugnung durchaus zu erwarten war – ist Walid Khalidis bahnbrechendes Buch All That Remains. Dieser Almanach der zerstörten Dörfer ist nach wie vor unverzichtbar für jeden, der die ungeheuren Ausmaße der Katastrophe von 1948 begreifen möchte. [13]

Eigentlich hätte die bereits aufgedeckte Geschichte dazu führen müssen, dass man sich beunruhigende Fragen stellt. Doch die Darstellung der »neuen Geschichte« und die jüngeren Beiträge palästinensischer Geschichtsforschung drangen nicht in den öffentlichen Bereich moralischen Bewusstseins und Handelns vor. In diesem Buch möchte ich sowohl die Mechanismen der ethnischen Säuberung von 1948 als auch das kognitive System untersuchen, das es der Welt und den Tätern ermöglichte, die von der zionistischen Bewegung 1948 am palästinensischen Volk begangenen Verbrechen zu vergessen beziehungsweise zu leugnen.

Mit anderen Worten: Ich möchte das Paradigma ethnischer Säuberung etablieren und anstelle des Kriegsparadigmas zur Basis der wissenschaftlichen Forschung und öffentlichen Debatte über die Ereignisse von 1948 machen. Für mich steht außer Zweifel, dass das bisherige Fehlen des Paradigmas ethnischer Säuberung mit ein Grund ist, weshalb die Katastrophe so lange geleugnet werden konnte. Als die zionistische Bewegung ihren Nationalstaat gründete, war es keineswegs so, dass sie einen Krieg führte, der »tragischerweise, aber unvermeidbar« zur Vertreibung eines »Teils« der heimischen Bevölkerung führte; vielmehr war es umgekehrt: Hauptziel war die ethnische Säuberung ganz Palästinas, das die Bewegung für ihren neuen Staat haben wollte. Einige Wochen, nachdem die ethnischen Säuberungsaktionen begonnen hallen, schickten die benachbarten arabischen Staaten eine kleine Armee – klein, gemessen an ihrer gesamten militärischen Stärke – und versuchten vergeblich, die ethnische Säuberung zu verhindern. Bis sie im Herbst 1948 erfolgreich abgeschlossen war, brachte der Krieg mit den regulären arabischen Truppen die ethnische Säuberung nicht zum Stillstand.

Manchen mag diese Herangehensweise – das Paradigma ethnischer Säuberung a priori als Basis für die Darstellung der Ereignisse von 1948 zu nehmen – vom Ansatz her als Anklage erscheinen. In mancherlei Hinsicht ist es tatsächlich mein eigenes J'accuse! gegen die Politiker, die die ethnische Säuberung planten, und gegen die Generäle, die sie durchführten. Aber wenn ich ihre Namen nenne, so tue ich es nicht, weil ich sie posthum vor Gericht gestellt sehen möchte, sondern um Tätern wie Opfern ein Gesicht zu verleihen: Ich möchte verhindern, dass die Verbrechen, die Israel begangen hat, auf so schwer fassbare Faktoren geschoben werden wie »die Umstände«, »die Armee« oder, wie Morris sagt, »à la guerre comme à la guerre« und ähnlich vage Verweise, die souveräne Staaten aus der Verantwortung entlassen und Individuen straflos davonkommen lassen. Ich klage an, aber ich bin auch Teil der Gesellschaft, die in diesem Buch verurteilt wird. Ich fühle mich sowohl verantwortlich für als auch beteiligt an der Geschichte und bin ebenso wie andere in meiner Gesellschaft überzeugt – wie der Schluss dieses Buches zeigt –, dass eine derart schmerzhafte Reise in die Vergangenheit der einzige Weg nach vorn ist, wenn wir eine bessere Zukunft für uns alle, Palästinenser wie Israelis, schaffen wollen. Darum geht es in diesem Buch.

Soviel ich weiß, hat bisher noch niemand einen solchen Ansatz versucht. Die beiden offiziellen historischen Darstellungen, die um das Geschehen 1948 in Palästina konkurrieren, ignorieren beide den Begriff der ethnischen Säuberung. Die Version der Zionisten/Israelis behauptet, die lokale Bevölkerung sei »freiwillig« gegangen, und die Palästinenser sprechen von der »Katastrophe«, der Nakba, die sie ereilt habe, was in gewisser Weise auch ein ausweichender Begriff ist, da er sich mehr auf das Unglück an sich als darauf bezieht, wer oder was es verursacht hat. Der Begriff Nakba wurde aus verständlichen Gründen in dem Versuch gewählt, dem moralischen Gewicht des Holocaust an den Juden (Shoa) etwas entgegenzusetzen, aber da er die Täter ausspart, mag er in gewisser Weise dazu beigetragen haben, dass die Welt die ethnische Säuberung Palästinas 1948 und danach fortwährend leugnete.

Dieses Buch beginnt mit einer Definition ethnischer Säuberung, die, wie ich hoffe, transparent genug ist, um für alle annehmbar zu sein, eine Definition, die als Grundlage für die strafrechtliche Verfolgung von Tätern gedient hat und dient, die solche Verbrechen in der Vergangenheit und in unserer Zeit begangen haben. An die Stelle des sonst so komplexen und (für die meisten von uns) unverständlichen juristischen Diskurses tritt hier eine überraschend klare Sprache ohne jeden Fachjargon. Diese Schlichtheit mindert weder die Abscheulichkeit der Tat noch täuscht sie über die Schwere des Verbrechens hinweg. Im Gegenteil: Das Ergebnis ist eine klare Beschreibung einer abscheulichen Politik, über die stillschweigend hinwegzusehen die internationale Gemeinschaft sich heutzutage weigert.

Die allgemeine Definition, worin ethnische Säuberung besteht, trifft fast wörtlich auf den Fall Palästina zu. So gesehen, stellen sich die Ereignisse von 1948 als unkompliziertes, aber deshalb durchaus nicht simplifiziertes oder zweitrangiges Kapitel in der Vertreibungsgeschichte Palästinas dar. Der Blick durch das Prismenglas der ethnischen Säuberung ermöglicht es ohne weiteres, den Deckmantel der Komplexität zu durchdringen, den israelische Diplomaten fast instinktiv ausbreiten und hinter dem israelische Akademiker sich regelmäßig verstecken, wenn sie Kritik von außen am Zionismus oder am jüdischen Staat wegen seiner Politik und seines Verhaltens abwehren. In meinem Land sagen sie: »Ausländer begreifen diese komplizierte Geschichte nicht und können sie auch nicht begreifen«, deshalb brauche man gar nicht erst zu versuchen, sie ihnen zu erklären. Wir sollten dem Ausland auch nicht erlauben, sich an Lösungsversuchen des Konflikts zu beteiligen – es sei denn, es akzeptiere den israelischen Standpunkt. Alles, was das Ausland tun könne, sei (wie die jeweiligen israelischen Regierungen der Welt seit Jahren erklärt haben), »uns« – die Israelis, als Repräsentanten der »zivilisierten« und »rationalen« Seite in diesem Konflikt – eine gerechte Lösung für »uns selbst« suchen zu lassen und für die andere Seite, die Palästinenser, die schließlich der Inbegriff der »unzivilisierten« und »emotionalen« arabischen Welt seien, zu der Palästina gehört. In dem Moment, als die Vereinigten Staaten bereit waren, diese sich selbst zurechtgebogene Herangehensweise zu übernehmen und die ihr zugrunde liegende Arroganz zu unterstützen, hatten wir einen »Friedensprozess«, der nirgendwohin führte und führen konnte, weil er den Kern des Problems völlig außer Acht ließ.

Aber die Geschichte der Ereignisse von 1948 ist durchaus nicht kompliziert. Daher richtet sich dieses Buch gleichermaßen an Leser, die sich zum ersten Mal mit diesem Thema befassen, wie an solche, die sich seit vielen Jahren und aus unterschiedlichen Gründen mit der Palästinafrage und dem Versuch, uns einer Lösung näher zu bringen, beschäftigt haben. Es ist die einfache, aber entsetzliche Geschichte der ethnischen Säuberung Palästinas, eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit, das Israel leugnen und die Welt vergessen machen wollte. Es ist unsere Pflicht, es aus der Vergessenheit zu holen, und zwar nicht nur als längst überfällige historiographische Rekonstruktion oder professionelle Aufgabe; meiner Ansicht nach ist es eine moralische Entscheidung, der allererste Schritt, den wir tun müssen, wenn wir wollen, dass Versöhnung jemals eine Chance haben und der Frieden in den zerrissenen Ländern Palästina und Israel Fuß fassen sollen.

--
Grüße

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Alles was nötig ist: Ein Molekül, [um] die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Und noch ein Hinweis auf Meyssan

Weiner, Donnerstag, 19.10.2023, 12:24 vor 134 Tagen @ Ikonoklast 2060 Views

Vielen Dank an den Mitleser und an Dich, Ikonoklast, für die Weiterleitung. Da könnte Material drin sein, das ich verwerten kann. Normalerweise lässt man den Konflikt mit der Staatsgründung beginnen, die mit dem Abzug der Briten zusammenfällt. Doch er ist bekannt, dass einzelne Aktionen schon lange vorher stattfanden. Offenbar waren sie aber zentral geteuert.

Eine gute Torte hat mehrere Schichten in ihrem Aufbau. So auch die aktuelle Eskalation im Nahen Osten. Eine sehr gute Analyse von einer bestimmten Schicht der Torte (Regierungen, Geheimdienste, militärische Akteure), inklusive wichtiger Details, wird im folgenden Artikel geboten. Auch die Schlußfolgerung bzw. Prognose ist richtig.

https://www.voltairenet.org/article219846.html

Das am Eingang des Threads verlinkte Video kann ich nicht anschauen, weil mich der spitze schwarze Kragen und der Bart des Redners irritiert - und ich außerdem schon weiß, was er sagen will. Manchmal wird die Wahrheit unglaubwürdig, wenn sie von den falschen Leuten verbreitet wird.

Rothschild (und Abramovic) gehören zur oberen Schicht der Torte. Aber sie sind nicht wichtig. Die Kirsche kann runterfallen, der Rest bleibt trotzdem noch eine Schwarzwälder Kirschtorte. Wenn man sagt, die da oben ziehen die Strippen und nur sie sind an allem schuld, dann ist es Eingeständnis dafür, dass man selbst zu schwach oder zu feige ist, in den Kampf zu ziehen - der im Übrigen nicht nur oben in der Torte sondern überall in ihr stattfindet bzw. stattfinden kann.

Es wird von niemand verlangt, dass er kämpfe. Außer gegen sich selbst. Vorbereitung wenigstens aber ist zu empfehlen, damit es einen im allgemeinen Kampfe - später - nicht kollateral erwischt.

W.

Den Vergleich mit der Schwarzwälder Kirschtorte nimmst Du bitte zurück!

mabraton @, Donnerstag, 19.10.2023, 15:58 vor 134 Tagen @ Weiner 1617 Views

bearbeitet von mabraton, Donnerstag, 19.10.2023, 16:03

Hallo Weiner,

das könnte sonst Vergeltungsmaßnahmen in Form von nur noch Baumkuchen für Dich bis ans Lebensende nach sich ziehen. [[zwinker]]

Danke, sehr guter Artikel.

beste Grüße
mabraton

Mit Kirschwasser im Biskuit, reichlich Kirschwasser! :)

mabraton @, Donnerstag, 19.10.2023, 21:42 vor 134 Tagen @ D-Marker 1318 Views

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