Cashkurs von Dirk Müller (Mr. Dax) zum Rheingold

Rheingold2, Samstag, 23.09.2023, 06:22 vor 273 Tagen 4186 Views

Da die Diskussion zum Rheingold bereits so weit nach hinten gerutscht ist und sich auf drei Diskussionsfäden verteilt, hier Helmuth Reinhard von Cashkurs, der das Rheingold-Konzept recht gut zusammengefaßt hat. Ich möchte dazu persönlich bemerken, dass Paul C. Martin und der Debitismus mit die wichtigsten geistigen Paten des Rheingolds sind.

https://www.cashkurs.com/beitrag/alternativen-zum-fiat-money-system-teil-5-glaenzendes-...

Rheingold (RG) ist ein Tauschmittel, das ohne Kredit in die Welt kommt. Die Mitglieder dieses mittlerweile nicht mehr nur im Düsseldorfer Raum, sondern bundesweit einsetzbaren Tauschmittels schöpfen sich ihr Rheingold selbst und zwar einfach, in dem sie sich die Scheine drucken lassen und in Umlauf bringen. Vorraussetzung dafür ist nur, sich bereit zu erklären, Rheingold auch als Zahlungs-(Tausch)mittel zu akzeptieren. Kosten entstehen einem neuen Emittenten keine, denn die Druckerei wird mit dem selbst geschöpften Rheingold-Scheinen bezahlt.

Man muss keine Euro besitzen, um Rheingolder zu werden. Es ist also nicht nötig, sich für den Besitz von Rheingold zu verschulden oder eine Bonitätsprüfung über sich ergehen zu lassen. Zurzeit schöpft sich jeder Rheingolder einen Betrag von 100 RG, was 50 € entspricht. Sollte irgendwann einmal Mangel an Rheingold auftreten, so werden sich die Rheingolder halt mehr Rheingold schöpfen.

Rheingold ist so etwas wie ein Grundrecht. Niemand muss einen Vertrag unterschreiben, um am Rheingoldprojekt teilnehmen zu dürfen, genauso wenig, wie wir nach unserer Geburt einen Vertrag mit anderen Menschen unterzeichnen mussten, um Teil der Gesellschaft zu werden. Es besteht auch keine Verpflichtung, Rheingold irgendwann einmal wieder abzugeben, sondern es besteht nur die Pflicht, selbst geschöpftes Rheingold als Tauschmittel zu akzeptieren. Doch kann man hier überhaupt von einer Pflicht sprechen? Eingenommene Rheingold sind Umsatz und je größer der Umsatz, desto mehr kann sich ein Rheingolder selbst wieder leisten. Warum sollte also jemand Rheingold ablehnen, wenn man dieses Tauschmittel wiederum gegen etwas anderes eintauschen kann, zumal es mittlerweile sogar möglich ist, Rheingoldgirokonten zu eröffnen und Überweisungen bundesweit zu tätigen.

Cashkurs erwähnt auch Werner Rügemer, hier eine Rezension des Buchs von Rügemer zu Black Rock

https://www.infosperber.ch/gesellschaft/einkommen-vermoegen/das-sind-die-kapitalverwalt...

Wenn Sie allerdings am 27. August 2020 Ihre 100’000 Franken in Aktien des Vermögensverwalters BlackRock angelegt haben, dann haben diese am letzten Freitag, also nach einem Jahr, einen Börsenwert von 160’500 Franken erreicht. Sie sind dann also in einem Jahr um 60’500 Franken oder um 60,5 Prozent reicher geworden. In einem Jahr! Herzliche Gratulation! Und das nicht etwa verdient durch harte Arbeit, sondern mit Geld. Einfach mit Geld. Und das in einem Jahr, in dem Tausende Corona-bedingt finanziell gelitten haben, all die kleinen Leute, die mit einem Coiffeur-Laden, mit einem kleinen Restaurant oder wie auch immer, mangels Kunden und bei meist gleichbleibend hohen Mietkosten für die Lokalität sogar massiv Geld verloren haben. Und vielleicht sogar aufgeben mussten.

Fantissima!!!

Ashitaka @, Samstag, 23.09.2023, 10:32 vor 273 Tagen @ Rheingold2 3496 Views

bearbeitet von Ashitaka, Samstag, 23.09.2023, 10:51

Hallo RG2,

Da die Diskussion zum Rheingold bereits so weit nach hinten gerutscht ist und sich auf drei Diskussionsfäden verteilt, hier Helmuth Reinhard von Cashkurs, der das Rheingold-Konzept recht gut zusammengefaßt hat. Ich möchte dazu persönlich bemerken, dass Paul C. Martin und der Debitismus mit die wichtigsten geistigen Paten des Rheingolds sind.

Kannst du diese Patenschaft genauer erklären?! Ich würde da gerne tiefer drauf eingehen.

Rheingold (RG) ist ein Tauschmittel, das ohne Kredit in die Welt kommt. Die Mitglieder dieses mittlerweile nicht mehr nur im Düsseldorfer Raum, sondern bundesweit einsetzbaren Tauschmittels schöpfen sich ihr Rheingold selbst und zwar einfach, in dem sie sich die Scheine drucken lassen und in Umlauf bringen. Vorraussetzung dafür ist nur, sich bereit zu erklären, Rheingold auch als Zahlungs-(Tausch)mittel zu akzeptieren. Kosten entstehen einem neuen Emittenten keine, denn die Druckerei wird mit dem selbst geschöpften Rheingold-Scheinen bezahlt.

Man könnte sich ja auch bereit erklären jeden morgen "einfach" dreimal um's eigene Haus zu laufen und dabei seine Arme wie die Flügel eines Vogels zu schlagen, der jederzeit vom Boden der Tatsachen abheben kann.

Warum macht man das "einfach" nicht?!

Weil man es vielleicht nicht "muss"?

Man muss keine Euro besitzen, um Rheingolder zu werden. Es ist also nicht nötig, sich für den Besitz von Rheingold zu verschulden oder eine Bonitätsprüfung über sich ergehen zu lassen. Zurzeit schöpft sich jeder Rheingolder einen Betrag von 100 RG, was 50 € entspricht. Sollte irgendwann einmal Mangel an Rheingold auftreten, so werden sich die Rheingolder halt mehr Rheingold schöpfen.

Das ist ja "einfach" fantastisch.

Um den Paten mal selbst zu Wort kommen zu lassen:

Paul C. Martin: "Überall, wo man sich sein Geld "selber machen" darf, kommen Freude und Begeisterung auf, was auch den Enthusiasmus der Beteiligten erklären mag"

Rheingold ist so etwas wie ein Grundrecht. Niemand muss einen Vertrag unterschreiben, um am Rheingoldprojekt teilnehmen zu dürfen, genauso wenig, wie wir nach unserer Geburt einen Vertrag mit anderen Menschen unterzeichnen mussten, um Teil der Gesellschaft zu werden. Es besteht auch keine Verpflichtung, Rheingold irgendwann einmal wieder abzugeben, sondern es besteht nur die Pflicht, selbst geschöpftes Rheingold als Tauschmittel zu akzeptieren. Doch kann man hier überhaupt von einer Pflicht sprechen? Eingenommene Rheingold sind Umsatz und je größer der Umsatz, desto mehr kann sich ein Rheingolder selbst wieder leisten. Warum sollte also jemand Rheingold ablehnen, wenn man dieses Tauschmittel wiederum gegen etwas anderes eintauschen kann, zumal es mittlerweile sogar möglich ist, Rheingoldgirokonten zu eröffnen und Überweisungen bundesweit zu tätigen. [/i]

Zum wichtigsten Zirkelschluss der ganzen RG Show:

Paul C. Martin: "Nichtstaatliches - da wären wir bei schönen Projekten wie "Rheingold", wo sich alle Beteiligten gegenseitig in die Tasche lügen, sofern sie ihre Gutscheine auf bei ihnen selbst Vorhandenes ausgeben und nicht etwa auf noch zu erbringende Leistung."

Paul C. Martin:"Zum Schluss läuft's auf die alte Sache hinaus: In welchem Umfang und wie weit in die Zukunft kann jemand (können alle) seine (ihre) noch zu erbringenden Leistungen (zu produzierenden Güter) abtreten, also damit die entsprechend von ihm (ihnen) vergebene Gutscheine "decken"?"

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Das ist des Pudels Kern.....

Olivia @, Samstag, 23.09.2023, 15:10 vor 273 Tagen @ Ashitaka 2437 Views

"Paul C. Martin:"Zum Schluss läuft's auf die alte Sache hinaus: In welchem Umfang und wie weit in die Zukunft kann jemand (können alle) seine (ihre) noch zu erbringenden Leistungen (zu produzierenden Güter) abtreten, also damit die entsprechend von ihm (ihnen) vergebene Gutscheine "decken"?"

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For entertainment purposes only.

Die Deckung des Rheingolds

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 10:21 vor 272 Tagen @ Olivia 1495 Views

Ein einzelner Rheingolder emittiert 100 Rheingold, die in etwas meist 50 Euro Kaufkraft entspricht. Da zu bezweifeln, dass ein Leistender dies nicht decken kann, ist doch nur schräg.

Aber zu welchem Preis bin ich später bereit zu leisten?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 24.09.2023, 11:16 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1449 Views

Was ist, wenn ich für den "Sack Kartoffeln" heute 100 Rheingold zahle, aber im Moment, wo bei mir Ernte ist, 1000 haben will?

Alternativ geht der Sack für 50 Euro an den GZler ... :-P

Grüße

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Läuft in Deutschland ...

Gute Frage

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 11:45 vor 272 Tagen @ FOX-NEWS 1425 Views

Was ist, wenn ich für den "Sack Kartoffeln" heute 100 Rheingold zahle, aber im Moment, wo bei mir Ernte ist, 1000 haben will?

Alternativ geht der Sack für 50 Euro an den GZler .


Gute Frage:

Die Preisfindung soll der Markt entscheiden. Auch beim alten Geld gilt:
Der Anbieter möchte möglichst viel einnehmen, der Nachfrager möglichst wenig zahlen.

Der Markt entscheidet dann, wird der Anbieter zu teuer, fehlt ihm die Nachfrage, will der Nachfrager zu wenig zahlen, findet er keinen Anbieter. In der Mitte wird sich dann getroffen.

Da alle bereits in Euro auspreisen, haben wir es uns für den Anfang einfach gemacht und eine Relation von 2 Rheingold zu 1 Euro empfohlen. Wenn dann Spaghettini mit echten Trüffeln 12,50 Euro kostete, waren das 25 Rheingold, kann auch eine studentische Kellner-Aushilfe rechnen.

Schöner wäre es natürlich, wenn die Rheingolder in Rheingold auspreisen, manche haben das getan und ausgesuchte Waren oder Leistungen so angeboten, dass sich für die Verwender von Rheingold eine Ersparnis ergab. So schafften sie Aufmerksamkeit für ihre eigene Währung und machten sie interessant und begehrenswert. Eine Diskothek verwendete Rheingold als Verzehrgutscheine zum Kurs von 1 zu 1, wer also dort mit Rheingold feierte, hatte 50% Rabatt.

"Die Preisfindung soll der Markt entscheiden." ... machen wir es noch plastischer.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 24.09.2023, 12:06 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1470 Views

Wie wäre es mit etwas Arbitrage? Ich drucke Rheingold und kaufe deine Kartoffeln, um sie anschließend gegen GZ weiterzuverhökern. Mein Angebot, Kartoffen zu verkaufen bleibt bei geschmeidigen 1000 Rheingold ... :-P

Da mache ich erst mal satte 100% Gewinn, während Du schauen kannst, wo Du deine Rheingold loswirst. Mein Angebot steht ja ... Kartoffeln für Tausend.

Bevor die Sache mit dem Vertrauen kommt. Es wird natürlich angenommen, daß Du mich nicht kennst und daher nicht weißt, was ich für ein Drecksack bin ... :-P

Grüße

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Rheingold entmutigt Spekulation, verbietet sie aber nicht

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 13:06 vor 272 Tagen @ FOX-NEWS 1418 Views

Einverstanden, Du emittierst 100 Rheingold und deckst diese mit Deiner Leistung als Kartoffelbauer.

Dann kaufst Du zu 4 Rheingold das kg bei Deiner Konkurrenz 25 kg Kartoffeln, um ein Spekulationsgeschäft zu machen. Du mischt die gekauften 25 kg unter Deine eigenen Kartoffeln und verkaufst sie an Euro-Besitzer für 2 Euro das kg und bietest alle Deine Kartoffeln zu 1.000 Rheingold das kg an.

1.000 Rheingold das kg zahlt Dir natürlich keiner, was schlicht bedeutet, dass Du verhinderst, Einnahmen zu haben. Die gekauften 25 kg bescheren Dir 50 Euro mehr in der Kasse, dafür hast Du aber keine Rheingold mehr und wirst auch nie wieder welche reinbekommen.

Stattdessen haben wir jetzt 100 Rheingold mehr in der Kasse und machen damit untereinander lukrative Geschäfte, wir machen jetzt die Gewinne und wir sind jetzt liquide. Das ist viel spannender als ein einziges Mal im Leben 25 kg Kartoffeln zu besitzen. :-)

"Einverstanden, Du emittierst 100 Rheingold und deckst diese mit Deiner Leistung als Kartoffelbauer." ... überhaupt nicht einverstanden.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 25.09.2023, 01:28 vor 271 Tagen @ Rheingold2 1345 Views

Eine Deckung ist eine Lieferzusage, auf Verlangen X gg Y auszuhändigen. Gegenüber wem besteht die und wer setzt sie durch? Ich kann doch verlangen was ich will ...

Grüße

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Der Hausmeister hat jegliche Diskussion zum Rheingold unterbunden

Rheingold2, Montag, 25.09.2023, 04:02 vor 271 Tagen @ FOX-NEWS 1414 Views

Der Hausmeister hat jegliche Diskussion zum Rheingold unterbunden

Hier seine "sachlichen" Argumente für seine Entscheidung:

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=643700

Also abschließend zu Deiner Frage der Deckung:

Eine Deckung bedeutet nicht, dass 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche die von einem Rheingold-Halter gewünschten Produkte zu dessen Preisvorstellungen geliefert werden müssen.

Es gibt Öffnungszeiten, manche woken Unternehmer kleben unter Applaus unserer Medien "kein Verkauf an AfD-Mitglieder" an ihre Ladentüren, erhöhen oder senken frech die Preise usw.

Üblicherweise klebt ein Unternehmer ein Schild an die Tür, dass er neben Euro auch noch MasterCard, Payback-Punkte, Rheingold oder Visa akzeptiert, damit ist die Akzeptanz erklärt und es braucht keine weiteren Schritte außer den Laden mit Rheingold, Payback-Punkten, Visa usw zu betreten, zu bezahlen (schuldbefreiend) und die gewünschten Produkte mitzunehmen. Die Preissouveränität hat der Anbieter (letztlich dann doch der Markt), gerade im Lebensmittelsektor gelten "Tagespreise" (beliebigen Prospekt eines Discounters blättern), es ist also für einen Eurohalter in keinster Weise sicher, zu welchem Preis er Kartoffeln bekommt, mit unserer Kriegs- wie Reset-Politik halte ich für die Zukunft die von Dir beschriebenen 1.000 Rheingold/500 Euro für ein kg Kartoffeln nicht einmal für ausgeschlossen. Dankenswerterweise können die Kriegstreiber ihre Kriege mühelos finanzieren, weil wir es sind, die deren Geld durch Akzeptanz kaufkräftig halten.

Da hat der HM mMn aber so was von recht!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 25.09.2023, 04:21 vor 271 Tagen @ Rheingold2 1371 Views

Wenn Du nicht mal bei absoluten Primitivbeispielen auf den Punkt kommen kannst, dann bleibt eben der Eindruck, daß es sich um eine windige Sache handelt. Nicht mal auf meine Frage nach der Deckung, die Du postulierst, kommt was substanzielles.

Für mich ist Rheingold so etwas wie die Energiewende unter den Geldideen, von vorn bis hinten auf Fehlannahmen aufgebaut ... :-P

Grüße

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In diesem Threads gestehe ich dir weitere Antworten und Erwiderungen zum Rheingold gern noch zu

Hausmeister @, Montag, 25.09.2023, 09:45 vor 271 Tagen @ Rheingold2 1376 Views

Denn es gibt keinen Grund, diesen Thread abzuwürgen, mithin zu sperren.
Du hast ihn begonnen, Du sollst ihn auch bis zu seinem "Ende" begleiten können.

Mein Fehler, auch ich lerne immer noch dazu.

& Grüße

HM

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Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

Danke schön!

Rheingold2, Montag, 25.09.2023, 10:43 vor 271 Tagen @ Hausmeister 1330 Views

Nach wenigen Wochen verschwindet der Thread doch sowieso in den hinteren Seiten. :-)

Das ist als grundsätzliche Aussage tatsächlich falsch,

Hausmeister @, Montag, 25.09.2023, 12:04 vor 271 Tagen @ Rheingold2 1377 Views

denn dem steht durchaus die Beschaffenheit bzw. Einstellung, und darauf aufbauend deren individuell gewollte Nutzung durch die User, der Forumssoftware entgegen.

Wird aber tatsächlich so sein, wenn die durch Substanz der (deiner) Beiträge initiierte Nachfrage (sprich das allgemeine Interesse) nicht vorhanden ist.

Und, schau einer an, da haben wir wieder das von mir angesprochene Problem...

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Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

WIE deckt der Leistende das? Und vor allen Dingen, wie wird die Schuld/Leistung ABGERUFEN?

Olivia @, Sonntag, 24.09.2023, 11:17 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1416 Views

bearbeitet von Olivia, Sonntag, 24.09.2023, 11:26

Ohne eine Klarheit in diesen Punkten kann man niemanden empfehlen, sich zu engagieren.

Eine andere Frage: Ist das nun gedruckte Rheingold-Geld identisch mit dem vor Jahren verwendeten Rheingold-Taler aus Metall?

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Was ist denn da so schwer zu verstehen?

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 11:52 vor 272 Tagen @ Olivia 1409 Views

Wenn Du mit Euro oder Rheingold in ein Ladengeschäft gehst, das Euro und Rheingold akzeptiert, dann siehst Du doch, wie der Verkäufer seine Euro und Rheingold deckt. Mit dem Angebot, das in den Regalen und Vitrinen mit Preisschildchen ausgestellt sind.

Und wie "rufst Du dann die Waren ab"?

Ganz einfach, Du kaufst ein, nimmst also eine Vase aus dem Regal gehst zur Kasse, legst 30 Euro oder 60 Rheingold hin, womit Du die Vase bezahlt hast und gehst wieder.

Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. :-)

Sorry, doch: Das ist sehr schwer zu verstehen! Mich interessieren nicht die Rheingoldbestände des Verkäufers, sondern der Rheingoldzettel mit MEINEM Namen drauf. Was passiert mit dem?

Olivia @, Sonntag, 24.09.2023, 15:04 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1382 Views

Soll ich davon ausgehen, dass die Leistung/Schuld für diesen Zettel NIEMALS von mir eingelöst werden muss?

Oder muss ich davon ausgehen, dass irgendwann jemand kommt, der die Leistung von mir abrufen möchte, bei dem ich also meine SCHULD begleichen muss?

Wenn NEIN... was üassiert mit dem Schein?

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mit Rheingold ist es doch ganz einfach

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 15:36 vor 272 Tagen @ Olivia 1388 Views

Soll ich davon ausgehen, dass die Leistung/Schuld für diesen Zettel NIEMALS von mir eingelöst werden muss?

Du bist doch gar kein Schuldverhältnis eingegangen, denn Du hast doch mit Deinen Rheingold die Ware bereits bezahlt. Gegen schuldbefreiende Zahlung Deiner Rheingold an den Händler hat Dir der Händler die gewünschte Ware ausgehändigt. Schau doch mal in die Buchhaltung Deines Händlers, wie er Deine Zahlung gebucht hat

Er bucht Deine Zahlung mit schuldbefreienden Rheingold so wie er eine Zahlung mit schuldbefreienden Euro bucht (wobei die "Schuldbefreiung" beim Euro insofern eine Lüge ist, als dass beim alten Geld lediglich Schulden weitergereicht (=zediert) und eben nicht getilgt werden, eine Tilgung zwar gefordert aber nicht beabsichtigt ist - es geht ja nur um die Versklavung).

Er bucht Rheingold wie Euro eben nicht als ausgereichten Kredit, sondern als Zahlung. Du schuldest dem Händler also nichts.

Oder muss ich davon ausgehen, dass irgendwann jemand kommt, der die Leistung von mir abrufen möchte, bei dem ich also meine SCHULD begleichen muss?

Wie gesagt, Du hast ja bereits bezahlt, schuldest also nichts mehr. Aber wünschenswert für Dich ist es natürlich, wenn Du Einnahmen erzielst, Umsatz und Gewinn machst und Dich mit Rheingold erfolgreich im Geschäftsleben bewährst. Ob Du dann Deine Rheingold, die Rheingold Deines Kunden oder Rheingold fremder Dritter erhältst, ist dann nicht so wichtig.

Wenn NEIN... was passiert mit dem Schein?

Man sollte mal einen Rheingold Schein mit einem GPS Sender versehen und dann dokumentieren, wo er überall hinwandert, keine Ahnung. Möglicherweise sorgt er bei vielen, vielen Rheingoldern für zahlreiche Einnahmen bis er dann -hoffentlich- zu Deinem Vorteil wieder bei Dir nachfragt und Dir zusätzliche Umsätze bringt.

Also "virtuelles" Geld, das aber gedruckt wird und das eigentlich keinen Wert besitzt. Ähnlich dem Bitcoin? Kommt auf die Akzeptanz an. Hinter Bitcoin stand vmtl. der CIA.

Olivia @, Sonntag, 24.09.2023, 19:09 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1387 Views

Mit massenhaft Geld und medialer Unterstützung. Es ist also "gedachtes" Geld. Und jeder, der daran glaubt, der kann teilhaben.

Bitcoin war für mich nur in der Zeit interessant, als die ersten Leute anfingen zu minen. Und da..... hatte ich keine Zeit.

Das Drucken von Rheingold soll also in etwa das Minen von Bitcoins simmulieren.
Einfach in die Welt setzen und schauen, was daraus wird.....

Und der der ihn nimmt, ist dann selbst schuld....

Trotzdem frage ich mich, was passiert mit "meinem Rheingold", den ich gedruckt habe. Kommt auf den Text an, der auf dem Schein steht. Je nach Text, bin ich haftbar.... und muss eine "Leistung" erbringen, wenn mich der zukünftige Eigentümer des Scheins darauf festnagelt. Ich stehe also in einer Schuld.

Die Kombination von Zuordnung der Bitcoins zu einer konkreten Person gab es so nicht und bitcoin war kein "Schuldschein".

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Das waren die Rheintaler

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 11:59 vor 272 Tagen @ Olivia 1389 Views

Ist aber etwas ganz anderes.

Die Geschäftsidee:

Die haben Medaillen geprägt für touristische Unternehmen.

Hab deren Kalkulation nicht mehr im Kopf, aber ungefähr so

Medaille geprägt für 2 Euro das Stück, das touristische Unternehmen zahlte dann 20 Euro das Stück.

Die geprägten Medaillen konnten die touristischen Unternehmen dann an die Endkunden verkaufen oder verschenken, sie waren sehr schön und sprachen Numismatiker und Sammler an.
Außerdem waren die Rheintaler online zu erwerben.

Wer sich als Unternehmen an diesem touristischen Verbund beteiligte, lobte dem Endkunden irgendwelche bunten Rabatte aus (10% aufs Essen, 5% auf die Übernachtung, 50% für die Fähre usw.), wenn er die Medaille vorzeigte.

Ah, danke für die Klarstellung. oT

Olivia @, Sonntag, 24.09.2023, 15:05 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1350 Views

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Debitismus - geistige Patenschaft des Rheingolds

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 10:54 vor 272 Tagen @ Ashitaka 1465 Views

bearbeitet von Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 11:01

Es begann alles damit, dass ich mir naiv die Frage stellte, "was ist denn eigentlich Geld", und ich habe gedacht, das google ich jetzt mal eben. Seinerzeit war das Internet auch noch nicht so zensiert wie heute und die wenigen Einträge, die in der BRD zensiert wurden (meist zu unserer Geschichte, damit aber eben auch zu der Frage, wie das (alte) Geld Kriege finanziert), wurden noch kenntlich gemacht, dann hab ich google vorgetäuscht, ich wäre in der Volksrepublik China und schwupp waren die zensierten Artikel wieder aufrufbar.

Zu meiner eigenen naiven Verblüffung gab es entweder keine, oder widersprüchliche, irreführende oder ganz offensichtlich falsche Erklärungen zum Geld allgemein und so gut aber wie nie etwas zur Entstehung des Geldes.

Je nach politischer Ausrichtung gab es schlicht irgendwie so "Gelddinger", die sich wahlweise böse Unternehmer in die Tasche stecken (links), eine irgendwie böse Clique, das neben den echten Gelddingern noch zusätzlich Falschgeld aus dem Nichts beliebig druckt(rechts).

Reputierte Finanzexperten wurden im Spiegel zitiert, die den Lesern tatsächlich erklärten, dass Geld aus "geronnener Arbeit" entstehe. Die Bundesbank hielt noch an der Lüge fest, die Banken würden die Spargroschen der Sparer lieb einsammeln und an Kreditnehmer ausleihen und hatte sonst nur Kokolores an unverständlichen Graphiken mit gaga Erklärungen parat.

Allerdings geriet ich in einen Kaninchenbau ähnlich wie Alice in ihrem Wunderland.

Die plausibelste Erklärung zur Geldentstehung (des alten Geldes) fand ich im Gelben Forum, also bei Dr. Paul C. Martin und dem Debitismus.

Allerdings beschreibt Dr. Martin zutreffend das alte Geldsystem als ein zum Scheitern verurteiltes System. Da hab ich mir gedacht, das muss doch besser gehen. :-)
Es war dann Hans Eisenkolb, der mit seinen gogos eine Handlungsalternative aufzeigte, die man sogar umsetzen kann.
Und es war Gunnar Heinsohn, der mir die Basis unserer verzeifelten Verschuldungs- Verguthabenssituation anhand der Erfindung des Eigentums nahebrachte und fürs Rheingold gewonnen werden konnte.
Bernard Lietaer, der mich in die okkulten Grundlagen einführte.

Um irgendwie Ordnung zu schaffen in dem Gelesenen, hab ich viele Artikel zur Frage "Was ist denn eigentlich Geld?" hier auf einer Seite zusammengefaßt

www.artfond.de (Benutzernahme rheingold, Passwort gold)

Zitat:
“Geld ist das, wofür ich mir etwas kaufen kann”, erklärte mir -ausgerechnet- eine Bankerin. Geld sei ein Tauschmittel, irrtümern viele.

Das klingt ja auch irgendwie plausibel. Ist es das auch?

Die jüdische Schnurre, die in Grodno spielt, (info) vermittelt ein anderes Bild.

Der Besitzer einer der ältesten Banken der Welt, der Bethmann Bank (info), der es doch seit Generationen wissen müßte, ist plötzlich selber verblüfft über sein eigenes gedankliches Ergebnis, wenn er anfängt, über das Wesen des Geldes nachzudenken.

Hilft es vielleicht Geld zu verstehen, wenn wir uns in andere Kulturen begeben?

Können wir uns vielleicht so unseres eigenen Verständnisses von Geld bewusst werden, wenn wir es von anderen Geldordnungen spiegeln lassen?

Was sind denn tatsächlich Glasperlen, Kaurimuscheln, Calculi, Quipus, Muschelgeld, galets coloriés, Mühlsteingeld usw.? Konnten vielleicht die Mayas schon Geld durch den Kakao ziehen?

Hilft der Gang über einen afrikanischen Markt (info), ein Besuch bei den Doyawos oder hilft es vielleicht, uns die Taschen mit Zaires (info) vollzustopfen?

Hat uns vielleicht Johann Wolfgang von Goethe (info) das Rätsel Geld entzaubert?

Können wir uns eigentlich “Geld” denken, ohne vorher “Raum” (=Eigentum) und “Zeit” (=Kredit) zu erfinden?

Kann uns deswegen die Beichte Petrarcas weiterhelfen?

Oder Jean Gebsers Entwurf des "Einbruchs der Zeit", der an Hand von Kunstwerken verschiedener Kulturepochen Raum- und Zeitwerdung zu beschreiben versucht?

Können uns vielleicht die nicht gerade für Kunstsinn bekannten Physiker weiterhelfen, die als Econophysics (info) nebenbei nachweisen, dass selbst die Fundamente unserer Buchhaltung mit den allgemeingültigen wissenschaftlich bewiesenen Gesetzen der Physik nicht zu halten sind?

Sollten wir nicht, wenn wir “Geld” verstehen wollen, uns erst einmal einig sein, was Raum, Eigentum, Zeit, Kredit und Zins ist? Wissen wir, was es bedeutet, wenn wir "sparen"?

Hilft es uns, erst einmal zu erfahren, welche Geldordnungen in unserer eigenen Vergangenheit bestanden haben, wie es Karl Walker (info) und Richard Weinrich (info) tun?

Sollten wir vielleicht erst einmal wieder lernen, Kindermärchen zu lesen und dabei erfahren, was uns Michael Ende (info) zu sagen hat?

Können uns antike Alchimisten oder moderne Alchemiker Geld erklären? Ist "Geld" vielleicht die langgesuchte prima materia (info)?

Wussten vielleicht unsere Quellnymphen bereits von der notwendigen Liquidität unseres Geldes (info)?

Können uns die (Post)-Quantenphysiker mit ihren neuesten Erkenntnissen auf die Sprünge helfen (info)?

Oder ist es einfach das Fett, das uns unser Geld wie geschmiert erklärt (info)?

Sollten wir vielleicht Geld besser direkt zu Seife verkochen, wie es der Schweizer Künstler Thomas Huber aus der Bankenstadt Zürich vorschlägt (info), damit das Kapital schön wird und duftet?

Kann uns hoffentlich unser Verfassungsrichter (info) helfen?

Oder sollten wir uns besser nach Entenhausen (info) wenden? Dort erzählt Carl Barks, hervorragend übersetzt von Frau Dr. Erika Fuchs, wundersame Geldgeschichten.

Vielleicht sollten wir aber, statt in Schundheftchen zu schmöckern, einfach noch einmal die Schulbank drücken und lernen, welcher Begriff von Geld unseren Kindern von offizieller Stelle gelehrt wird........(info)

Vielleicht sollten wir das Geld selber befragen, denn es gibt Menschen, die nicht nur glauben, dass Geld denkt, sondern auch versuchen, mit dem Geld Gedanken auszutauschen (info)

Um dem spannenden Geheimnis des Wesens des Geldes auf die Spur zu kommen, muss man nur diesem Wegweiser folgen und gelangt so sicher ans Ziel:

www.artfond.de
benutzername rheingold
passwort gold

Hat Heinsohn etwas über Rheingold geschrieben? Wenn ja, kannst du es verlinken? Wäre ggf. interessant. oT

Olivia @, Sonntag, 24.09.2023, 11:23 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1381 Views

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Ginge es, dass du den Artikel einstellst? Irgendwo anmelden möchte ich mich nicht dafür. Es würde mich interessieren, wie Heinsohn darüber schreibt. oT

Olivia @, Sonntag, 24.09.2023, 15:16 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1366 Views

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Heinsohn wird fälschlicherweise als einer der Gründer aufgeführt

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 25.09.2023, 04:31 vor 271 Tagen @ Rheingold2 1370 Views

Heinsohn ist einer der geistigen Väter des Rheingolds. Seine erst vor wenigen Jahren publizierte Theorie des alten Geldes gab uns die Möglichkeit, Rheingold als Idee zu entwickeln. Eigentum, Zins und Geld werden von der etablierten Wirtschaftswissenschaft bis heute umrätselt. So hat noch kein Vertreter der herrschenden Lehre überzeugend erklären können, dass und wie der Güteraustausch, von dem alles Ökonomische abzuleiten sei, überhaupt Geld hervorbringt.

Karl Marx ist geistiger Vater vieler Ideen und Bewegungen, auch von solchen, die nach seinem Ableben entstanden sind. Ihn unter Gründer aufzuführen, wäre nie jemand in den Sinn gekommen ... :-P

Grüße

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Ehrlich gesagt war ich schockiert, das zu lesen. Deshalb meine Nachfrage. Solche falschen Zuordnungen könnten gerichtswirksam werden, wenn jemand klagt.

Olivia @, Montag, 25.09.2023, 14:14 vor 271 Tagen @ FOX-NEWS 1305 Views

Peinlich für Heinsohn..... auch wenn er bereits tot ist.

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Gegenwärtige Nichterfüllung = Immer weiter zu tragendes Vorfinanzierungsproblem

Ashitaka @, Sonntag, 24.09.2023, 12:15 vor 272 Tagen @ Rheingold2 1907 Views

bearbeitet von Ashitaka, Sonntag, 24.09.2023, 12:33

Hallo Rheingold2,

Martin beschreibt kein "altes Geldsystem", sondern die des Zeitablaufs wegen im Kern immer und ewig debitistiche Geldhistorie. So beschreibt er auch die Begründungen der Verfahren unserer gegenwärtig alle Funktionalitäten zusichernden Währungsräume.

Der Hauptgrund weswegen die meisten Menschen das Wesen des Geldes niemals ergründen werden und sich deshalb den Schein schützend in das von unzähligen, gewerbetreibenden Gurus angebotenen Netz einer teletubbisierten Wesenssimulationen fallen lassen, ist die einfache Tatsache, dass Ihnen niemand hinreichend bewusst macht, dass das zur Erfüllung von immer notwendigen Schuldverhältnissen und damit garantiert nicht bereits zum Kauf dienende Geld nur in einen gedanklich klaren Bezug zum Zeitablauf (d.h. den von ihren Gurus tapfer ausgeblendeten Zeitspannen der Nichterfüllung) gebracht werden muss.

Dann hättest auch Du eine Patenschaft zwischen Rheingold und Debitismus als das bloße Fantasiekonstrukt - welches es nachweislich ist - beschreiben wollen.

Mit dem Debitismus hat der die Geldschhöpfung ins Nimmerland ausfliegende Rheingold-Zirkus überhaupt nichts gemein. Ersterer erklärt im Gegensatz zur Rheingoldveranstaltung schließlich was wirklich passiert, sobald Schulden im Spiel sind. Schulden, die damals wie heute eben nur auf Geldeinheiten als das gesetzliche Zahlungsmittel (Abgabenmittel) lauten und erst für ein zukünftiges Erlöschen der Schuldverhältnisse durch Übertragung einer Beurkundung der Geldeinheiten (gemünzt, bescheinigt, digital transferiert) erfüllt werden. Zum Vertrauen und zur Besicherung der Nichterfüllungen ((Vor)finanzierungen) und Abtretungen von noch zu erbringenden Leistungen nimmt das Rheingoldtheater nirgendwo einen wirklich Bezug. Im Grunde genommen dreht sich alles nur um fiktive Gemeinwohl-Bilanzen mit immer nur bereits erbrachten Leistungen der Vergangenheit.

Martin fantasiert im Gegensatz zu Heinsohn (seine Arbeiten sind im Gegensatz zu seiner Schlussfolgerung unverzichtbar) auch nicht bloß von einer albernen "Erfindung des Eigentums", sondern er beschreibt die archäologisch / historisch glasklar nachvollziehbare Wirklichkeit eines aus der Abgabenforderungen und Machtzessionen den Abgabepflichtigen kraft Machtposition eingeräumten, verteidigten und vorzufinanzierenden Rechtsinstituts (so auch das Eigentum, siehe Uwe Wesel dazu).

Aber zurück zur unbeantworteten Kernfrage:

Martin: "Zum Schluss läuft's auf die alte Sache hinaus: In welchem Umfang und wie weit in die Zukunft kann jemand (können alle) seine (ihre) noch zu erbringenden Leistungen (zu produzierenden Güter) abtreten, also damit die entsprechend von ihm (ihnen) vergebene Gutscheine "decken"?"

Herzlichst,

Ashitaka

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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Großartig! Vielen Dank!

Hausmeister @, Montag, 25.09.2023, 09:28 vor 271 Tagen @ Ashitaka 1577 Views

Den kompletten Threads habe ich mir erst jetzt durchgelesen, weil ich am Wochenende privat gut ausgelastet war.

Dir & allen Lesern eine erfolgreiche Woche wünschend

HM

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Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

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