Entwicklung der Währungen - Abkoppeln vom US-Dollar Monopol

Rheingold2, Montag, 18.09.2023, 09:26 vor 251 Tagen 5114 Views

Als Kurator der Rheingold-Initiative, bei dem es um eine komplmentäre Währung zu den Landeswährungen geht, interessieren mich die aktuellen Entwicklungen natürlich sehr.

Jedoch sind die Infos, die einen erreichen, gelinde gesagt widersprüchlich oder gar desinformierend.

Beispiel-Zitat
Zwei Drittel des Handels werden immer noch in Dollar und Euro abgewickelt ‒ der chinesische Yuan macht nur 3 Prozent aus. Indien weigert sich, den Yuan zu verwenden. Und es besteht ein riesiges Ungleichgewicht zwischen Russland und Indien: 40 Milliarden Rupien liegen auf den Konten russischer Exporteure und können nirgendwo hinfließen. Eine Priorität ist die Stärkung des Vertrauens in den Rubel: Er sollte sowohl von Indien als auch von China akzeptiert werden. Und ein digitaler Rubel wird zu einer Notwendigkeit.


Was soll hier mit "des Handels" gemeint sein? Der weltweite Handel, der, den Russland mit dem Ausland veranstaltet?
Wieso weigert sich Indien, den Yuan zu verwenden. Als ich in Kerala, Indien in einem lokalen Supermarkt war, war ich über zwei Dinge erstaunt:
A) Ich kann nur vom Optischen ausgehen. Die Lebensmittel würden in Deutschland nicht auf dem Markt kommen, sondern vermutlich als Handelsklasse 3 rubriziert werden.
B) Bei den meisten Lebensmitteln war China als Herkunft angezeigt. China scheint für Indien ein bedeutender Lebensmittel-Lieferant zu sein.

40 Milliarden Rupien klingt beeindruckend, sind aber nur 400 Millionen Euro. Wieso können die nirgends hinfließen? Erinnert mich an Rheingolder mit in der Rheingold Community besonders beliebten Produkten, die dann stöhnten, dass ihre Ladenkassen sich mit Rheingold füllen, die sie nicht wieder ausgeben können.

Wo wären denn solche Devisenüberschüsse zu Zeiten des Dollar-Monopols hingeflossen?

Wieso braucht es plötzlich (und im Artikel unbegründet) einen digitalen Rubel, zumal girale Rubel sowieso schon digital sind? Devisenüberschüsse wurden doch noch nie per Schiffsladungen Bargeld zwischen den Ländern hin- und hergeschoben (oder doch?), sondern auf den jeweiligen Korrespondenzkonten der Länder verbucht.

Wieso braucht es 30 bis 40 Jahre, um sich vom US-Dollar-Monopol zu lösen?

Wenn ich irgendwas zur Thematik "Geld" lese (in volkswirtschaftlichen Zusammenhängen) wird plötzlich alles unklar, mit gaga-Zahlen (irgendwelche Prozentveränderungen ohne Hinweis zu irgendwelchen Rechengrundlagen) versehen und terminologisch irreführend. (Niemand kann und will Geld denken?)

Hat hier einer einen Durchblick zu internationalen Währungsverhältnissen?

Erinnert mich an meine kognitive Dissonanz in der Vergangenheit. Jährlich wurde der sagenhafte Exportüberschuß der BRD bejubelt und wehe, der stieg nicht jedes Jahr. Exportüberschuß bedeutet aber nichts weiter als. BRD liefert Waren und erhält keine Waren in retour, sondern höchstens Schuldzettel. Meine Rheingolder wollten alle keine Exportüberschüsse, sondern Waren. Nur für die BRD soll das irrsinnig vorteilhaft gewesen sein weil es Arbeit schaffe. Das sahen die Rheingolder ganz anders, arbeiten müssen gegen Zettel, die man dann nicht ausgibt, wollten die nicht, wir als Kollektiv aber schon.

Wo sind eigentlich die Exportüberschüsse hin? Wir müßten doch jetzt nach Jahrzehnten von Exportüberschüssen mit Schuldzetteln aller Herren Länder hier alles mit Onkel-Dagobert-Duck-Geldspeichern vollgepflastert haben?

https://freeassange.rtde.live/asien/180908-in-wladiwostok-erhebt-sich-russische/

Die "Schuldzettel" (u.a. Target2) dienen der Bilanzkosmetik. Da niemand sagt: "Der König ist nackt" werden sie nicht als "uneinbringliche Forderungen" bezeichnet und fortgeschrieben....

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 09:46 vor 251 Tagen @ Rheingold2 4021 Views

bearbeitet von Olivia, Montag, 18.09.2023, 09:53

solange es irgendwie geht.... oder bis ein Schnitt gemacht wird. Der Schnitt erfolgt spätestens dann, wenn die EU "auseinander brechen" sollte, denn dann wird klar, dass die Schuldner nicht zahlungsfähig sind und D die Forderungen "abschreiben" muss.

Mithilfe dieses Konstrukts konnten etliche Länder Europas durch die "Hilfe" der dt. Steuerzahler "saniert" werden. Die erbrachten Leistungen stecken also in der dortigen Infrastruktur (oder in "Schmiergeldern"... siehe GR..). Ein übliches Geschäftsgebahren wäre es, so wie das jede Bank auch macht, "dingliche Sicherheiten" für diese Leistungen zu fordern. Dann hätte D z.B. Eigentum an einem guten Anteil der Infrastruktur dieser Länder. DAS ist jedoch politisch nicht erwünscht.... von den Initiatoren dieses Projektes.

Lt. Ex-"Prügel"-Fischer war es ja offenbar wichtig, das von D erwirtschaftete Geld den "bereits länger hier Lebenden" aus den Händen zu nehmen, weil sie "zu tüchtig" seien und daher für "Unfrieden" sorgten.... Tenor: Das Geld muss weg, egal wohin....

Das also ist primitiv ausgedrückt, wohl ein Teil der Theorie dahinter, so wie "Fritzchen" Fischer das in einem Interview erläuterte. Andere werden das sicher elaborierter erläutern können. Brezinsi hat sich sogar literarisch daran versucht...... natürlich anders bezeichnet.... etwas "weltmännischer"... für das "Bildungsbürgertum" besser verdaulich.

Im übrigen liegen einige der Potentaten, die beabsichtigten, sich vom Dollar abzukoppeln inzwischen im Grab. Häßliche Geschichten. Früher gab es öffentliche Auspeitschungen, damit die Leute "bei der Stange" blieben. Ganz so einfach ist das offensichtlich nicht. Da könnte man sich ja auch darüber wundern, warum ganz Europa immer "brav Pfötchen gibt"..... entgegen der eigenen Interessenslage.

--
For entertainment purposes only.

Währungskrise unter Helmut Schmidt

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 11:06 vor 248 Tagen @ Olivia 2491 Views

Ich erinnere mich an meine Kindheit, da war es Italien, das im Austausch mit der BRD ein immer größer werdenes Defizit hatte.

Seinerzeit wurde gegengesteuert.

Italien erhielt einen BRD Kredit, der durch das italienische Staatsgold abgesichert wurde, desweiteren wurden Importe aus Italien steuerermäßigt (ich glaube MwSt gesenkt)
Exporte deutscher Firmen nach Italien mit einer Exportsteuer belegt.

Wegen der ständigen Aufwertungen der D-Mark gegenüber Francs, Lira, Pesete, Gulden fuhr man in der Freizeit gerne ins Ausland.

Exportüberschüsse = Lohndumping im Verhältnis zur Arbeitsproduktivität im internationalen Vergleich ..

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 18.09.2023, 10:15 vor 251 Tagen @ Rheingold2 3998 Views

Tagchen SL!

Erinnert mich an meine kognitive Dissonanz in der Vergangenheit. Jährlich wurde der sagenhafte Exportüberschuß der BRD bejubelt und wehe, der stieg nicht jedes Jahr. Exportüberschuß bedeutet aber nichts weiter als. BRD liefert Waren und erhält keine Waren in retour, sondern höchstens Schuldzettel. Meine Rheingolder wollten alle keine Exportüberschüsse, sondern Waren. Nur für die BRD soll das irrsinnig vorteilhaft gewesen sein weil es Arbeit schaffe. Das sahen die Rheingolder ganz anders, arbeiten müssen gegen Zettel, die man dann nicht ausgibt, wollten die nicht, wir als Kollektiv aber schon.
Wo sind eigentlich die Exportüberschüsse hin? Wir müßten doch jetzt nach Jahrzehnten von Exportüberschüssen mit Schuldzetteln aller Herren Länder hier alles mit Onkel-Dagobert-Duck-Geldspeichern vollgepflastert haben?

Das ist unschwer zu verstehen: Die Einnahmen aus den Exportüberschüssen landen in den Taschen der Vorstände und Großaktionäre der überwiegend exportierenden Unternehmen. Schaue Dir doch derer Yachten, Häuser und sonstiges Vermögen an. Die Lohnabhängigen in diesen Unternehmen gehen leer aus, ja sogar im Gegenteil, derer Löhne werden möglichst gedrückt, denn sonst wären die Produkte der exportierenden U. nicht "international konkurrenzfähig".

Dramatische Exportüberschüsse sind ein untrügliches Zeichen u.a. für zu niedriges Lohnniveau im Exportland: Es handelt sich hierbei um "internationales Lohndumping", d.h. um Lohndumping im Verhältnis zur Arbeitsproduktivität (BIP/Arbeitsstunde). Aber natürlich, auch die Qualität der exportierten Produkte spielt eine wichtige Rolle .. im Verhältnis zu ihrem Preis natürlich (= das Preis-Leistungs-Verhältnis).
Ein anderer Aspekt ist: Überwiegend exportierende Unternehmen benötigen keinerlei Einnahmen aus dem inländischen Konsum .. das Lohnniveau im Inland kann ihnen also schnuppe egal sein .. bzw. je niedriger, desto "besser"!

Übrigens, die USA sind Importweltmeister - finanziert mit Gelddrucken von US$ - zudem exportieren sie hauptsächlich Waffen. Sie wissen gewiss, was sie tun!
Mit Gruß, Beo2

Frage dazu

Rheingold2, Montag, 18.09.2023, 10:32 vor 251 Tagen @ Beo2 3745 Views

Schon klar, dass die Arbeiter ausgebeutet werden und sich die Kapitaleigner die Taschen vollstopfen.

Nehmen wir mal an, es sei so und die Exportüberschüsse gehen an dieses kleine Klientel. Wenn die dann, wie Du schreibst, dieses Geld in Yachten und andere Luxusbedürfnisse verballern, hätten wir doch keinen Exportüberschuß mehr, weil die Kapitaleigner mit diesen Exportüberschüssen importiert haben. Dann ist aber der Exportüberschuß weg.

Eine mögliche Erklärung für mich zur Zeit, dass die Exportüberschüsse von den üblichen Verdächtigen (Black Rock, Vanguard usw.) abgegriffen werden und als Schuldzettel gehalten, weil es keine kosumtive Verwendung dafür gibt.

Da es aber überfällig ist, dass diese Schuldzettel irgendwann auf Null gestellt werden, frage ich mich. Wie kriegen es die üblichen Verdächtigen hin, dass die Schuldzettel vom deutschen Steuerzahler ausgebucht werden und die gleichzeitig trotz Schuldenerlaß keine finanziellen Einbussen haben, weil der Steuerzahler die Verluste trägt?

Nicht nur, dass Arbeiter in Deutschland lebenslang BMWs fertigten, die sie sich mangels ausreichendem Lohn nie leisten können, deswegen müssen sie exportiert werden. Jahre später müssen dieselben Arbeiter auch noch den Schuldenerlaß finanzieren, zahlen also mehrfach.

Wo steckt ihr denn fest? Auch BMW-Arbeiter können sich einen BMW leisten. Die verdienen gut, denn sie sind Spezialisten.

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 10:48 vor 251 Tagen @ Rheingold2 3951 Views

Bei BMW wird noch eine verkaufbare Leistung erbracht, die u.a. die Löhne finanziert und Steuern generiert. Solange nicht auch von Deutschland das nötige Kapital zum Kauf zur Verfügung gestellt wird (und das dann später "uneinbringbar" ist), läuft die Sache einigermaßen rund.

Klar verdienen die Eigner und die Executives. Aber in guten Firmen auch die Arbeiter und Angestellten. "Ausgebeutet" jedenfalls werden diese Leute kaum. In anderen Branchen Hotel etc. kann man jedoch wohl von Ausbeutung sprechen. Aber das Geld bleibt ja alles im Lande.

Das Problem BMW werden wir ja dann wohl nicht mehr lange haben, denn die tragenden Säulen des deutschen Wohlstandes waren die Autoindustrie (internationaler Spitzenstandard, daher auch hohe Löhne) und die Bauindustrie. Beide Industrien machen ja gerade die "fremdgesteuerten Liquidatoren" kaputt. Bei einem Trabi hätten die die Leute ausbeuten können bis zum St. Nimmerleinstag und sie wären trotzdem kein Exportweltmeister geworden..... weil die Qualität nicht stimmte.

Lieber Gott, was meint ihr denn, wo das Geld herkommt?

Man produziert eine Ware, die nachgefragt wird und verkauft diese.
In einem HOCHLOHNLAND ist dann immer die Frage: Wie lange reicht die Qualität und zu welchen Preisen kann man noch verkaufen.

Die "Ungleichheit" wird in der Regel über Steuern abgeschöpft. Wenn Firmen zu stark besteuert werden, dann werden sie liquidiert. Dann herrscht zwar Gerechtigkeit, es gibt aber keine "Arbeit" mehr für die armen Ausgebeuteten. Die Frage ist: Wieviele von den "Ausgebeuteten" sind in der Lage und Willens, eine Firme auf die Beine zu stellen, die Produkte herstellt, die verkauft werden können, weil sie nachgefragt werden.

Kann sich ja jeder ansehen, wie die DDR ausgeschaut hat. Ich habe sie mir angeschaut. Eine Katastrophe.... um es gelinde zu sagen.

Wir können uns ja wieder in einem "Arbeiter- und Bauernstaat" versuchen. Das ist es ja wohl, was von den Handlern der Grünen etc. angedacht worden ist. Ein guter Teil unserer Bevölkerung hat ja bereits einschlägige Erfahrungen. Und viele unserer Neuankömmlinge dürften auch Erfahrungen im "Gemüseanbau" haben.

Mein Gott... hat irgend jemand von euch schon einmal eine Firma aufgebaut oder habt ihr in Bereichen gearbeitet, wo reglmäßige Löhne oder staatliche Finanzspritzen an der Tagesordnung waren? Diese Bereiche sind heute sehr weit verbreitet. Gäbe es sie nicht, dann wäre ein großer Teil der Bevölkerung arbeitslos.

--
For entertainment purposes only.

Bitte makroökonomisch denken

Manuel H. @, Montag, 18.09.2023, 11:03 vor 251 Tagen @ Olivia 3780 Views

In der Gesamtheit aller Autoproduzierenden werden mehr Autos erarbeitet als sich die Leute, die sie produzieren, leisten können.

In der Gesamtheit haben wir mehr produziert als konsumiert, sonst wären Exportüberschüsse nicht möglich.

Das bedeutet, BRD Bürger erarbeiten mehr als sie bekommen während US-Bürger mehr bekommen als sie erarbeiten. Der Saldo ist Null, aber der eine fährt mit drei Luxusschlitten an den Strand, der andere macht Überstunden in der Fabrik.

Marx als Agent des Kapitals hat Klassengegensätze geschaffen, die gar nicht so existieren. Auf der einen Seite der ausbeutende Unternehmer, auf der anderen Seite der ausgebeutete Arbeiter.

Der Metzgermeister, der unter hohen Entbehrungen und Risiko Tag und Nacht seine Metzgersbude am Laufen zu halten versucht, ist dann der Ausbeuter während der gewerkschaftlich geschützte Arbeiter mit Rentenansprüchen, garantiertem Urlaub und Krankenversicherung der Ausgebeutete ist.

Vergessen wird dabei die Kapitalseite, die leistungslos aufgrund des Geldmonopols die Erträge der Arbeit zu sich umlenkt. Im großen Stil sind es die üblichen Verdächtigen, übernational organisiert und sehr mächtig.

Im kleinen Stil kann das auch der Metzgermeister sein, wenn er seine Schulden abbezahlt hat, sein Ding an seinen Gesellen verpachtet und ihn für sich arbeiten läßt, aber auch der Geselle, weil er ein paar Mietshäuser geerbt hat und nur noch teilzeitig rummetzgert, weil ihm sonst langweilig wird.

Richtig: Eigentlich müsste sich jedes Familienmitglied der BMW-Mitarbeiter ab 18J einen BMW leisten können. [oT]

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 18.09.2023, 11:07 vor 251 Tagen @ Manuel H. 3517 Views

Dass wir in einem Zeitalter leben, in dem sich "internationales mafiöses" Kapital ruinös auf die Märkte auswirkt, dürfte jedem klar sein.

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 11:58 vor 251 Tagen @ Manuel H. 3629 Views

Derzeit ist JEDE produzierende Firma erpreßbar. Zum einen über das Finanzierungs-Kapital und zum anderen über die geballte, mediale Macht, die sich ebenfalls in den Händen "des Kapitals" befindet. Finanzierungen können über "Bewertungen" unmöglich gemacht werden und mediale Macht kann die Konsumenten entsprechend beeinflussen.

Wenn du schon den Vergleich Deutschland/USA bringst, dann solltest du davon ausgehenn, dass die "ausgebeuteten" Menschen in Deutschland erheblich besser leben, als die "reichen" US-Arbeiter..... und erheblich abgesicherter.

Diese ganzen sogenannten makroökonomischen Theorien sind für die Katz, weil sie den Leuten das Gehirn verdrehen und sie nicht mehr beobachten, was täglich "auf der Straße" passiert. Heißt: Sie analysieren nicht mehr selbstständig, sondern schalten ihr Gehirn aus.

Deine Aussagen zu den Milliarden-Rüstungsgeschäften sind ebenfalls so nicht haltbar, denn auch die Rüstungsgeschäfte haben als Basis eine Produktionslinie, eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, eine Marketing-Abteilung und vieles mehr. Die Produkte mögen uns nicht gefallen, aber sie schaffen Arbeitsplätze und generieren Steuern. In den USA wohl der zentrale Motor der Industrie (u.a. des technologischen Fortschritts).

Sozialismus (und das bei uns beliebte Harzen/Grundeinkommen) in jeder Form schafft gesellschaftliche Verarmung und im Endeffekt soziale Verwahrlosung (auch gut gekleidete). Nicht sofort, denn zu Beginn kann man noch von der Substanz leben. Da aber nichts Sinnvolles produziert wird, sondern lediglich konsumiert, hört das bald auf. Oder was meinst du, warum man die Alten loswerden will? Konsumieren tun die auch. Das sollte doch inzwischen fast jeder gelernt haben. Wenn man Menschen die Arbeit und damit den Selbstrespekt wegnimmt, dann schafft man Verarmung im Körper und im Geist. Das trifft ja bereits auf die Zootiere zu. Erst recht natürlich auf den Menschen.

--
For entertainment purposes only.

Die sowjetischen Gulags waren erfolgreicher im Schaffen von Arbeitsplätzen

Manuel H. @, Montag, 18.09.2023, 12:10 vor 251 Tagen @ Olivia 3587 Views

Die Produkte mögen uns nicht gefallen, aber sie schaffen Arbeitsplätze und generieren Steuern.

In den Gulags durfte man sogar 7 Tage die Woche mehr als 18 Stunden arbeiten.

Was ich damit sagen möchte, wir brauchen keine Arbeitsplätze, sondern Einkommen.

Übrigens genießen die männlichen Ukrainer momentan garantierte Arbeitsplätze an der Front und die vom Sold abgezogenen Steuern schaffen sogar Steureinnahmen. .-)

Ist doch abstrus. Wie willst du denn Einkommen generieren? Leistungsloses Grundeinkommen ohne Gegenleistung für die Gesellschaft?

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 12:26 vor 251 Tagen @ Manuel H. 3546 Views

Das "leistungslose Grundeinkommen" für "Einreisende aller Art" dürfte eines der grundlegenden Probleme in diesem Land sein. Diejenigen, die schon länger hier wohnen, begreifen nicht, warum sie für die Einreisenden arbeiten müssen, ohne einen "Gegenwert" zu erhalten.

Insofern ist der Vorstoß von Söder: "Asylsuchende sollen zu ehrenamtlichen Arbeiten verpflichtet werden" im Sinne der Völkerverständigung durchaus zu begrüßen. Er nannte Bäume pflanzen, Aufräumarbeiten etc. etc. Ich gehe stark davon aus, dass etliche Gemeinden, die sich derzeit massiv gegen "Zuwanderung" sperren, sich völlig anders verhalten würden, wenn die Zugereisten HELFEN würden..... und nicht nur NEHMEN würden.

Also.... bringe mal ein paar Beispiele, wie man Einkommen über Produktivität generieren kann. Denn unsere Erde ist so beschaffen, dass wir für das, was wir essen, trinken, das was wir anziehen und wo wir wohnen..... ARBEITEN müssen. Es sei denn, wir beuten massenhaft Chinesen aus, damit wir alles billigst bekommen und es dann bei passender Gelegenheit wegwerfen können.

HIER werden wenige Menschen ausgebeutet. Das Sozialsystem ist viel zu gut ausgebaut. AUSGEBEUTET werden die Leute in anderen Ländern, deren Billigprodukte eingeführt werden..... natürlich zum Schaden der hiesigen Industrie und der hiesigen Arbeitsplätze.

Ach.... und du meinst, wenn hier die gesamte Industrie vernichtet ist, dann weden die fleißigen Chinesen für das "bedingungslose Grundeinkommen" der anspruchsvollen, verfetteten Menschen, die die Deutschland bevölkern, auch noch arbeiten gehen????

Ich glaube, da hast du dir gewaltig in den Finger geschnitten.
Arbeite oder verrecke wird es heißen. Frag NST..... DORT ist es auch so!
DIE werden nicht für uns arbeiten. Und die Leute, die aus anderen Erdteilen und Weltgegenden eingewandert sind, auch nicht, denn die leben in Familien und Sippenverbänden und kümmern sich als erstes um die Sippe und sicherlich nicht um die bekloppten Deutschen, die von ihren "Ausbeutern" faseln.

WAS ist denn hier noch da, wenn die hochqualifizierten Arbeitsplätze weg sind????

--
For entertainment purposes only.

Die Kapitalbesitzer holen sich ihr leistungsloses Einkommen in großen Batzen

Rheingold2, Montag, 18.09.2023, 17:39 vor 251 Tagen @ Olivia 3484 Views

Geht schon bei der Geldschöpfung los, da wird der erste fette Bissen umverteilt und alle glotzen auf die hierhergelockten Asylanten, die für genau die gleichen Leute ein fettes Geschäft sind. Asylanten böse, Schlepper aus der Hochfinanz gut. -:)

Lieber Gott, wo sind wir denn jetzt gelandet? Im Kindergarten? oT

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 22:25 vor 251 Tagen @ Rheingold2 3071 Views

.....

--
For entertainment purposes only.

Was für'n albernes Sozialistengewäsch!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 19.09.2023, 02:28 vor 250 Tagen @ Rheingold2 3173 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Dienstag, 19.09.2023, 02:32

Du willst sicher noch mehr Staat, Umverteilung und "Gerechtigkeit". [[top]]

Die Kapitalisten bekommen gar nichts, wenn sie nicht ins Risiko gehen. Das Risiko scheut der Normalo oder will als Variante "Sozialist" andere arbeiten lassen.

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Du verwechselst Kapitalbesitzer mit Unternehmern

Rheingold2, Mittwoch, 20.09.2023, 04:23 vor 249 Tagen @ FOX-NEWS 2700 Views

Das ist das Marxsche Lied, dem Agenten der Hochfinanz. Erfolgreich hat er die hochverschuldeten Unternehmer, die gemeinsam mit ihren unterbezahlten Mitarbeitern Produkte und Leistungen herstellen gegeneinander aufgebracht. Beide (Unternehmer wie Arbeiter) sind Opfer des Geldsystems, sollen sich jetzt aber als Gegner sehen.

Da hilft auch kein Sparen oder nur mit "Eigenkapital" arbeiten. Denn das "Eigenkapital" wie das "Ersparte" sind IMMMER unerlöste Schulden der Mitmenschen und verhindern, dass sich entschuldet werden kann, es sei denn, es werden in immer höherer Zahl Nachschuldner gefunden, die dann "freiwillig" ins Verschuldungsloch steigen.

Wir sind alle in erster Linie Profiteure dieses Geldsystems

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 20.09.2023, 07:07 vor 249 Tagen @ Rheingold2 2757 Views

[image]

Der Kapitalismus ist das System, das uns all die Errungenschaften der heutigen Zeit beschert. Da gibt es nichts von außen zu verbessern, denn der Kapitalismus ist vom Prinzip her darauf ausgelegt, das sich die bessere Lösung durchsetzt. So funktioniert der Wettbewerb ... wie schlägt sich da dein Rheingold? [[zwinker]]

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Rheingold ist ein Zahlungsmittel, keine Ideologie

Rheingold2, Mittwoch, 20.09.2023, 12:13 vor 249 Tagen @ FOX-NEWS 2626 Views

Lediglich die Geldschöpfung funktioniert anders. Wie Geld geschöpft wird, weiß leider kaum einer und kaum einer will es wissen. Das ist aber wesentlich. Eine schuldfreie Geldschöpfung, wie sie die Rheingolder durchführen, kann nicht anders, als die ideologischen Gesellschaftssysteme egal welcher Art nachhaltiger, resilienter und besser zu machen.

Ich erinnere mich noch an Harald Schmidt, der Sarah Wagenknecht eingeladen hatte.

Wagenknecht: "Ich kann keine Argumente finden, die den Kapitalismus erstrebenswert macht"
Darauf Harald Schmidt trocken: "Der Lebensstandard?"
Darauf Wagenknecht: Schweigen :-)

Die Steigerung des Lebensstandards, wenn wir verhindern, dass schon bei der Geldschöpfung die Leistung für einige Wenige abgeschöpft wird, wird immens sein.

Wenn das einen Vorteil brächte, hatte ich eine Kreditkarte auf Rheingold lautend, um meine Buchungen zu erledigen. Dem ist aber nicht so. (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 20.09.2023, 14:23 vor 249 Tagen @ Rheingold2 2545 Views

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

es gibt noch keine Kreditkarte

Manuel H. @, Mittwoch, 20.09.2023, 21:04 vor 249 Tagen @ FOX-NEWS 2602 Views

und was nicht ist, kann ja noch werden. Entrepreneurs vor! Rheingold ist nun mal ein Chancengold.

--
Deutschland das neue Troja?
http://www.trojaeinst.wordpress.com

Chancengold

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 20.09.2023, 21:49 vor 249 Tagen @ Manuel H. 2633 Views

Ich frage nach den Vorteilen, die MIR das bringt. Ich sehe keine, ganz wie bei den meisten Weltverbesserungsprojekten stellt man sich schlechter.

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Geld nicht denken wollen

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 08:43 vor 248 Tagen @ FOX-NEWS 2535 Views

Es geht schlicht nicht durch die Geld-Gehirn-Schranke wie Egon W. Kreutzer mal in einer langen Glosse über das Rheingold erklärte.

Du stellst Dein eigenes Geld her, dass Dir niemand wegnehmen kann (außer Du selbst)
Du hast dann mehr Geld in der Tasche
Mit dem mehr Geld, dass Du nun in der Tasche hast, gehst Du einkaufen,
dann hast Du mehr Produkte in Deinem Besitz oder gehst lecker essen.
Da es sich um Dein eigenes Geld handelt, mit dem Du einkaufen warst,
ist die Chance recht hoch, dass dieses Geld nachfragend wieder bei Dir aufschlägt.
Dann hast Du Umsatz, Deine Auftragbücher füllen sich.
Wichtig ist aber, dass Du ERST einkaufen gehst, sonst klappt das nicht mit den vollen Auftragsbüchern, denn das Glaubenspostulat der Geld-nicht-denken-Wollenden "Man kann nicht mehr Geld ausgeben als man einnimmt" ist komplett blöde, richtig ist es umgekehrt und muß heißen, man kann nur das (eigene) Geld einnehmen, dass man vorher ausgibt.

Füllen sich Deine Auftragsbücher hast Du wieder das Geld in der Tasche, mit dem Du gestern noch einkaufen warst.

Sobald Du das Geld wieder eingenommen hast, gehst Du erneut einkaufen, ad infinitum, bis Du vor lauter Wohlstand nicht mehr weißt, das Du tun sollst.

Und das sollen keine erkennbaren Vorteile sein? Mannomann :-)

Wer Geld denken will, will auch nach Geschlecht XY gelesen werden.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 21.09.2023, 09:26 vor 248 Tagen @ Rheingold2 2507 Views

Es geht schlicht nicht durch die Geld-Gehirn-Schranke wie Egon W. Kreutzer mal in einer langen Glosse über das Rheingold erklärte.

Nach den langen Diskussionen hier, was Geld ist und wie es entsteht, glaube ich nicht, daß so etwas wie eine Geld-Gehirn-Schranke existiert.

Du stellst Dein eigenes Geld her, dass Dir niemand wegnehmen kann (außer Du selbst)

... weil es keiner will.

Du hast dann mehr Geld in der Tasche

... mit dem ich nix anfangen kann.

Mit dem mehr Geld, dass Du nun in der Tasche hast, gehst Du einkaufen,
dann hast Du mehr Produkte in Deinem Besitz oder gehst lecker essen.

... nicht da, wo ich gerade bin. Ich muss mal in der örtlichen Wechselstube fragen, was da geht.

Da es sich um Dein eigenes Geld handelt, mit dem Du einkaufen warst,
ist die Chance recht hoch, dass dieses Geld nachfragend wieder bei Dir aufschlägt.

... die Chance ist eher 100% daß es mich gar nicht erst verlässt.

Dann hast Du Umsatz, Deine Auftragbücher füllen sich.

... wenn ich schizophren bin, kann ich sogar mit mir selber Handel treiben und die Umsätze steigen ins Unermessliche.

Wichtig ist aber, dass Du ERST einkaufen gehst, sonst klappt das nicht mit den vollen Auftragsbüchern, denn das Glaubenspostulat der Geld-nicht-denken-Wollenden "Man kann nicht mehr Geld ausgeben als man einnimmt" ist komplett blöde, richtig ist es umgekehrt und muß heißen, man kann nur das (eigene) Geld einnehmen, dass man vorher ausgibt.

... fast wie die Geissens in der CHeck24-Werbung: Je mehr wir verbrauchen umso mehr sparen wir.

Füllen sich Deine Auftragsbücher hast Du wieder das Geld in der Tasche, mit dem Du gestern noch einkaufen warst.

Sobald Du das Geld wieder eingenommen hast, gehst Du erneut einkaufen, ad infinitum, bis Du vor lauter Wohlstand nicht mehr weißt, das Du tun sollst.

Und das sollen keine erkennbaren Vorteile sein? Mannomann :-)

... und wenn dies Wunder tatsächlich passiert, wie kommst Du an die Zahlungsmittel für fällige Umsatz- und sonstigen Steuern ran? Bei jeder geschäftlichen Aktivität muss man als erstes die Wünsche seines wichtigsten Geschäftspartners prüfen - des Finanzamtes.

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Was willst Du eigentlich in einer Wechselstube?

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 09:44 vor 248 Tagen @ FOX-NEWS 2484 Views

Rheingold ist komplementär zu den jeweiligen Landeswährungen, sprich ergänzt sie, will sie gar nicht ersetzen oder abschaffen

Das Rheingold-Prinzip funktioniert schon ab zwei Teilnehmern, je mehr Teilnehmer, desto natürlich besser, je diversifierter die Teilnehmer, noch besser. Letztendlich sollte Rheingold die gesamte Schaffenskraft einer arbeitsteiligen Gesellschaft abbilden können.

Wechselstuben brauchen wir nicht. Im Zweifel lassen wir Euro links liegen und nutzen lieber das Rheingold. Steuerzahlungen und die Buchhaltung ist gesetzlich in Euro vorgeschrieben, so ist das nun mal. Bedeutet aber auch, dass man Steuerrückerstattungen, die durch Rheingold-Geschäfte verursacht wurden (geltend zu machende Vorsteuer) in Euro erstattet werden.

Wie Du anhand des Wortes Wechselstube schließen könntest, befinde ich mich im Ausland.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 21.09.2023, 10:13 vor 248 Tagen @ Rheingold2 2497 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Donnerstag, 21.09.2023, 10:21

Da ich vermute, daß man derlei Schabernack zumindest mit Verwunderung aufnimmt, aber möglicherweise auch anders reagiert und mich hinter Schwedische Gardinen verfrachten könnte, benötige ich kreative Lösungen. Wenn Du mir jetzt einen lokalen Partner vermittelst, der mir für selbstgeschaffene Rheingold lokale Währung aushändigt, dann könnte dies meine Meinung durchaus ändern, was die Nützlichkeit angeht. [[top]]

Grüße

PS: Mich interessiert wirklich, wie Du in dieser Rheingoldwelt deinen Steuerpflichten nachkommen willst.

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Es ist ganz einfach

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 10:52 vor 248 Tagen @ FOX-NEWS 2460 Views

Rheingold ist überall dort, wo es Rheingolder gibt, die dem Rheingold Kaufkraft verleihen.
Der Schwerpunkt ist Deutschland, ist halt historisch so, kann sich aber auch ändern.

Wechselstuben braucht es nicht. Man kauft einfach mit Rheingold bei Rheingoldern ein, die akzeptieren Rheingold.

Wer gerne in seinem persönlichen Umfeld mit Rheingold einkauft, vergoldet halt sein näheres Umfeld. Das nutzt der gesamten Rheingold-Gemeinde und -wenn das alle überall machen- stärkt die Kaufkraft der eigenen Rheingold. Wer zum Rheingold stößt, hat lediglich die Druckkosten der Rheingold-Scheine zu bestreiten und das Geld, um die Druckkosten zu begleichen, liefern wir ja gleich mit. Es ist also für alle Beteiligten eine win-win-Situation, der Rheingold-Drucker hat zusätzlichen Umsatz und der Rheingold-Emittent mehr Geld in der Tasche (selbst nach Abzug der Kosten).

Wie einfach die Steuerpflicht zu handhaben ist, habe ich jetzt in mehreren Postings erklärt.

Bei einem Steuersitz in Deutschland zahlt man seine Steuern in Euro, egals ob man Yuan, Rheingold oder US-Dollar eingenommen hat. Das gilt auch für Steuererstattungen, die finden auch nicht in Yuan, Rheingold oder US-Dollar statt, sondern in Euro.

Steuern ... und wie kommst Du an EURO in deiner Rheingoldgeldwelt?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 21.09.2023, 12:09 vor 248 Tagen @ Rheingold2 2435 Views

Rheingold ist überall dort, wo es Rheingolder gibt, die dem Rheingold Kaufkraft verleihen.

Lummerland, Wolkenkuckucksheim, Transsylvanien?

Das alles ist doch total weltfremder Schmu, den Du uns hier auftischt. Wer täglich Brot auf den Tisch zu bringen hat, der schaut, wie er mit möglichst wenig Aufwand maximal anschafft. Solche Faxen lässt man da besser ... :-P

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Komplementäre Währung

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 12:30 vor 248 Tagen @ FOX-NEWS 2441 Views

Rheingold ist komplementär zur Landeswährung, man verwendet also seine Euro-Einnahmen, um seine Steuern zu bezahlen. Denn das ist ein weiterer Vorteil, wenn man Rheingold verwendet:

Rheingold wird nicht zur Finanzierung von Kriegen verwendet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass, wenn die Landeswährung scheitert (was ja nun wirklich überfällig ist, wie wir durch Paul C. Martin wissen) man einen Ersatz schon zur Hand hat.

Auf den Euro zu setzen ist doch "weltfremder Schmu" von Leuten, die sich im "Wolkenkuckucksheim" wähnen.

Du hast die Frage nicht beantwortet

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 23.09.2023, 20:57 vor 246 Tagen @ Rheingold2 2155 Views

Wie komme ich an GZ, wenn ich alles in Rheingold mache? Neben Steuern brauche ich GZ schließlich für viele Dinge neben Steuern, z.B. Gas, Wasser, Strom ... und die ganzen Vericherungen und Abgaben nicht vergessen!

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Gute Frage, hier die Antwort

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 10:06 vor 245 Tagen @ FOX-NEWS 2117 Views

Du hast ja nicht alle Einnahmen in Rheingold. Vergleich einfach mal die Mengen.

Die Menge an schuldfreiem, selbstbestimmtem Rheingold ist im Vergleich zum alten Schuldgeld "peanuts" (berühmter Banker-Fachbegriff), die allermeisten zahlen ja noch mit altem Geld.

Wenn das Peanuts sind, warum der Aufwand?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 24.09.2023, 11:28 vor 245 Tagen @ Rheingold2 2087 Views

Die Menge an schuldfreiem, selbstbestimmtem Rheingold ist im Vergleich zum alten Schuldgeld "peanuts" (berühmter Banker-Fachbegriff), die allermeisten zahlen ja noch mit altem Geld.

Wenn das Peanuts sind, warum der Aufwand? Mein Dorfkrämer nimmt ja auch nicht jede exotische Zahlungsart an ... :-P

Bleiben wir beim Krämer. Der müsste alle Waren doppelt auszeichnen. Dann müsste das Kassensystem eine zweite Währung fahren, anders als bei alternativen Zahlungsmethoden. Und einen höheren Ertrag hätte er auch nicht. Der würde sagen, daß Du nicht alle Tassen im Schrank hättest! [[zwinker]]

Mit den Problemen, die der hätte, diese Zettel wieder an den Mann zu bringen - welcher Hersteller nimmt die? - wollen wir gar nicht erst anfangen.

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Weil es kein Aufwand ist

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 13:19 vor 245 Tagen @ FOX-NEWS 2119 Views

Ich bin in Düsseldorf aufgewachsen, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Dänemark waren um die Ecke.
In den Grenzregionen war alles mehrfach preislich ausgezeichnet, da jedes Land seine eigene Währung hatte. Überhaupt kein Problem für pfiffige Kaufleute und die mußten seinerzeit alles handschriftlich machen und hatten noch nicht einmal Taschenrechner.

Jetzt mit Apps und Handy und computergesteuerten Kassensystemen ist alles noch einfacher geworden.

Dann komm doch bitte mit anderen Einwänden um die Ecke, hab viele zur Auswahl, da ich für Rheingold Akquise gemacht habe:
Kein Anspruch auf Vollständigkeit:
"Ich gehe nie einkaufen", "Bäcker nutzt mir nix, da ich gegen Weizen allergisch bin" (ist übrigens egal, welchen Rheingold-Lieferanten ich erwähne, führt nur zur Erweiterung seiner Allergie-Liste), "ich kann einen Rechnungsbetrag nicht mal zwei multiplizieren", "mein Portemonnaie wird dann unübersichtlich"

Natürlich steht und fällt ein solches Projekt mit der Skalierung, je mehr mitmachen, desto reibungsloser funktioniert alles. Deswegen gibt es auch keine finanziellen Hürden, im Gegenteil, jeder wird durch die Teilnahme liquider und "reicher" (deswegen muß er ja auch seinen Rheingold-Segen versteuern, also auch der Staat hat was davon, der ja nichts anderes tut als Krankenhäuser bauen, Schulen zu unterhalten und liebe Polizisten zu unserem Schutz ausbilden)

Blödsinn. Die Arbeit machen sicher nicht die Meinzelmännchen. (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 25.09.2023, 04:38 vor 244 Tagen @ Rheingold2 1931 Views

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Die Arbeit machen die Unternehmer aus Eigeninteresse

Rheingold2, Donnerstag, 28.09.2023, 09:20 vor 241 Tagen @ FOX-NEWS 1784 Views

Und das war in den Währungsgrenzregionen zwischen D-Mark, Gulden, belgischen Franc erheblich umständlicher als heute.

Ein Wechselkurs mit einer an den Mitbewerbern orientierten Sicherheitsmarge mußte täglich neu errechnet werden, die Kurse waren oft zweistellig hinter dem Komma und diese Wechselkurse mußten mit deutlichen Schildern am Ladengeschäft veröffentlicht werden. Täglich!

Warum machten sich die Unternehmer diese Mühe (und machen es in Währungsgrenzregionen heute noch)?

Weil sie sich so zusätzliche Kaufkraft einfangen. Nur unfähige Unternehmer haben lieber auf die Mainzelmännchen (übrigens mit ai) oder Heinzelmännchen (mit ei) gewartet.

Du widersprichst Dir selber [Edit]

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 30.09.2023, 03:45 vor 239 Tagen @ Rheingold2 1701 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Samstag, 30.09.2023, 04:34

Sie machen es aus Eigeninteresse und was ist das Eigeninteresse des Unternehmers? Der Profit.

Weil sie sich so zusätzliche Kaufkraft einfangen. Nur unfähige Unternehmer haben lieber auf die Mainzelmännchen (übrigens mit ai) oder Heinzelmännchen (mit ei) gewartet.

Keiner der Kunden wird bei Dir nicht kaufen, weil Du kein Rheingold nimmst, wenn das Produkt und der Preis stimmen. [[top]]

Weiter oben schreibst Du aber

Die Menge an schuldfreiem, selbstbestimmtem Rheingold ist im Vergleich zum alten Schuldgeld "peanuts" (berühmter Banker-Fachbegriff), die allermeisten zahlen ja noch mit altem Geld.

Viel Zusatzarbeit bei wenig Ertrag scheint mir keine dominante Geschäftsstrategie zu sein ... :-P

[Edit]
Dein Beispiel mit den Grenzregionen trifft es übrigens auch nicht. Da war es früher wirklich so, daß manche Kunden nur Fremdwährung hatten und deshalb kein Geschäft gemacht worden wäre. Aber wer bitteschön hat nur Rheingold in der Tasche?

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Wo sind hier die Poster mit unternehmerischer Erfahrung?

Rheingold2, Samstag, 30.09.2023, 09:27 vor 239 Tagen @ FOX-NEWS 1679 Views

Klar, haben alle Euro in der Tasche, dennoch drucken viele namhafte Firmen (Mc Donald, amazon) im großen Stil Gutscheine, Rheingold-Gutscheine sind Gutscheine, nur preiswerter in der Herstellung als firmeneigene und vielseitiger nutzbar.

Es reicht schon lange nicht mehr, als Unternehmer einfach im Laden zu sitzen, dem Kunden das Zahlungsmittel vorzuschreiben und dann auch noch denken, die eigenen Produkte sind so konkurrenzlos und so einmalig, die Kundschaft wird sich meinem Zahlungsmittel-Diktat schon beugen, alles andere ist mir zuviel Arbeit.

Jeder Unternehmer würde Dir diese Schwachsinnsargumente links und rechts um die Hammelohren hauen.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 30.09.2023, 12:03 vor 239 Tagen @ Rheingold2 1637 Views

Du gehst überhaupt nicht auf das ein, was man vorbringt. Damit ist alles weitere sinnlos ... [[sauer]]

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Der Wert ist keine Eigenschaft des Rheingoldscheins und seiner Bezifferung, sondern …

Ostfriese @, Donnerstag, 21.09.2023, 12:38 vor 248 Tagen @ Rheingold2 2485 Views

Hallo Rheingold2

Rheingold ist überall dort, wo es Rhein-Golder gibt, die dem Rheingold Kaufkraft verleihen.

Nicht das Ding oder die Bezifferung verleihen dem Rheingold einen Wert - der Rheingoldschein hat bis auf seine Herstellungskosten keinen Wert -, sondern die Relation zwischen Rheingoldscheinen verschiedener Rhein-Golder.

… eine Relation, d.h. das Verhältnis der unterschiedlichen Rheingoldscheine und deren Bezifferung zueinander.

Gruß - Ostfriese

Sehr richtig

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 12:52 vor 248 Tagen @ Ostfriese 2453 Views

Deswegen haben wir unsere Rheingold in verschiedene Nominale unterteilt.
Es fängt bei 1 an, dann 2, 5, 10, 20, 50.

Es ist aus dem unverwüstlichen Tyvek, das nicht besonders gut brennt, es hat somit noch nicht einmal viel Brennwert, nur Kaufkraft.

Basics first!

Ostfriese @, Donnerstag, 21.09.2023, 14:57 vor 248 Tagen @ Rheingold2 2581 Views

bearbeitet von Ostfriese, Donnerstag, 21.09.2023, 15:39

Hallo Rheingold2

Deswegen haben wir unsere Rheingold in verschiedene Nominale unterteilt.

Jeder kann seinen eigenen Rheingold beziffern, wie er will - es geht nicht um die verschiedenen Nominale, die auf dem Rheingold stehen, sondern um Relationen (lateinisch relatio Beziehungen, Verhältnisse). In diesem Fall ist es eine zweistellige Relation - eine Menge von verschiedenen Rheingold-Paaren. Der Rheingold-Wert liegt in keinem einzelnen Bestandteil eines Paares, sondern wird durch ihre Beziehung zueinander bestimmt - jeder einzelne Bestandteil dieses Paares ist im Grunde genommen MÜLL.

Phoenix5: Gold ist MÜLL, es bekommt erst einen Wert in einem KGS oder Der Staat hat es als Abgabe verlangt, deshalb wurde es nachgefragt, deshalb hatte es Wert (weil es zum Steuertermin zum Staat musste) und deshalb hat es Preise geschaffen (Relationen gemessen in Gold).

Der Rheingold besteht nur als reine Ergänzung zum Euro, also komplementär nicht im Sinne von sich wechselseitig ergänzend. Er existiert nur als ein absolut vollständiges Derivat des reinen KGS, also des machtbasiert-debitistischen Systemcodes und dessen Sog-Kraft.

Die Ziffern der im Hinterkopf in Euro verglichenen denominierten Waren, auf die sich der Rheingold bezieht, erscheinen dann auf dem Rheingold. Der Rheingold, in dem man sich nicht verschulden kann, bekommt erst in Relation - gemessen in Euro - seinen Preis.

Wenn der Euro scheitert, scheitert auch der Rheingold.

Vielleicht ersetzen wir einfach nur den Namen Euro durch das mit dem deutschen Schicksal in Verbindung stehenden Wort Rheingold - und alles wird gut.

Gruß - Ostfriese

Wenn der Euro scheitert, scheitert auch das Rheingold?

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 10:11 vor 245 Tagen @ Ostfriese 2132 Views

Ja, wenn das alte Geld jetzt scheitert, haben wir ein großes Problem, insbesondere, wenn wir keine Alternative in der Tasche haben.

Mit Rheingold haben wir eine Alternative, wenn es ausreichend verbreitet ist, haben wir sogar eine Alternative, die die verheerenden Folgen des kommenden, des überfälligen Crash des alten Geldes zumindest abmildern könnte.

Das könnte segensreich sein, bis dahin tanzen wir auf dem Vulkan und gehen fröhlich mit Rheingold einkaufen. :-)

Man muss jetzt deutlich zur Kenntnis nehmen

Hausmeister @, Donnerstag, 28.09.2023, 10:51 vor 241 Tagen @ Rheingold2 1930 Views

dass Du dich in der Beschäftigung mit dieser Thematik ganz gewaltig übernommen hast.
Noch höflicher kann ich es nicht formulieren.

Die anderen Möglichkeiten wären ja, dass Du ein Scharlatan oder Betrüger bist, was ich jedoch, zutiefst ehrlich überzeugt, absolut ausschließe.

Bis jetzt ist alles noch gut gegangen, das mittels Rheingold "gedrehte Rad" war glücklicherweise nur bzw. noch klein.

Mein wirklich sehr ernst gemeinter Ratschlag: beschränke dich auf deine auf die Kunst bezogenen Aktivitäten.

Was dir, unter einigen anderen Schreibern zuvor bereits, @Ostfriese mehr als geduldig zu erklären versucht, liegt ganz offensichtlich völlig außerhalb deiner Erkenntnisfähigkeit.

Wohlmeinend und freundlich grüßend

HM

--
Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

Der Unterschied zwischen Handels- und Zahlungs(transfer)bilanzen ...

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 18.09.2023, 10:51 vor 251 Tagen @ Rheingold2 3570 Views

bearbeitet von Beo2, Montag, 18.09.2023, 11:09

Nehmen wir mal an, es sei so und die Exportüberschüsse gehen an dieses kleine Klientel. Wenn die dann, wie Du schreibst, dieses Geld in Yachten und andere Luxusbedürfnisse verballern, hätten wir doch keinen Exportüberschuß mehr, weil die Kapitaleigner mit diesen Exportüberschüssen importiert haben. Dann ist aber der Exportüberschuß weg.

Ausländische Immobilien können nicht importiert werden .. sie werden lediglich ins Ausland bezahlt. Auch Yachten müssen es nicht, wenn man "dort" einen angemeldeten dauerhaften Wohnsitz hat und steuerpflichtig ist. Du musst also unterscheiden zwischen Außenhandelsbilanzen und auslandsbezogenen Zahlungsbilanzen von Ländern. In den letzteren ist die Handelsbilanz zwar enthalten, jedoch nicht nur: Hinzu kommen also Auslandstransfer von Geld ohne zugrundeliegende grenzüberschreitende Waren- und gewerbliche Leistungslieferungen.

Eine mögliche Erklärung für mich zur Zeit, dass die Exportüberschüsse von den üblichen Verdächtigen (Black Rock, Vanguard usw.) abgegriffen werden und als Schuldzettel gehalten, weil es keine kosumtive Verwendung dafür gibt.

Auf welche Weise werden die denn, die Exporteinnahmen der Unternehmen "angegriffen"?
Beo2

Auf welche Weise werden die denn, die Exporteinnahmen der Unternehmen "abgegriffen"?

Manuel H. @, Montag, 18.09.2023, 11:06 vor 251 Tagen @ Beo2 3490 Views

Über die Gewinnausschüttung. Je weniger an die Leistenden gezahlt wird, desto höher der Kapitalgewinn.

Ja, über die Gewinnausschüttung werden Gewinne "abgegriffen". Solide Firmen stellen Teile des Gewinns zurück. Für "schlechte Zeiten" und/oder "Forschung u. Entwicklung".

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 12:08 vor 251 Tagen @ Manuel H. 3455 Views

Lieber Gott, das ist doch ein Börsenforum. Wieso herrscht hier so ein simples, eindimensionales Denken vor?

Wie Firmen funktionieren, das ist die eine Seite. Wer die Kapitaleigentümer sind (Blackrock etc. etc.) das ist eine andere Seite.

Fakt ist, dass du in einer hochspezialisierten Gesellschaft nicht ohne größere Kapitalkonglomerate agieren kannst. Du kannst auch keinerlei größere Projekte durchziehen.

Wenn du eine mündige Gesellschaft haben willst, dann wirst du als erstes einen mündigen Bürger haben müssen. In einer mündigen Gesellschaft versuchen die Bürger, Teile des Firmenvermögens zu erwerben (Aktien). Dann sind sie auch Eigentümer. In den USA passiert das übrigens. In D leider zu wenig, denn die Leute verlassen sich lieber auf den Staat als "Allheilmittel". Der Staat soll alles richten. Der Einzelne ist nicht mehr verantwortlich (von Ausnahmen abgesehen... siehe Dieter, Helmut etc. etc.).

Die meisten Menschen hier hängen in irgend einer Form am staatliche Tropf. Gleichgültig, was sie tun. Ob sie bei Stiftungen oder Behörden arbeiten oder ob sie im Bereich der sogenannten "Armutsverwaltung" arbeiten (Betreuung von Harzern, Migranten etc. etc. etc.). Gleich ist allen, dass sie nur dann arbeiten können, wenn der Staat über entsprechende Finanzmittel verfügt. Diese Finanzmittel können nur dann erarbeitet werden, wenn leistungsfähige Firmen vorhanden sind, die entsprechende, gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen.

Würde man den BMW-Arbeitern und ihren Kindern allen BMWs hinstellen, dann könnte der Staat nicht die "Armutsindustrie" finanzieren.... die Infrastruktur vernachlässigt er ja eh bereits seit Jahren.

--
For entertainment purposes only.

Wie Firmen funktionieren

Manuel H. @, Montag, 18.09.2023, 12:23 vor 251 Tagen @ Olivia 3612 Views

Das ist ja die Crux. Frischgebackener Metzgermeister verschuldet sich bis über die Halskrause bei den Banken und steht dann für Jahrzehnte im täglichen 18-Stunden-Joch (nix Forschung und Entwicklung, er ist Zinsvieh der Banken, Kapo zur Vermögensumverteilung), seine Chance:
Löhne drücken, Preise rauf, Zins und Zinseszins abbezahlen und so die Seite auf Black Rock wechseln. Im Alter dann ein paar Jahre leistungslose Zinsen (wohlverdient) genießen.
Halt im Gulag die typischen Kapotätigkeiten.

Es ist das Geldsystem, das den Unternehmer ins Joch zwingt. Erstaunlich, dass er dann trotzdem noch Forschung und Entwicklung auf die Reihe kriegt. Für die Herren des Geldes ist es leichter.
Geld erst dann erfinden, wenn die Sicherheiten mehr als ausreichend sind (Mutter ihr Häuschen verpfänden), dann auf Zins und Zinseszins und Tilgung pochen und auf ausreichend Nachschuldner hoffen.

Und die Geschäftsbanken sind dabei noch die armen Würstchen, die Sicherheiten sind sofort dann nix mehr wert, wenn die großen Player entsprechend eine Krise beschließen und das Kapital verknappen.

Klar kann man nach dem Vorbild der USA die Armen dazu verleiten, durch eine Beteiligung bei Black Rock denen noch mehr Macht zu geben. Irgendwann erhält dann der Facharbeiter einen Brief von Black Rock.
"Sehr geehrter Anleger, erfreut können wir Ihnen mitteilen, dass ihre Mini-Geldanlage bei uns überraschend hohe Renditen erwirtschaftet. Der Grund ist ganz einfach: Wir haben mit Ihrem, unserem und erfundenem Geld gerade ihre Firma feindlich übernommen, werden sie jetzt skelletieren und mit den abgeschriebenen Grundstücken und Patenten ein weiteres Vermögen erwirtschaften und endlich der Konkurrenz, die uns auch gehört, ein Monopol geben. Da sie nächstens entlassen werden, melden Sie sich bitte beim Amt für das Bürgergeld und liefern dort die Renditen ab, die wir Ihnen in den nächsten Tagen überweisen werden." :-)

Über die Dinge müssen wir nicht mehr reden. Die sind klar. Wenn der Metzgermeister sich über die Halskrause verschuldet, hat er etwas falsch gemacht.

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 12:33 vor 251 Tagen @ Manuel H. 3556 Views

bearbeitet von Olivia, Montag, 18.09.2023, 12:39

Und wenn die Einzelpersonen direkt bei Blackrock finanzieren, dann haben die auch etwas falsch gemacht.
Hier in D gibt es immer noch genügend mittelständische Firmen. Dort bzw. in diesem Umfeld sollte man aktiv werden. Dann sind die auch nicht so erpreßbar. Und sorry: Etwas Hirnschmalz muss auch ein einfacher Metzger oder Bäckermeister, oder Wirt der Florist oder was auch immer in die Waagschale werfen. There is no free lunch..... obwohl die Vorstellung davon verlockend ist. Gebratene Tauben fliegen niemanden ins Maul. Obwohl man wirklich sagen kann, dass in Deutschland noch das Eldorado für diejenigen ist, die nichts tun und trotzdem ein gutes Auskommen haben. Der Staat richtet es ja... über Bürgergeld.... solange, bis er sich zugrunde gerichtet hat. Warum? Weil die ganzen mit einem silbernen Löffel aufgewachsenen Jugendlichen, die außer den Schulen (mit minimalen Leistungen) und ggf. der Uni (ebenfalls nie überanstrengt) NIE richtig gearbeitet haben oder gefordert wurden, sich denken, dass es so sein muss. Alles möglichst leistungslos und "worklife balance"..... Beispiele Hab... und Lenchen... Der ganze Mist kommt von den vielen Sozial.... die außer "eingeführter Armutsindustrie" keine Lebensberechtigung hätten.

Wenn man wissen will, wie Blackrock arbeitet, dann muss man nur die Bilanzen der Commerzbank anschauen.... ein bißchen weiter zurück blättern in den Jahrgängen.

Und höre dich mal um, wie lange sich die jungen eingewanderten, gutwillen Personen übehaupt "konzentrieren" können.... als Anstreicher, als Gartenhelfer etc. etc. Das Handy ist immer dabei und viele sind sehr kommunikativ während der Arbeit. 12 Euro Mindestlohn :-)

--
For entertainment purposes only.

Warum nicht bei Black Rock investieren?

Manuel H. @, Montag, 18.09.2023, 12:38 vor 251 Tagen @ Olivia 3671 Views

Die haben Macht und Einfluss, handhaben ihre Portfolios extrem professionell, spricht für extrem hohe Renditen, höher als beim Wuppertaler Sparkassen Fonds von ein paar festangestellten Sparkassen-Schnarchnasen.

Ein Metzger ohne Eigenkapital muß sich bis über die Halskrause verschulden, sonst bleibt er Arbeitnehmer oder gar arbeitslos.

Ja, ich weiß. Vom Sparen wißt ihr nichts mehr. NIEMAND muss sich bis zur Halskrause verschulden! NIEMAND!

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 12:43 vor 251 Tagen @ Manuel H. 3911 Views

Die einzigen Gründe, die dafür infrage kämen, sind Alter, Krankheit, Wohnen, Lebensunterhalt..... und die sind in Deutschland abgesichert.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, etwas aufzubauen, ohne sich bis zur Halskrause zu verschulden.

LEIDER kennt ihr die nicht mehr.... und ihre Ideologie unterstützt euch bei der Lösungsfindung leider nicht.

--
For entertainment purposes only.

Wer über kein eigenes (ererbtes) Kapital verfügt, muss sich bis über die Halskrause verschulden.

FredMeyer @, Südrand der Heide, Montag, 18.09.2023, 15:53 vor 251 Tagen @ Manuel H. 3613 Views

Ihm steht keine andere Möglichkeit offen und das ist gleichzeitig der Beginn einer jahrelangen Knechtschaft. Beim tradionellen Handwerk ohnehin, wenn nicht der Metzgermeister eine brandneue Idee hat, die er gewinnbringend an den Mann oder an die Frau bringen kann, ist aber in dieser Kategorie eher selten. Aber meist gerät auch eine solche gute Idee in die Fänge der Heuschrecken.

--
Fred

DAS wird HEUTE "normalerweise" gemacht! Aber es geht auch anders. Und zwar vollkommen anders!

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 17:14 vor 251 Tagen @ FredMeyer 3686 Views

bearbeitet von Olivia, Montag, 18.09.2023, 17:28

Aber das versteht ihr nicht, weil ihr euch nie damit beschäftigt habt.
Aber das geht nicht in allen Branchen. In manchen geht es aber, jedenfalls für eine gewisse Zeit. Und es gibt Menschen, die diese Zeitfenster zu nutzen wissen.

UND: es kann nicht jeder, denn es erfordert sehr viel Engagement und Einsatz.... immer in Unsicherheit. WER will das schon? Die Leute wollen fast alle ein regelmäßiges monatliches Einkommen und eine Absicherung in jeglicher Hinsicht.

Je problematischer die Zeit, umso mehr suche sie Sicherheit. DAS hat seinen Preis. :-)

--
For entertainment purposes only.

Was versteht man/frau nicht?

FredMeyer @, Südrand der Heide, Montag, 18.09.2023, 17:42 vor 251 Tagen @ Olivia 3451 Views

Aber das versteht ihr nicht, weil ihr euch nie damit beschäftigt habt.

In grauer Vorzeit gab es kein Denken an Crowdfunding&Co. Aus Gründen, die dtr bekannt sein sollten.

Aber das geht nicht in allen Branchen. In manchen geht es aber, jedenfalls für eine gewisse Zeit.

Du sprichst in Rätseln. Dann werde doch mal deutlich, in welchen Branchen "es" gehen sollte!


UND: es kann nicht jeder, denn es erfordert sehr viel Engagement und Einsatz.... immer in Unsicherheit. WER will das schon? Die Leute wollen fast alle ein regelmäßiges monatliches Einkommen und eine Absicherung in jeglicher Hinsicht.

Du redest um den heißen Brei herum. Bitte werde mal konkret.

Mit den obigen Sätzen plakatierst du nur das, was allgemein gültig ist. Beschreibe mal ein Beispiel, wo "dein" System angewandt werden könnte! Ich bin gespannt, ich möchte schließlich verstehen lernen.

--
Fred

Da möchte ich Olivia zustimmen.

Dieter @, Montag, 18.09.2023, 19:22 vor 251 Tagen @ FredMeyer 3417 Views

Hallo FredMeyer,

das was Olivia meint funktioniert mit allen Unternehmen, die auch mit wenig Betriebsgröße Gewinne erwirtschaften können, z.B. jede Art von Handwerk, da hier der Bedarf zu Anfang mit Kapital nicht sonderlich groß ist, das kann man locker ansparen auch als Arbeitnehmer, sofern man Ziele vor Augen hat und den pers. Konsum an zukünftigen Investitionsplänen ausrichtet.

Man fängt langsam mit eigenem Kapital an, ganz klein zuerst. Die Gewinne wiederum möglichst weiter investiert. - und immer in vollem Risiko unter Konsumverzicht.

Solche Unternehmen wachsen nicht so schnell wie die mit Fremdkapital und Verschuldung, aber dafür grundsolide. Das ist die typische Art von Unternehmen als es noch nicht in war, sich zu verschulden, zu einer Zeit als GmbHs oder GmbHs und CoKGs im normalen Geschäftsbetrieb als unseriös galten, bzw. mit Vorsicht behandelt wurden.

Also: Ich weiß, wie es geht ohne jeglichen Kredit aus eigener Kraft.

Gruß Dieter

--
Es wird Zeit, daß die NATO, eine aggressive Partei, verlieren lernt.

Dein Erfolg sei dir gegönnt.

FredMeyer @, Südrand der Heide, Montag, 18.09.2023, 20:02 vor 251 Tagen @ Dieter 3212 Views

Die Beschreibung liest sich sehr gut und dürfte auf die 50er oder 60er zutreffen. Wenn man also später (70er oder 80er) so zum produzierenden Gewerbe zugehörig war, hat man aber gleich die volle harte Keule des Finanzamtes zu spüren bekommen. Da half auch kein guter Steuerberater mehr, das FA hat zugegriffen, wo es nur irgendwie ging. Wenn man das Gewerbe nebenberuflich gemacht hat und in seinem Hauptjob auch nicht schlecht verdient hat, blieb von dem Gewinn des Nebenerwerbs nach Steuern nicht viel übrig und es war eher marginal, was man reinvestieren konnte. Es kam schließlich noch ein anderes Problem hinzu. Der Vertrieb der Produkte musste man zwangsläufig jemandem anderen überlassen, der dann den größeren Gewinn nach Hause trug. Dazu kommen noch weitere Probleme, die sich steuerlich bemerkbar machen, wenn man die Selbstständigkeit über diesen Weg gestartet hat.

Die goldenen Zeiten, um über einem Nebenerwerb in die Selbstständigkeit zu gehen, sind heute definitiv vorbei.

--
Fred

Ich hatte keinen Nebenerwerb gemeint.

Dieter @, Montag, 18.09.2023, 20:31 vor 251 Tagen @ FredMeyer 3166 Views

Vielleicht war es nicht gut ausgedrückt von mir: Ich ging davon aus, daß man als Arbeitnehmer einige Jahre mehr netto verdient als ausgiebt, also positiven Cash erwirtschaftet. (Funktioniert nur wenn man seine Konsumgelüste beschränkt und hart arbeitet bzw. gut verdient). Als lehrling oder Student konnte man auch mit sehr wenig auskommen. Wieso also nicht auch noch 10 Jahre weiter.

Dieses Kapital ist dann das Startkapital. Manche Geräte wird man mieten, vermutlich auch die Gewerbefläche, um dann im Laufe der Jahre immer weiter zu investieren. Die ersten 5 Jahre sind natürlich die schwierigsten und die meisten schaffen nicht einmal das 2. Jahr, rein statistisch. Es sind nur die wenigsten dazu geeignet. Das Arbeitnehmerleben ist halt bequemer und sicherer. Ein stark belastbarer Körper und Geist (den man als Unternehmer benötigt) verkraftet auch problemlos ne regelmäßige 80-Std-Woche. Es soll auch welche geben, die mit 50 Std/Woche zurechtkommen.

Das was ich oben beschrieben habe, ist auch heute noch möglich: im Handwerk, im Handel, im EDV-Bereich usw.

Das war das perverse der 1. rot-grünen Regierung mit Lafontaine als Finanzminister, daß sie den Kapitalgesellschaften Steuervorteile verschafften gegenüber den Vollhaftern. Also wie es sich für Kommunisten gehört = 1. Schritt voll in den Kapitalismus zum Fernziel Kommunismus.

Gruß Dieter

--
Es wird Zeit, daß die NATO, eine aggressive Partei, verlieren lernt.

Genau so ist das! Und es geht auch heute noch. Mut, Ausdauer, eine hohe Ambiguitätstoleranz, Durchhaltevermögen und "Verzicht" sind erforderlich.

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 22:41 vor 251 Tagen @ Dieter 3081 Views

Das Wort "Verzicht" kennt aber kaum noch jemand. Jeder will die "gebratenen Gänse" gleich.....

Es ist einfach nicht jeder dafür geeignet, eine Firma zu gründen und diese auch durch schwierige Zeiten hindurch zu führen. Das kostet u.a. auch viel "Lebenszeit", die andere gerne "zum Chillen" verwenden.... work-life-time-balance genannt :-) ... und dann jammern .....

Ganz simpel gesagt: Es sind strukturell andere Menschentypen, die neu auftauchende Möglichkeiten erkennen, so etwas beginnen und auch durchziehen. Immer mit dem Risiko, ggf. auf dem Bauch zu landen. Im übrigen kann man auch im kleinen Bereich Kapital sammeln indem man Teilhaber aufnimmt, die Fähigkeiten oder Kapital mitbringen.

Austin-Fitts hat da übrigens ganz interessante Beispiele.....

--
For entertainment purposes only.

80-Stunden-Woche kommt schon hin. :-) oT

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 22:50 vor 251 Tagen @ Dieter 2943 Views

......

--
For entertainment purposes only.

Das gilt da, wo die Markteintrittshürde niedrig ist.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 19.09.2023, 02:46 vor 250 Tagen @ Dieter 3037 Views

Sich eine Nähmaschine kaufen und losschneidern kann jeder, wenn er Talent hat. Aber fang mal an, eigene Würste herzustellen und zu vermarkten ... :-P

Das ist übrigens das Merkmal aller Boomstaaten, daß jeder irgendwie loslegt und viele Vorschriften nicht existieren oder ignoriert werden. So entsteht ein riesiger informeller Sektor, der große Teile der Bevölkerung in Lohn und Brot hält.

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Ja, so läuft es ungefährt ..... am Anfang - und das Ende sieht dann so aus .....

NST @, Südthailand, Dienstag, 19.09.2023, 03:26 vor 250 Tagen @ FOX-NEWS 3143 Views

bearbeitet von NST, Dienstag, 19.09.2023, 03:35


Das ist übrigens das Merkmal aller Boomstaaten, daß jeder irgendwie loslegt und viele Vorschriften nicht existieren oder ignoriert werden. So entsteht ein riesiger informeller Sektor, der große Teile der Bevölkerung in Lohn und Brot hält.

.... wir befinden uns am Ende des Booms in Deutschland - in den Köpfen dreht sich alles nur noch um Bürgergeld und Sozialtransfers etc. pp. Ja, das trifft auch auch mich zu, das einzige was mich an D noch interessiert - sind die offen Rentenzahlungen, die mir vertraglich versprochen wurden .... und ich zwangsweise einzahlen musste ...

Beim Nachwuchs ist folgende Entwicklung der neue Standard:

Mathe-Alptraum: 93% scheitern! DU auch?

Die hatten offenbar alle schon das Abi in der Tasche und wollten ein naturwissenschaftliches Studienfach ergreifen.

Ob das wie im Video beschrieben den Tatsachen entspricht, kann ich nicht beurteilen. Aber immer mehr ähnliche Berichte tauchen auf. Die ganzen Diskussion im obigen Faden, sind in dem Moment komplett sinnlos, wenn das den Tatsachen entspricht.

Was für die Richtigkeit spricht ist - die aktuelle Regierung. Kompetenzlosigkeit auf jedem Posten - wie wäre das anders zu erklären?

Im ganzen westlichen Sektor - überall dort, wo die Demokratie das herrschende System ist, kann man den aktuellen Bildungsverfall beobachten, das alles kann kein Zufall mehr sein.

Wenn ich hier allein die Diskussionen um das Bewirtschaften von 1 ha Land lese, dann wundert mich gar nichts mehr. Die Naivität ist konkurrenzlos, ich bin inzwischen KautschukBauer - und hab ein wenig Einblick. Dazu lebe ich in einer Region, die ganzjährig damit gesegnet ist - dass man pflanzen und ernten kann.

Ich kann mich nur noch wundern ...... bin mal gespannt, wie lange mir meine versprochene Rente gezahlt werden kann .... - dann müsst ihr aber noch einen Zacken zulegen - auf eurem Hektar - oder gilt das dann alles nicht mehr?
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Deutschland befindet sich ganz woanders!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 19.09.2023, 05:11 vor 250 Tagen @ NST 3081 Views

.... wir befinden uns am Ende des Booms in Deutschland - in den Köpfen dreht sich alles nur noch um Bürgergeld und Sozialtransfers etc. pp. Ja, das trifft auch auch mich zu, das einzige was mich an D noch interessiert - sind die offen Rentenzahlungen, die mir vertraglich versprochen wurden .... und ich zwangsweise einzahlen musste ...

Den Boom, von dem ich rede, den hatten wir in der Gründerzeit, 1872ff ... die goldene Kaiserzeit, mit hohen Quoten an Selbständigen, niedrigen Steuern und Abgaben in einem Reich, das von 10'000 Beamten verwaltet werden konnte. [[top]]

Heute haben wir einen Boom im Kaputtmachen und dem Knüppel zwischen die Beine Werfen durch Steuern, Abgaben, Vorschriften, Regeln, Bürokratenbelästigungen usw ... :-P

Ich meine so etwas wie die Vietnamesen, die geil auf Wohlstand und Erfolg sind. [[zigarre]]

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Ja, genauso ist das. Und dabei kommen im Endeffekt sogar einige "richtige" Firmen heraus. oT

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 07:55 vor 250 Tagen @ FOX-NEWS 2841 Views

......

--
For entertainment purposes only.

Anekdote dazu

Rheingold2, Mittwoch, 20.09.2023, 04:35 vor 249 Tagen @ FOX-NEWS 2670 Views

Ich hab ja viel Akquise gemacht. Einmal war ich bei einem Bäcker, der seinen Betrieb seit Jahrzehnten führt.

Der erzählte mir von einer neuen EU-Verordnung. Die hat ihm vorgeschrieben, dass er eine Anlage zu kaufen hatte, die die Reifen der LkWs der Anlieferer desinfiziert, bevor sie auf das Betriebsgelände kommen.

Er habe lange Gespräche mit seiner Hausbank geführt, wo er im übrigen sehr gut betreut werde. 200.000 Euro habe die Bank ihm genehmigt, damit er die Auflage erfüllen und weitermachen darf (18 Stunden täglich).

Wir können beruhigt sein, drei EU-Auflagen später verkauft der eh seinen Laden an eine Kette, die EU-gefördete Teiglinge aus Rumänien importiert und hier von einer Ungelernten aufbacken läßt.

Einmal war ich bei einem Schlüsseldienst. Der war in einer Bürgerinitiative organisiert, die ein Shopping Center verhindern sollte, an dem sich unser korrupter Bürgermeister seine Auslandskonten füllen wollte. Die Gewerbetreibenden ringsum fürchteten um ihre Umsätze.

Das hat den Schlüsseldienst nicht gehindert, dem Bauträger anzubieten, dort alle Schlösser zu fertigen. Antwort des Bauträgers, die Aufträge würden europaweit ausgeschrieben und für ein Angebot müsse er formgerecht das vorgeschriebene 100-Seiten EU-Angebots-Formblatt ausfüllen.
Das ist natürlich so formuliert, dass es nur gut ausgebildete Rechtsanwaltskanzleien fehlerlos ausfüllen können.

"Mein System"? :-) Eigeninitiative, Kreativität und Mut. Und bei vielen hilft ein Familienverbund. Kannst ja mal bei vielen Immigrantenfamilien nachschauen wie die das machen.

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 22:24 vor 251 Tagen @ FredMeyer 3068 Views

Und nein, ich denke nicht an die, die im Drogenmilieu hängen, sondern an ganz normal arbeitende Familien, die als Familienverbund etwas aufbauen. Die brauchen keine Bank... und wachsen kann das Geschäft auch, wenn erarbeitetes neu investiert wird. Man muss halt bescheiden sein am Anfang. Ein "Startup mit Porsche" ist da nicht.... :-)

Gibt viele Familien, die so gestartet haben.... und einige wurden sogar "groß".
Bei anderen geht das, wenn sie Fähigkeiten haben, die noch nicht im Überfluss vorhanden sind und die extrem gut bezahlt werden. Auch so kann man Kapital anhäufen.

Steht aber so heute nicht mehr in den Lehrbüchern, weil die Leute, die sie schreiben, das nicht kennen.

--
For entertainment purposes only.

Ich hatte mal nach konkreten Angaben zu Branchen gefragt. Bis läuft die Diskussion im Ungefähren, im Ungenauen ab.

FredMeyer @, Südrand der Heide, Dienstag, 19.09.2023, 00:53 vor 251 Tagen @ Olivia 3029 Views

Wenn ich morgen eine Schreinerei aufmachen wollte, müsste ich schon eine gewaltige Stange investieren. Ich schätze jetzt mal aus dem Bauch heraus, es sollten so etwa 200k€ vorhanden sein, um das mindeste an 5 oder 6 Maschinen kaufen zu können, wenn es nicht über Kredit finanziert werden sollte. Wobei diese Angabe sich auf große Maschinen bezieht... das ganze Kleinzeug noch nicht anzahlmäßig noch nicht eingerechnet... Eine professionelle Formatsäge liegt schon irgendwo bei 20..30k€

--
Fred

Mit 200k € - das dürfte das absolute Minimum sein ...

NST @, Südthailand, Dienstag, 19.09.2023, 03:51 vor 250 Tagen @ FredMeyer 3232 Views

es sollten so etwa 200k€ vorhanden sein,

.... wenn du damit noch Landerwerb verbinden willst - den man wirtschaftlich nutzen kann, dann reicht das selbst heute in Thailand nur noch auf Kante genäht.

In Thailand würde das reichen, wenn du unbepflanztes Land kaufst - das musst du dann mit schweren Maschinen vorbereiten und bepflanzen. Bei Kautschukbäumen z.B. musst du mindestens 7 Jahre warten, düngen und pflegen, bevor du einen Ertrag siehst.

Bepflanztes Land das Ertrag bringt - das kostet locker das Doppelte. Obwohl der Kautschukpreis nahe dem Tiefskurs liegt - und der Dünger jährlich teurer wird.

Wenn du keinen Dünger verwendetest, sinkt der Ertrag um ca. 50% und du findest keinen Arbeiter mehr der dort arbeitet - denn der ist prozentual am Ertrag beteiligt.

Dass bei euch das alles noch funktioniert, liegt wohl an der aussergewöhnlichen Kompetenz in Sachen mathematischer Grundbildung und den vorhanden Rücklagen. Das hab ich inzwischen auch kapiert.
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Mit deiner Gummi-Monokultur hört man Dich auch immer nur jammern.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 19.09.2023, 05:26 vor 250 Tagen @ NST 3086 Views

Der Preis ist zu niedrig, die Arbeiter zu gierig ... :-P

Wenn es in Thailand eine Regel gibt, dann die des knallharten Wettbewerbs. Wenn irgendjemand eine halbwegs lukrative Idee hat, machen es gleich zig Leute nach, meist mehr schlecht als recht, so daß am Schluss keiner mehr einen müden Heller Gewinn macht. So gibt es in jedem 300 Seelen-Dorf 4-5 Krämerläden, in denen die Ware verstaubt ... :-P

Der letzte heiße Scheiß war die Ziegenzucht. Der Markt ist aber seit Anfang dieses Jahres auch schon kaputt, was heißt, man hätte Mitte 2022 schon wieder die Pferde gewechselt haben müssen. Nichts ist beständiger als der Wandel.

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Das ist kein Jammern ...

NST @, Südthailand, Dienstag, 19.09.2023, 06:04 vor 250 Tagen @ FOX-NEWS 3135 Views

bearbeitet von NST, Dienstag, 19.09.2023, 06:07

Der Preis ist zu niedrig, die Arbeiter zu gierig ... :-P

Wenn es in Thailand eine Regel gibt, dann die des knallharten Wettbewerbs.

.... mit was genau finanzierst du deinen Urlaub, mit -Online Jobs- hoffentlich nicht - dann wärst du hier steuerpflichtig ... und benötigst eine Workpermit ...

Erspartes dagegen, darfst du gerne verjubeln.

Was du als Jammern bezeichnest - ist in der Realität wirtschaften am Existenzminimum. So funktioniert das Leben der normalen Thais. Um leben zu können wie in D - reicht das allerdings nicht.

Ich weiss schon warum du hier nur Urlaub machst. Das Risiko hier mit eigenen Mitteln zu überleben, das willst du dir nicht zumuten. Du bist eben ein echter Sozialist - der im Urlaub sich vom Sozialismus erholt. Der Krug geht eben solange zum Brunnen bis er bricht.

Hier 3 Episoden zur Aufmunterung. Die 2. Episode - wer isst von meinem Tellerchen, ist auch eine der neuen Realitäten. Die letzte Episode dreht darum - wo ist denn Afrika?

1987 war das noch ein Witz - heute dürfte die Erklärung der deutschen Allgemeinbildung entsprechen.

Dieter Krebs - Drei Sketche: Rauchen & Hund & Afrika 1987
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Jetzt jammerst Du schon wieder

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 19.09.2023, 08:38 vor 250 Tagen @ NST 2898 Views

Ich weiss schon warum du hier nur Urlaub machst. Das Risiko hier mit eigenen Mitteln zu überleben, das willst du dir nicht zumuten.

Meine Mitarbeit in diesem Land ist gar nicht erwünscht. Soll ich mich etwa aufdrängen?

Du bist eben ein echter Sozialist - der im Urlaub sich vom Sozialismus erholt.

Siehst Du mich hier die Arbeiterrevolution predigen, lasse ich die UdSSR hochleben?

Der Krug geht eben solange zum Brunnen bis er bricht.

Wir werden sehen, wer das brüchigere Tongut hat ... :-P

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Der Unterschied im Denken besteht einfach darin, dass einige Menschen LÖSUNGEN finden und andere lediglich PROBLEME.

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 08:01 vor 250 Tagen @ FredMeyer 2921 Views

Warum in Gottes Namen sollte ich dir Beispiele aufzählen?
Wenn es dich interessiert, dann recherchiere darüber. Es gibt genügend Beispiele.
Einige Tips, wie das gehen könnte, habe ich dir auch bereits gegeben.

Ein Hund, den man zum Jagen tragen muss, der wird nie einen guten Jagdhund abgeben!

DAS ist der Unterschiedl!

Aber - wie gesagt - heute hat ja auch der Großteil der Bevölkerung lediglich Erfahrung mit Schoßhunden jeglicher Größenkategorie.... möglichst noch ins Bett...

--
For entertainment purposes only.

Das ist wie immer, wenn man im Leben nach konkreten Ergebnissen fragt, dann

FredMeyer @, Südrand der Heide, Dienstag, 19.09.2023, 11:03 vor 250 Tagen @ Olivia 2850 Views

werden die Propheten in ihren Aussagen zunehmend nebulöser.

Olivia, du hattest weiter oben von bestimmten Branchen im Handwerk gesprochen, wo man durch eine kontinuierliche Entwicklung ohne Fremdfinanzierung zu einem Ergebnis kommen könne.

Ich habe dich definitiv danach gefragt, ein solches Handwerk zu benennen. Du schweigst und schwelgst in Ausflüchten ohne konkret zu werden. Du schreibst:

Aber das versteht ihr nicht, weil ihr euch nie damit beschäftigt habt.
Aber das geht nicht in allen Branchen. In manchen geht es aber, jedenfalls für eine gewisse Zeit. Und es gibt Menschen, die diese Zeitfenster zu nutzen wissen.

Liebe Olivia, das ist esoterisches Gesülze. Ich lasse mir von jemandem, der derart Unkonkretes ablässt, nicht ans Bein pinkeln. Du hättest jetzt die Chance dein Labertaschen-Image zu widerlegen.

Also bitte, benenne konkret ein Handwerk, wobei sich der Meister dieses Betriebes nicht wie ein Metzgermeister bis zur Halskrause verschulden muss.

--
Fred

Oh mein Gott, lies doch die Artikel richitg. DAS hat Dieter geschrieben und praktiziert.

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 11:10 vor 250 Tagen @ FredMeyer 2838 Views

Ich habe nicht vom Handwerk geschrieben, aber ich habe das Ganze ebenfalls praktiziert (nicht im Handwerksbereich). Deshalb weiß ich auch, dass die Zeitangabe von 80 Wochenstunden kein FAKE ist.

Ansonsten kümmere Dich selbst darum. Ich habe nicht den geringsten Grund, die Arbeit für dich zu tun. Außerdem muss ich nichts beweisen. Ich habe genügend Beispiele gegeben. Wenn du sie nicht verstehst oder interpretieren kannst, dann ist das wirklich nicht mein Problem, sondern deins.

Firmengründungen ohne Bankverpflichtungen finden ständig statt. Auch heute noch.

Ich beziehe mich auch nicht auf bäuerliche Betriebe, die Land kaufen oder pachten müssen, sondern auf Gründungen, die sogar in Städten stattfinden. Rechderchiere halt, wenn es dich interessiert. Damit kannst du deinen Horizont erweitern, der ist nämlich ziemlich eingeengt. Tunnelvision nennt man das übrigens.

--
For entertainment purposes only.

Es kommt nichts. Zu was soll man recherchieren, wenn es keine konkrtene Anhalte gibt?

FredMeyer @, Südrand der Heide, Dienstag, 19.09.2023, 12:43 vor 250 Tagen @ Olivia 2829 Views

Ach Olivia, du verhältst dich wie ein angeschossenes Reh. Es sind deine Worte

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, etwas aufzubauen, ohne sich bis zur Halskrause zu verschulden.

LEIDER kennt ihr die nicht mehr.... und ihre Ideologie unterstützt euch bei der Lösungsfindung leider nicht.

Und der Mann mit der Halskrause war zuvor der Metzgermeister, also im traditionellen Handwerk. Von welcher Ideologie faselst du?

Ich hab' mir dann den Schreinermeister ausgesucht, der seinen Betrieb aufbaut, für den er sich eine moderne Formatsäge beschafft, mit der er sich noch nicht mal einen Finger abschneiden kann, selbst wenn er provozieren würde. Ja, so was gibt es, kostet ein Schweinegeld. Und weil ihm seine Finger lieb geworden sind, legt er viel Geld auf den Tresen.

Ja gut, du kennst dich im Handwerk nicht aus. Ich eigentlich auch nicht. Ich hab' ein Ingenieurbüro betrieben, tolle Sache sowas, wenn man ein großes Projekt betreibt, viele Leute beschäftigt, die monatlich bezahlt werden wollen, aber der Auftraggeber nur nach vorher festgelegten Projektfortschritten bezahlt. Wenn er denn bezahlt und vorher nicht Pleite geht. Hast du eine Lösung für solche Fälle? Ich hatte Glück, weil ich einen guten Namen hatte und konnte solche Fälle gut verkraften.

Firmengründungen ohne Bankverpflichtungen finden ständig statt. Auch heute noch.

Ja klar, wo nix ist, da spendiert auch keine Bank etwas. Und wenn man dann über ein solche Firma eine Bankauskunft holt, dann sagt auch die Bank: "Besser du lässt die Finger von diesem Projekt." Ist gelegentlich vorgekommen, dass die Bank abgewunken hat. Oder man hat gute Kollegen, so dass der Buschfunk noch funktioniert.

Nee, Olivia, erzähl mir nix von Ideenlosigkeit, bisher hast du nur heiße Luft gepustet. Du solltest lieber nicht anderen Ratschläge erteilen, wie man den Horizont erweitern könnte, deine Horizonte von denen du philosophierst, entsprechen eher einer Fata Morgana, die sich wieder im Diffusen auflösen, wenn man näher kommt.

Also werde mal konkret, welche Branchen du meinst.

--
Fred

Das werde ich ganz sicher nicht tun. Ein paar Hinweise habe ich dir bereits gegeben.

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 17:03 vor 250 Tagen @ FredMeyer 2766 Views

Einen weiteren werde ich dir auch noch geben. Derzeit finden viele Gründungen in dem Bereich statt, wo Geld "abgeschöpft" werden kann..... 3 x darfst du raten, wo das ist.
Für sehr nachhaltig halte ich diese Gründungen nicht, aber sie verdienen Geld.

Dieter hat dir ebenfalls Beispiele gegeben. Und ich habe dir gesagt, wie man Kapital sammeln kann ohne Banken. Beteiligungen und/oder Partnerschaften und/oder Familienverbund. Ähnliches wirst du übrigens auch von Austin-Fitts hören. Die hat massivste Krisen nur so überstanden, denn die Banken hatten ihr den Hahn zugedreht.
Man legt sich nicht mit den Leuten an, mit denen sie sich angelegt hatte.

Überlege halt mal ein bißchen selbst.
Und höre auf, mich zu beschimpfen. Es nützt nämlich nichts.

--
For entertainment purposes only.

Sehr richtig und es ist eigentlich viel schlimmer

Rheingold2, Montag, 18.09.2023, 17:30 vor 251 Tagen @ FredMeyer 3487 Views

Weil man Geld nicht denken will, weiß man das natürlich nicht und handelt aus Blödheit schädlich für die Gemeinschaft.

Wer sich (in altem Geld) verschuldet, schafft Geld in die Welt, so dass die Mitmenschen dringend benötigte Einnahmen erhalten können.

Wer spart, blockiert (altes) Geld und verhindert das Entschulden seiner Mitmenschen, die dadurch vielleicht sogar ihre Existenz verlieren.

So ist das beim alten Geld, deswegen schaffen wir Rheingolder uns das Rheingold, denn das ist schuldfrei, zinsfrei, gebührenfrei und entschuldet.

Ist ja schön, das ihr das macht. WER will denn eure Geld haben? Und was fangen die Leute damit an? Einen Wechsel würde ich nehmen und einen Schuldschein.

Olivia @, Montag, 18.09.2023, 22:45 vor 251 Tagen @ Rheingold2 3048 Views

Selbst gedrucktes Geld aber sicherlich nicht, denn ihr habt NIEMANDEN, der den Anspruch mit GEWALT durchsetzen könnte/würde.

Also dann doch lieber beim staatlichen Monopol, wo dann zumindest sicher gestellt ist, dass man einen Rechtstitel erwirken kann.

Geld DENKEN heißt auch MACHT denken!
Ohne MACHT läuft nichts!

--
For entertainment purposes only.

Drehen wir es mal um. GZ wird im Gegensatz zu diesem Rheingold nämlich gebraucht, und zwar von dem, der es schuldig ist.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 19.09.2023, 05:38 vor 250 Tagen @ Olivia 2940 Views

Steuern, Verträge, Hypotheken ... ich erspare mir den Rest.

Selbst gedrucktes Geld aber sicherlich nicht, denn ihr habt NIEMANDEN, der den Anspruch mit GEWALT durchsetzen könnte/würde.

Das ginge vielleicht schon. Verträge, auf was auch immer, werden schon durchgesetzt, und sei es in GZ an Erfüllung statt.

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Steuern sind klar ein Thema der Akzeptanz

Rheingold2, Dienstag, 19.09.2023, 06:11 vor 250 Tagen @ FOX-NEWS 2910 Views

Der Machthaber, der Steuern festsetzt, kann dies natürlich so festsetzen, dass nur "seine" Währung gilt. So haben das die Briten in den Kolonien gemacht. Die Kolonisierten lebten in Subsistenzwirtschaft so vor sich hin und mußten plötzlich Steuern in der Währung des Kolonisateurs leisten. Peng, waren die alle am wuseln, was man nur für die Machthaber alles so arbeiten und leisten kann, natürlich zu Preisen, die haha der "Markt" bestimmte.

Irgendeine verborgene Autorität bestimmt, dass international nur in US-Dollar gehandelt werden darf und schon stehen so mächtige Leute wie Mao und Stalin in der Bittsteller-Schlange einer Wallstreet Bank, damit Stalin Maschinen an China und Mao Lebensmittel an die Sowjetunion liefern darf (selbstverständlich über US-Dollar Kredite vermittelt)

Rohöl bekommen wir nicht mal mit Euro, wir müssen uns erst US-Dollar besorgen.

Rheingold nimmt diese Machtverhältnisse wahr, die den meisten nicht einmal ansatzweise bewußt sind und begnügt sich damit, eine komplementäre Währung zu sein. Mit wachsender Akzeptanz werden dann auch Hypotheken in Rheingold vereinbart, mit Steuern und -zahlungstechnisch- monopolisiertem internationalem Handel wird das noch dauern.

Dem Monopolgeld der üblichen Verdächtigen zu entkommen, versuchen wohl gerade so Figuren wie Putin und Xi mit ganz anderen Handlungsmöglichkeiten.

WAS ist Rheingold? Ich lese nur "selbgedrucktes Geld". Geld erfordert rechtliche Grundlagen und die Macht, es als Zahlungsmittel durchzusetzen!

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 08:17 vor 250 Tagen @ Rheingold2 2799 Views

Und die Macht, bei Mißbrauch entsprechende Konsequenzen durchsetzen zu können.

WIE passiert das bei Rheingold?
WAS ist die RECHTLICHE Grundlage von diesem "selbst gedruckten Schein"?

--
For entertainment purposes only.

Wird privat gedrucktes Geld als "Privatvertrag" behandelt? Ist das juristisch abgeklärt? D.h. das privat gedruckte Geld hätte dann die Funktion eines "Schuldscheins"?

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 08:08 vor 250 Tagen @ FOX-NEWS 2799 Views

Also im Prinzip eine Art "Darlehensfunktion"?
Ich bezahle dich mit einem selbst gedruckten Schuldschein......?
Wo sind die Sicherheiten? Alles auf Treu und Glauben?
Welche Sicherheiten gibt es?
Warum sollte man das Ganze als "Geld" bezeichnen, wenn es doch ein Schuldschein ist?

Oder muss man dann später einen Kontrakt mit einer Rockergruppe abschließen, um die "Schulden" einzutreiben?

Geld und Macht gehören zusammen. Gefällt uns nicht, ist aber leider so. Wer den Faktor Macht außer acht läßt (in jedem Lebensbereich), der hat seine Hausaufgaben nicht gemacht, weil er nur Schönwetterzeiten kennt/kannte.

--
For entertainment purposes only.

Das legt ein Richter fest, der in GZ bezahlt wird. (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 19.09.2023, 11:03 vor 250 Tagen @ Olivia 2755 Views

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Bitte sage mir, was GZ ist. Ich verstehe das nämlich nicht. oT

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 11:12 vor 250 Tagen @ FOX-NEWS 2743 Views

......

--
For entertainment purposes only.

GZ = Gesetzliches Zahlungsmittel. (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 19.09.2023, 12:21 vor 250 Tagen @ Olivia 2716 Views

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Oh Gott, ja :-) oT

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 16:59 vor 250 Tagen @ FOX-NEWS 2712 Views

.....

--
For entertainment purposes only.

Alte Gelddenke - die FED ist übrigens privat

Rheingold2, Mittwoch, 20.09.2023, 04:06 vor 249 Tagen @ Olivia 2686 Views

Die FED ist privat, Du möchtest also eine Welt, in der eine private FED Dir private Geldzettel mit Waffengewalt aufzwingt? Dann häng doch bitte gleich auch urkainische Fahnen raus, bejahe die Machtdurchsetzung gegen Gaddafi (der wurde in der Wüste gepfählt, um Dein geliebtes Machtmittel durchzusetzen), gegen ...

jetzt würde die Liste endlos.

Versuche doch bitte mal Geld zu denken und verlasse die Rhetorik der ständigen Kriege, um die ganze Welt mit privaten Schuldzetteln zu versklaven und im dadurch ausgelösten Verschuldungs- Verguthabungs-Tsunami in Elend und Umweltzerstörung ertrinken zu lassen. :-)

Noch mal zum Verständnis:

Jeder Leistende druckt sich sein eigenes Geld. Solange er es in seiner Tasche hält, schuldet er es niemandem.
Sobald er es ausgibt, schuldet er niemandem etwas, denn er hat bezahlt. Rheingold entschuldet, verschuldet nicht. Es ist ein ZAHLUNGSmittel

Es braucht auch keinerlei Regelungen. Wenn Du Dein eigenes Geld herstellst, mit Deinem Namen und Deiner Leistung verbürgst, wirst Du es auch annehmen. Wir wenden uns hauptsächlich an Kaufleute, die denken können. Sicherlich gibt es auch doofe Kaufleute, die scheiden aber üblicherweise wegen Doofheit über kurz oder lang aus dem Markt aus.

Kannst Du natürlich machen. Stellst Dein eigenes Geld her, gehst beim Nachbarn eine Tüte Milch einkaufen, läßt Dir dann vom Handwerker um die Ecke den Wasserhahn reparieren und erklärst dann, das Geld, mit dem ich Dich gerade bezahlt habe, das akzeptiere ich nicht.

Das machst Du genau ein Mal. Ist ungefähr so, als würde die private FED ihr eigenes Geld für ungültig erklären. Dann hast Du einen Währungsbankerott erklärt und bist schlicht in Deinem Umfeld nicht mehr geschäftsfähig.

Und der Witz ist: Wir haben jetzt Deine Liquidität und mit dieser werden wir zukünftig bei der Konkurrenz einkaufen, Du bist schlicht als Betrüger unten durch. Mit Deinem selbsterklärten Währungscrash hast Du Dich aus der Rheingold-Gemeinschaft entfernt und wirst mit dieser keine Geschäfte mehr machen (=keine Einnahmen mehr erzielen)

Schon aus Eigeninteresse wirst Du das nicht machen.

Deswegen verfolge ich mit großem Interesse, wie der kollektive Westen gerade sein eigenes Zahlungsmittel vernichtet. Er hat über Jahrzehnte dem russischen Volk gegen seine eigenen privaten Zettel die Rohstoffe gekauft und mit eigenen Zetteln bezahlt, hat diese Zettel jetzt in Milliardenhöhe geraubt und erklärt, dass ab jetzt nichts mehr an das russische Volk geleistet wird (im Gegenteil Deutschland raubt den Russen mittlerweile deren private Autos) und die US-Dollar und Euro keine Kaufkraft mehr haben, wenn sie sich in den Händen eines Russen befinden. Und das gegenüber der größten Atommacht der Erde.

Gegen ein solch psychopathisches gaga-Verhalten ist nicht nur Rheingold, sondern auch das größte Land der Erde (fast) machtlos. Es macht auf der Seite der Zahlungsmittel-Zerstörer nur Sinn, wenn das Ziel ein allumfassender Krieg mit allumfassender Zerstörung ist.

Russland wählt noch die friedliche Alternative, es nutzt seine eigene Währung und die der befreundeten oder wenigstens neutralen Länder, verkauft seine Produkte nicht mehr an die Währungszerstörer, kauft woanders ein oder macht sich autark. So bleibt die Welt wenigstens "friedlich", den Schaden haben bislang hauptsächlich die Währungszerstörer.

Gut, in wenigen Worten dargestellt ....

NST @, Südthailand, Mittwoch, 20.09.2023, 06:17 vor 249 Tagen @ Rheingold2 2761 Views

bearbeitet von NST, Mittwoch, 20.09.2023, 06:27


Deswegen verfolge ich mit großem Interesse, wie der kollektive Westen gerade sein eigenes Zahlungsmittel vernichtet. Er hat über Jahrzehnte dem russischen Volk gegen seine eigenen privaten Zettel die Rohstoffe gekauft und mit eigenen Zetteln bezahlt, hat diese Zettel jetzt in Milliardenhöhe geraubt und erklärt, dass ab jetzt nichts mehr an das russische Volk geleistet wird (im Gegenteil Deutschland raubt den Russen mittlerweile deren private Autos) und die US-Dollar und Euro keine Kaufkraft mehr haben, wenn sie sich in den Händen eines Russen befinden. Und das gegenüber der größten Atommacht der Erde.


Russland wählt noch die friedliche Alternative, es nutzt seine eigene Währung und die der befreundeten oder wenigstens neutralen Länder, verkauft seine Produkte nicht mehr an die Währungszerstörer, kauft woanders ein oder macht sich autark. So bleibt die Welt wenigstens "friedlich", den Schaden haben bislang hauptsächlich die Währungszerstörer.

.... nützt aber nix. Der sich im demographischen Abwärtssog befindliche Westen - hat alles in dieser Zettelwirtschaft abgebildet. Alles was die Aufschrift SOZIAL trägt, steht so ein Zettel als Wert zum Einlösen gegenüber.

Wo willst du diese Zettel jetzt einlösen - wenn die produzierenden Länder wie China oder jene mit Rohstoffen wie Russland, dafür nichts mehr hergeben?
Die Jungen Arbeitsfähigen können mit einem neuen System arbeiten .... die müssten aber dann komplett den Sektor SOZIAL auch noch erst neu erarbeiten!

Das ist doch das, was den Krieg herbei zwingen wird. Würden die SOZIAL-Guthabeninhaber auf ihre Ansprüche verzichten, gäbe es andere Lösungsmöglichkeiten.
Interessanter Weise arbeitet - Grüne Politik - gerade an diesem Lösungsansatz - dem Grossen Verzichten.

Schon verrückt .... das Ganze. [[ironie]]
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Langfristig gehen nur ausgeglichene Bilanzen

Rheingold2, Mittwoch, 20.09.2023, 12:49 vor 249 Tagen @ NST 2609 Views

Ein Export-Weltmeister wie die BRD, der seine Leute unter Wert arbeiten läßt, geht nicht,
ein Import-Weltmeister wie die USA, der die ganze Welt quält, geht nicht.

Auch beim Rheingold gehen nur ausgeglichene Bilanzen.

Und dabei ist es völlig schnurz, wie die Ausgeglichenheit hergestellt wird.

Ein Malermeister könnte entscheiden, jeden Abend bei seinem Lieblingsitaliener essen zu gehen und mit seinen selber hergestellten und durch ihn verbürgten Rheingold schuldbefreiend zu bezahlen.
Irgendwann ereilt ihm dann zwangsläufig der Auftrag, dessen Pizza-Bude grundzusanieren. Wunderbar, Auftrag erhalten.

Ein Pizza-Italiener könnte entscheiden, einem Rheingold-Malermeister den Auftrag zu erteilen, seine Pizza-Bude zu sanieren und bezahlt dessen Leistung schuldbefreiend mit seinen Pizza-Buden-Rheingold.

Der Malermeister wird dann schon von alleine essen kommen hinterher und ihm die Pizza-Buden-Scheine zurückgeben. (Wenn es mehr als zwei Rheingolder gibt, dann geht der Malermeister vielleicht erst mal zum Automechaniker, weil der TÜV droht. Auch gut, dann gewinnt der Pizza-Buden-Mann durch sein Handeln einen neuen Kunden, weil nun der Automechaniker zusätzlich essen kommt.)

Im langen Lauf mittelt sich alles aus, wichtiger ist, dass alle liquide sind, um sich ihre Leistungen auszutauschen. Dafür sorgt Rheingold zinslos, keiner muß sich mehr verschulden.

Oh mein Gott.... stelle doch endlich mal so einen Schein ein....

Olivia @, Mittwoch, 20.09.2023, 18:51 vor 249 Tagen @ Rheingold2 2574 Views

Es hört sich an, als ob jemand Märchen erzählen würde.
Was machen die Leute, die keine Pizza kaufen wollen und die kein Anstreicher oder Metzger sind?

Im Übrigen beschäftigen sich seit 2008 sehr viel mehr Menschen als du denkst damit, wie derzeit Geld generiert wird.

Vmtl. aber nicht die Pizzabäcker und die Metzger.

--
For entertainment purposes only.

Du meine Güte

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 08:57 vor 248 Tagen @ Olivia 2500 Views

Die Leute wollen schlicht Geld nicht denken.

Was für ein unterirdisches Argument. Die Berufe waren BEISPIELE, um das Prihzip zu verdeutlichen, das sollte doch zu begreifen sein.

Aber ich erlebe das ständig. Die Leute wehren Rheingold gedanklich ab und dann kommen Hilfsargumente, um Geld nicht denken zu müssen.

Wenn ich in persönlicher Akquise das Bäckerbeispiel nannte, gab es plötzlich ganz viele, die darauf sagten, sie würden kein Brot essen, hätten eine Weizenallergie, nenne ich Kfz-Mechaniker, fahren plötzlich alle keine Autos mehr, sage ich Buchladen, dann wird plötzlich nicht mehr gelesen, nenne ich Restaurant, dann wird auschließlich zu Hause gekocht.

So sehen übrigens die Scheine aus:

https://www.rheingold.org/infos/rheingoldscheine/

Dass die FED privat ist, dürfte inzwischen allseits bekannt sein. Deine Rheingold-Vorstellungen, so wie du sie vermittelst, erscheien mir als nebulös.

Olivia @, Mittwoch, 20.09.2023, 18:47 vor 249 Tagen @ Rheingold2 2552 Views

Wie funktioniert denn eure Gemeinschaft? Und euer gemeinsames Geld. Das, was du erzählst, erzeugt in meinem Gehirn nichts anderes als einen dichten Nebel.... Gefolgt von dem Gedanken.... wird in der Breite nicht funktionieren.

Kann man euer Geld zurücktauschen oder wird es ein Vehikel zwischen Geschäftsleuten genutzt, um "Steuern zu vermeiden"? Wenn ja, dann kann das ordentlich ins Auge gehen.

WAS steht denn eigentlich auf so einem Geldschein? Oder schreibt auch jeder seinen eigenen Text?

Stelle einmal ein Foto von einem dieser Geldscheine ein, damit man sich eine Vorstellung machen kann. Am Besten so, dass man auch das Kleingedruckte darauf lesen kann. Dann könnte man sich zumindest etwas mehr mit der Sache auseinandersetzen.

--
For entertainment purposes only.

Hier die einzelnen Scheine

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 09:28 vor 248 Tagen @ Olivia 2502 Views

Wie funktioniert denn eure Gemeinschaft? Und euer gemeinsames Geld. Das, was du erzählst, erzeugt in meinem Gehirn nichts anderes als einen dichten Nebel.... Gefolgt von dem Gedanken.... wird in der Breite nicht funktionieren.


"Erzeugt einen dichten Nebel", genau das ist die Geld-Gehirn-Schranke :-)

Ich hatte auch Leute, die sich an die Rheingold-Gespräche anderntags nicht mehr erinnern konnten ("schon komisch, war doch erst gestern, aber ich habe absolut keine Erinnerung mehr daran")


Kann man euer Geld zurücktauschen oder wird es ein Vehikel zwischen Geschäftsleuten genutzt, um "Steuern zu vermeiden"? Wenn ja, dann kann das ordentlich ins Auge gehen.


Wie kommst Du auf "zurücktauschen"? Steht irgendwo auf der Rheingold-Seite, dass man es erst "tauschen" mußte? Gegen was denn? Immer noch nicht begriffen? Es wird weder getauscht noch gekauft, es wird GESCHÖPFT. Jeder macht sein eigenes Geld. Da wird doch nichts getauscht, dann kann auch nichts rückgetauscht werden.

Die Verbuchung dieser eigenen Emission ist mit dem Finanzamt abgeklärt.
Emission als Sachanlage im Aktivum gewinnerhöhend
De-Emission dann folgerichtig gewinnmindernd

Gebucht wird wie jede andere Devise auch immer in Euro. Umsatzsteuer natürlich auch.
Was der eine Kaufmann als Umsatzsteuer-Schuld bucht, bucht der andere Kaufmann als Vorsteuer-Forderung ans Finanzamt, Saldo für die Gemeinschaft NULL.
Übrigens: Das Finanzamt überweist die Vorsteuer-Guthaben, die man mit Rheingold erzielte, an den Rheingolder immer in Euro, nicht in Rheingold (was ich persönlich bedaure)


WAS steht denn eigentlich auf so einem Geldschein? Oder schreibt auch jeder seinen eigenen Text?

Stelle einmal ein Foto von einem dieser Geldscheine ein, damit man sich eine Vorstellung machen kann. Am Besten so, dass man auch das Kleingedruckte darauf lesen kann. Dann könnte man sich zumindest etwas mehr mit der Sache auseinandersetzen.

https://cdn.rheingold.org/pdf/rheingoldausstellung4.pdf

https://www.rheingold.org/infos/rheingoldscheine/

Eine Seite designen die Rheingolder selber, die andere bleibt gleich.

In einer Ecke steht drauf, wer den Schein emittiert hat, fortlaufende Seriennummer und entweder, bis wann man ihn verwenden kann oder ab wann man ihn verwenden kann.

Damit sind die Rheingold-Scheine wesentlich informativer als der US-Dollar-Schein mit seinem freimaurerischen Firlefanz oder der Euro mit seinen gaga-Brücken, die nirgends hinführen. :-)

Spielen wir das einmal durch.....

Olivia @, Samstag, 23.09.2023, 20:23 vor 246 Tagen @ Rheingold2 2202 Views

Ich drucke mir einen Schein für 50 Rheingold.
Was mache ich damit?
Sagen wir mal, ich suche mir ein Rheingold-Geschäft und kaufe etwas für 50 Rheingold. Meinen Schein gebe ich dann dem Geschäft.
Was macht der dann damit?
Sucht er sich einen Lieferanten, den er mit Rheingold bezahlen kann?
Oder bringt er das Rheingold zur Bank, damit sie das in Euro umtauscht?
Kommt dann irgendwann der Lieferant oder die Bank auf mich zu, damit ich die Leistung für 50 Rheingold erbringe????? Oder ist das leistungsloses Geld?
Also so eine Art "Wechselreiterei"?

--
For entertainment purposes only.

So einfach funktioniert Rheingold - man geht einkaufen

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 09:54 vor 245 Tagen @ Olivia 2098 Views

Das war für mich seinerzeit echt faszinierend, wie unerbittlich die Geld-Gehirn-Schranke funktioniert.

Die frisch gebackenen Rheingolder hatten tatsächlich plötzlich vergessen, wie "einkaufen" funktioniert. Insofern sind Deine Fragen keineswegs ungewöhnlich, sie wurde mir sehr häufig gestellt. (meist von ungläubigem Kopfschütteln begleitet)

Dabei ist einkaufen ganz einfach:

Ich drucke mir einen Schein für 50 Rheingold.

Richtig, ohne Geld kann man nicht einkaufen gehen. Hast Du bestimmt schon beim einkaufen mit altem Geld erlebt, Portemonnaie im Auto vergessen und das Bekleidungsfachgeschäft wollte partout nicht den begehrten Schal rausrücken. Und man mußte unverrichteter Dinge wieder zurück zum Auto.

Was mache ich damit?

einkaufen

Sagen wir mal, ich suche mir ein Rheingold-Geschäft und kaufe etwas für 50 Rheingold.

Genau! Du bist schon ganz nahe dran, zu verstehen, wie einkaufen geht. :-) Es ist aber doch komplizierter. Du mußt noch die Ladenöffnungszeiten beachten! Erinnere Dich einfach daran, wie das mit dem alten Geld ging.

Meinen Schein gebe ich dann dem Geschäft.

Das nennt man üblicherweise (schuldbefreiendes) bezahlen. Kaufst Du etwas für 45 Rheingold, bekommst Du sogar 5 Rheingold zurück, nennt man Wechselgold herausgeben.

Weil Du genau diesen Lieferanten für Deinen Einkauf ausgesucht hast, kann sich Dein Lieferant wertgeschätzt fühlen.
Außerdem hat er dann dringend benötigte Einnahmen, räumt sein (meist verderbliches) Lager und wird liquider, kann also jetzt damit wiederum seine Lieferanten bezahlen.

Was macht der dann damit?

Er macht etwas offensichtlich ganz Geheimnisvolles :-)
Er geht damit einkaufen, macht also das selbe wie Du es gerade getan hast.
Dann wiederholt sich das Spiel. Er wertschätzt den nächsten Mitmenschen, indem er Deinen Schein verwendet und so seine Bedürfnisse (z.B. Hunger) stillt und dem Mitmenschen dringend benötigte Einnahmen beschert.
Das kann sich im übrigen unendlich wiederholen. Dein einziger Schein kann Kaskaden von Einnahmen und Bedürnisbefriedigung auslösen weit über das Nominal 50 hinaus.


Sucht er sich einen Lieferanten, den er mit Rheingold bezahlen kann?

Genau so ist es, das machst Du übrigens derzeit auch mit Euro und nennt sich "einkaufen". Du nimmst Dein altes Geld und suchst Dir einen Lieferanten, den Du mit diesen Euro bezahlen kannst. Die Suche wird übrigens schwierig, wenn Du Dich in Thailand oder Japan befindest. Dort ist Euro meist unerwünscht.


Oder bringt er das Rheingold zur Bank, damit sie das in Euro umtauscht?

Das wäre zu umständlich, mit Rheingold geht man einfach einkaufen, natürlich nur dort, wo Rheingold willkommen ist. (So ist das mit Euro auch)


Kommt dann irgendwann der Lieferant oder die Bank auf mich zu, damit ich die Leistung für 50 Rheingold erbringe?????

Das wäre Dir sehr zu wünschen. Denn dann hast Du A) Einnahmen, B) üblicherweise Gewinn C) erfährst nun selber Wertschätzung.

Weiterhin wirst Du dann liquider, weil sich Dein Geldbestand um 50 Rheingold erhöht hat.

Außerdem kannst Du erst dann mit Deinen 50 Rheingold erneut einkaufen.

Je öfter Du mit diesem 50 Rheingold Schein einkaufst, desto mehr Deiner Bedürfnisse kannst Du stillen.

Wenn Du erneut einkaufst, hat Dein Mitmensch Einnahmen und erfährt Wertschätzung.

Wenn Du das nicht machst, weil Du ihn versteckst oder gar vernichtest, dann hört der Einnahmen-Strom plötzlich auf, sowohl für Dich als auch für alle Deine Mitmenschen. Das wäre töricht.

Wenn der 50 Rheingold Schein nicht zu Dir zurückkommt, dann kann das nicht daran liegen, dass Deine Mitmenschen kein Geld mehr haben, denn Deine Mitmenschen haben ja jetzt Deine 50 Rheingold und sind liquide, dann liegt es an Deiner Leistung. Vielleicht solltest Du dann die Qualität Deiner Leistung verbessern und attraktiver gestalten, dann klappt das schon mit den Einnahmen und Deinem Wohlstand.

Das ist ja super!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 24.09.2023, 11:41 vor 245 Tagen @ Rheingold2 2096 Views

Dann schick mal den Link, wo ich das Druckprogramm runterladen kann. Einen hochwertigen Drucker habe ich im Zugriff.

Als nächstes benötige ich die Liste der Händler, die Rheingold akzeptieren. Ich hoffe doch, da ist ein Porsche- oder Ferrari-Händler dabei! [[top]]

Dann wird schön gedruckt und anschließend zieh' ich los und gehe shoppen ... [[la-ola]]

Läuft das so?

Grüße

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Natürlich läuft das so :-)

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 13:45 vor 245 Tagen @ FOX-NEWS 2129 Views

Wenn man Geld nicht versteht, glaubt man tatsächlich, man könne nicht mehr Geld ausgeben als man einnimmt.

Komplett falsch:

Richtig muß es heißen, man kann kein Geld einnehmen, wenn es nicht jemand ausgibt. Um Geld einzunehmen, bist Du zwingend darauf angewiesen, dass es jemand schöpft, schöpft keiner Geld, nimmst Du auch nichts ein, niemals sogar.

Nun kannst Du die für Dich notwendige Geldschöpfung zwielichtigen Gestalten überlassen, die Dich und Deine Mitmenschen nicht nur verschulden, sondern in einem Tsunami von Verguthabung und Verschuldung untergehen lassen, weil sie sich für Gott halten oder mit dem ihrigen Gott einen Pakt geschlossen haben, den der nachgewiesene Illuminat und Freimaurer Goethe in seinem faustischen Pakt beschrieben hat (Sir Blankfein: "Ich tue doch nur Gottes Werk" zur Finanzkrise 2008) oder Dich für Dein eigenes Geld entscheiden.

Der Wirtschaftsweise Prof Binswanger hat hier über Goethe geschrieben
http://artfond.de/goethe.htm

Nein, das läuft so nicht, und das ist in diesem Forum "noch und nöcher" logisch schlüssig dargelegt worden.

Hausmeister @, Sonntag, 24.09.2023, 15:23 vor 245 Tagen @ Rheingold2 2262 Views

Was für eine realitätsfremde, an logischen Fehlschlüssen strotzende, selbstwidersprüchliche Geschichte hast Du da wieder einmal verfasst! Und sowas von einem erwachsenen Menschen!

Dagegen erscheinen Grimms Märchen geradezu als Sternstunden realitätsnaher Wahrnehmung!

Bitte höre in diesem Forum mit derartigem "Zeugs" - und nein, mehr ist wirklich es nicht - auf.
Du hast dafür deine eigenen Homepage, führe dort ein eigenes Forum zu dieser Phantasterei, aber verschone uns hier damit!

Ich werde inhaltlich auf diese unglaublich dummen Aussagen nicht weiter eingehen.
Hier im Forum wurden diese "Märchen" (diese sind allerdings, wie bereits geäußert, wesentlich realistischer) zigfach widerlegt und als nachgewiesenermaßener blanker Unfug entlarvt.

Deine Ringeltausch-Phantastereien, die sich als infantile Spielereien und in einem äußerst beschränkten privaten Rahmen ganz sicher (mehr oder weniger folgenlos) inszenieren lassen, bewegen sich auf dem Niveau von stromerzeugenden Fernsehgeräten und Energiegewinnung aus Wind und Sonne. Sie mögen irgendwie funktionieren, so als temporäre Illusion klappt das durchaus, bringt systemisch aber nicht den allermindesten Nutzen - sondern führt im Gegenteil letztlich in Chaos und Niedergang.

Genau auf diesem intellektuellen Niveau bist Du mit deinen phantastischen Erzählungen aber unterwegs.

Du durftest hier lange genug damit hausieren gehen, ich habe dich ja selber in vollem Wissen um deinen Hintergrund hier zugelassen - aber Du selbst erkennst von dir aus keinerlei Grenzen deines Auftretens gegenüber deinem virtuellen Gastgeber und Hausherrn, und so setze ich die deutlich, und so ist damit einfach mit der Rheingold-Werbung bzw. propagierung.

Hinsichtlich eines weiteren sonstigen Austauschs in diesem Forum habe ich dir gegenüber überhaupt keine Einwände, aber die Rheingold-Märchenstunde ist hiermit beendet.

Bitte respektiere diese Ansage.

Wenn auch schwer kopfschüttelnd, so nichtsdestotrotz freundlich grüßend

HM

--
Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

Abschließend

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 16:29 vor 245 Tagen @ Hausmeister 2163 Views

Du würgst eine Diskussion ab und erteilst Denkverbote. Traurig.


Interessant, wie Du Deine Entscheidung begründest:


Hier Deine "Argumente"
realitätsfremd
logische Fehlschlüsse
strotzend
selbstwidersprüchlich
Grimms Märchen!
"Zeugs"
Phantasterei
verschone uns
blanker Unfug
Ringeltausch-Phantastereien
führt im Gegenteil letztlich in Chaos und Niedergang.
hausieren gehen
Rheingold-Märchenstunde

Geld-Gehirnschranke at its best.

Es zeigt mir erneut, wie stark das Thema "Geld" tabuisiert ist, wie sehr ein Kratzen an diesem Denkverbot triggert und die Leute emotional instabil macht. Schade, ein wenig mehr Souveränität täte dem Forum gut.

Für dich mag das eine Diskussion sein

Hausmeister @, Sonntag, 24.09.2023, 17:53 vor 245 Tagen @ Rheingold2 2203 Views

bearbeitet von Hausmeister, Sonntag, 24.09.2023, 17:57

für mich ist es, und das von deiner Seite her, schon lange nur noch eine substanzlose Besserwisserei ohne jede Chance auf weiteren Erkenntnisgewinn.
Und genau deshalb unterbinde ich das nun.

Aber die Ansprüche sind halt verschieden.

Wenn Du dir deiner Sache so dermaßen sicher bist, dann wäre ein eigenes Forum umso folgerichtiger.

Nur Mut, zeig's uns, stelle mein "Denkverbot" (das ja eine ganz bestimmte Voraussetzung hätte [[freude]] ) bloß!

Viel Erfolg dabei wünscht

HM

--
Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

Es ist doch ganz einfach ....

NST @, Südthailand, Montag, 25.09.2023, 02:53 vor 244 Tagen @ Hausmeister 2073 Views

Wenn Du dir deiner Sache so dermaßen sicher bist,

..... wenn man das nötig hat ...

da ich für Rheingold Akquise gemacht habe

.... unterscheidet er sich nicht von einem Staubsaugervertreter .... der kann wenn er Sozialbeiträge abführt, immerhin noch behaupten - die Wiese ist grün.
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Die Fortsetzung kennt auch jeder - den Prof. Raffelhüschen auch ....

NST @, Südthailand, Montag, 25.09.2023, 05:19 vor 244 Tagen @ NST 2057 Views

bearbeitet von NST, Montag, 25.09.2023, 05:54


.... unterscheidet man sich nicht von einem Staubsaugervertreter .... der kann wenn er Sozialbeiträge abführt, immerhin noch behaupten - die Wiese ist grün.

..... Wir sind das älteste Deutschland, was wir jemals waren .... und haben alles längst kommen sehen.

Von den Negativlingen lass ich mir doch nicht den Alltag versauen ..... wir gehen in Frührente, das Reste Grass vertilgen .... bevor die anderen Schafe kommen. Ich bestehe auf Ungleichheit .. :-P

Dass der Raffi Papst wurde ist eigentlich auch klar, der bekommt mit Sicherheit eine Pension. Amen.

Die Unfehlbarkeit des Papstes dürfte jedem bekannt sein. Daraus folgende Zitate:

Die konstante Boshaftigkeit heutiger Rentner länger als in der prognostizierten Sterbetafel leben zu wollen ...

Wir können nicht jeden Tag den wir länger leben, länger Rente bekommen - das geht nicht!

Kann das sein, dass der für die AfD kandidiert ? Er versteht wie das Spiel -Schwarzer Peter - funktioniert ..... [[top]] Die übliche Liturgie beherrscht er auch aus dem ff .
Blubb

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Hast immer noch nicht Rheingold verstanden

Rheingold2, Dienstag, 19.09.2023, 05:42 vor 250 Tagen @ Olivia 2953 Views

Es geht nicht darum "Euer" Geld zu akzeptieren, sondern es geht darum, sein eigenes Geld zu akzeptieren, ein eigenes Geld, das jeder Einzelne durch seine Leistung deckt.

Übrigens: In Rechtsstaaten gilt Vertragsfreiheit. Ein Kaufvertrag kann also in Rheingold vereinbart werden und ist rechtsstaatlich genauso durchsetzbar als hätte man einen Kaufvertrag gegen Kaurimuscheln, Euro, Wohnungsnutzung oder US-Dollar vereinbart.

Im übrigen, wenn Du Euro als Zahlung akzeptierst, hast Du mitnichten einen Schuldschein erhalten, den Du irgendwo einlösen kannst (bei wem auch, die Zentralbank leistet nichts), sondern Du hast Dich schudlBEFREIEND bezahlen lassen. Das ist ja das Wesen des Bezahlens, Schulden zu begleichen. Beim Rheingold ist das nicht anders.

Der Unterschied ist der originale Schöpfungsprozess, beim alten Geld hast Du das Kartell der üblichen Verdächtigen, die sich ohne Grund zum Gläubiger aufschwingen und von Deiner Arbeit und Leistung mehr als komfortabel leben, beim Rheingold bist Du der Gläubiger Deiner eigenen Schulden, also von Beginn an schuldenfrei.

Tut mir wahnsinnig leid, dein Konzept erscheint mir als nicht tragfähig. Höchstens in einem kleinen privaten Umfeld, wo man sich darauf geeinigt hat, "die Scheine" zu akzeptieren.

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 08:29 vor 250 Tagen @ Rheingold2 2816 Views

Mit welcher Art von Leistung "haftet" denn der einzelne Rheingolder, der mit seinem "selbst gedruckten Schein" bezahlt hat?

Ist er Metzger, dann muss er Wurst dafür liefern?
Ist er IT-ler, dann muss er Computerarbeit dafür liefern?
Ist er Wirt, dann muss er Mahlzeiten dafür zur Verfügung stellen?

Was ist, wenn er/sie krank wird und nicht mehr "leisten" kann?
Was ist, wenn er/sie die Übersicht über die ausgegebenen "Schuldscheine" verliert oder aber seine Kräfte/Leistungsfähigkeit vollkommen falsch einschätzt?

Was passiert, wenn irgend jemand aus egal welchen Gründen einfach nicht mehr leisten kann?

D.h. du mußt bei jedem "Schuldschein", den du erwirbst genau prüfen, ob

1. der Ausgeber integer ist
2. der Ausgeber gesund ist und weiterhin leistungsfähig bleibt
3. ob der Ausgeber sich nicht überschätzt und nicht zu viele "Scheine" ausgegeben hat
etc. etc. etc.

WIE soll das funktionieren? Welche Organisationsstrukturen gibt es und welche juristischen Strukturen, die das Ganze absichern?

Hinter jedem Geld steht die Leistungsfähigkeit der Bevölkerung.... des Einzelnen. Die Probleme fangen dann an, wenn das RECHTSSYSTEM nicht mehr funktioniert.
Und das ist bei uns inzwischen LEIDER in etlichen Bereichen der Fall.

Wie will Rheingold das lösen?
Im Transfer von "Geld" in entferntere Bereiche sehe ich keine Probleme. Dies Dinge wurden bereits vor langer Zeit von bestimmten Bevölkerungsgruppen gelöst. Dahinter standen dann aber "Clanstrukturen", die "Recht" durchzusetzen wußten.

--
For entertainment purposes only.

Die Machtfrage: Es geht immer um Macht!

Olivia @, Dienstag, 19.09.2023, 08:47 vor 250 Tagen @ Olivia 2823 Views

Jedem hier wird bekannt sein, welche "Straßenschlachten" und welche Zerstörung von Geschäften inzwischen in Deutschland "zur Tagesordnung" gehören. In Schweden dürfen ganze Stadteile von "Natives", also Schweden, die schon länger da leben :-) nicht mehr betreten werden. Das gilt auch für Behörden wie die Polizei, die in Hundertschaften antreten muss, wenn sie etwas erreichen will.

DAS alles sind Demostrationen dafür, wie es ausschaut, wenn die MACHTFRAGE gestellt wird. Und das wird sie! IMMER!

Und nicht nur im Bereich der Migration, in jedem Bereich. In D bisher immer noch "sozial überdeckt", da genügend Geld vorhanden war. Und mit "mitfühlenden" Presseartikeln verbrämt.
Auch die gestellte "MACHTFRAGE" der o.g. Gruppierungen versuchte man, mithilfe von Geld, Sozialisation, "Verständnis" etc.etc. etc. zu überdecken. Die Resultate kann man in Schweden sehen, in Frankreich und inzwischen auch bei uns.

In Deutschland hat man Angst davor, sich mit dem Komplex MACHT und seinen Auswirkungen auseinander zu setzen.

Man schaue sich nur die Forderungen von einem "Popanz" wie Selens... an, der FORDERT, welche Waffen ihm geliefert werden sollen. Warum kann er das? WEIL ein KriegsMACHT hinter ihm steht, die das fordert!

Macht und Wissen hängen ebenfalls zusammen. Die MACHT kann sich Wissen kaufen. Wissen ist käuflich!

--
For entertainment purposes only.

Wo hast Du ein Problem?

Rheingold2, Mittwoch, 20.09.2023, 04:13 vor 249 Tagen @ Olivia 2670 Views

Du erzählst von einem Metzger, der den lieben langen Tag Wurst herstellt und 18 Stunden in seinem eigenen Laden steht. Warum tut ein Metzger das? Weil er die Wurst verkaufen will und dabei steht er auch noch unter Zeitdruck. Die wird nämlich irgendwann schlecht.

Welcher Metzger soll das denn sein, der hinter dem Ladentisch stehen soll, nur um seine Kunden wegzuschicken, obwohl sie ihn bezahlen? Wenn er zu blöd ist, um für seine Ware Geld anzunehmen, ok, es gibt dann andere Metzger, die gerne verkaufen und gerne Geld verdienen. Soll er doch wegen Blödheit zusperren. :-)

Ich erzähle nix von einem Metzger, der 18 Stunden Wurst verkauft. Das waren andere Foristen.... besser, du sprichst die direkt an. oT

Olivia @, Mittwoch, 20.09.2023, 18:53 vor 249 Tagen @ Rheingold2 2524 Views

......

--
For entertainment purposes only.

Selbstausbeutung - Macht gegen sich selbst

Ostfriese @, Dienstag, 19.09.2023, 10:27 vor 250 Tagen @ Olivia 2951 Views

bearbeitet von Ostfriese, Dienstag, 19.09.2023, 10:50

Hallo Olivia

Geld DENKEN heißt auch MACHT denken!
Ohne MACHT läuft nichts!

Exakt

Rheingold wird nur scheinbar als Warengeld ausgegeben: Er entsteht aus der Schuld gegen sich selbst, die Ware selbst herzustellen. Er ist ein Schuldgeld.

Im historischen Fall war der Wörgl wenigsten von Beginn an ehrlicher: Er kam als Arbeitsleistungsscheine - also als Forderung der Sub-Macht (die Gemeinde) an die Arbeitnehmer - in die Welt.

Kaum hatte die Ober-Macht (Staat) Wind von der Sache bekommen, war's auch schon vorbei.

Die Finanzämter werden schon wissen, wie die Einnahmen aus der Komplementärwährung in den Unternehmen zu besteuern sind.

Gruß - Ostfriese

Mit dem Finanzamt geklärt

Rheingold2, Mittwoch, 20.09.2023, 13:25 vor 249 Tagen @ Ostfriese 2732 Views

Die Emission erhöht das Betriebsvermögen und wirkt gewinnerhöhend, eine De-Emission kehrt das wieder um, will also jemand seine eigenen Rheingold unbedingt vernichten, kann er das gewinnmindernd geltend machen.

Das Wörgl-Geld war ein Obrigkeitsgeld. Der Bürgermeister gab es aus und bezahlte damit seine Mitarbeiter. Die Seignorage erhielt das Bürgermeister-Amt, nicht die tatsächlich Leistenden. Mit Schmerzen ok, wenn das Bürgermeister-Amt tatsächlich nur für die Gemeinde tätig ist.

Und wie das so ist, mit Obrigkeitsgeld, die Obrigkeit kann jederzeit die Vernichtung desselben beschließen. So geschah es dann auch.

Sobald der Bürgermeister die Wörgl-Zettel in die Finger kriegte, hat er sie vernichtet und damit auch den Seignorage-Segen für seine Gemeinde.

Das hätten die Wörgl-Bürger verhindern können, indem sie die Wörgl-Zettel nur noch untereinander verwenden und eben nicht dem Bürgermeister geben, der sie vernichten mußte (sonst Amtsentfernung, Streichen der Pension)

Die Wörgl-Bürger wollten aber Geld nicht denken. Sie händigten alles Geld dem Bürgermeister aus, der es dann vernichtete.

Sie zogen es vor, wenige Jahre später für die Obrigkeit in dessen Krieg zu ziehen.

Das war schlichtweg attraktiver als Wohlstand und Geld denken. Denn auf dem Schlachtfeld erhielten sie Kost und Logis und vielleicht sogar ein paar Blech-Medaillen fürs erfolgreiche Töten.

Wie denkst du denn die Renten und Pensionen ....

NST @, Südthailand, Mittwoch, 20.09.2023, 14:18 vor 249 Tagen @ Rheingold2 2725 Views

bearbeitet von NST, Mittwoch, 20.09.2023, 14:29

Das war schlichtweg attraktiver als Wohlstand und Geld denken. Denn auf dem Schlachtfeld erhielten sie Kost und Logis....

.... der Part, für den alle sich ins Hamsterrad begeben?

Was ist mit einem Leben im Ruhestand unter Palmen, wenn die dort lieber in Gold und Silber denken - dürfen die das überhaupt?
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Warum sollte sich der Private verschulden, wenn …

Ostfriese @, Mittwoch, 20.09.2023, 19:48 vor 249 Tagen @ Rheingold2 2761 Views

Hallo Rheingold2

Das Wörgl-Geld war ein Obrigkeitsgeld. Der Bürgermeister gab es aus und bezahlte damit seine Mitarbeiter. Die Seignorage erhielt das Bürgermeister-Amt, nicht die tatsächlich Leistenden. Mit Schmerzen ok, wenn das Bürgermeister-Amt tatsächlich nur für die Gemeinde tätig ist.

3. Nun haben die Kaufleute die 1000 in der Geschäftskasse. Wie kommen sie von dort in die Gemeindekasse? Ganz einfach: Die Kaufleute hatten eine frühere Schuld gegenüber der Gemeinde (fällige Steuern) und sie haben diese Schuld bezahlt. Forderung der Gemeinde = 1000. Schuld der Kaufleute = 1000. Debitismus pur.

Wörgl hat genau so funktioniert wie moderne ZBs auch funktionieren: es wird Geld ausgegeben (es erscheint!), das dann unweigerlich wieder in der ZB landet (es verschwindet!). Mit dem Unterschied, dass in Wörgl Staat und ZB zusammengefallen sind, während heutige ZBs formal vom Staat getrennt sind (dem sie gehören). Und dass moderne ZBs nicht Geld gegen ihre eigenen Schulden ausgeben (die ZB kauft nur wenig Leistungen vom Markt direkt, wie Arbeitsleistungen oder Banknotendruckkosten, um die 150/200 Mio. p.a.), sondern gegen die Hinterlegung von Schulden, die Dritte mit Vierten kontrahiert haben.


[image]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kassenanweisung

Dieses System ist uralt. Es handelt sich um sogenannte "Kassenscheine" oder "Kassenanweisungen", die es schon im 18. Jh. auf breiter Front gegeben hat.

[image]
BILD einer Wörgl-Note https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Notgeld,_W%C3%B6rgl_Tirol,_50-Heller-Schein.jpg

...

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=72919 Re: Wörgl beerdigt! Mit BILD einer Wörgl-Note, die 130 Jahre früher "umlief" verfasst von dottore, 23.07.2001, 15:36

Der Rheingold, in dem ich mich nicht verschulden kann, funktioniert als additive Währung zum Euro, also komplementär nicht im Sinne von sich wechselseitig ergänzend, sondern als reine Ergänzung zum Euro. Er ist also ein Derivat des reinen KGS, also des machtbasiert-debitistischen Systemcodes und dessen Sog-Kraft.

Die Wörgl-Bürger wollten aber Geld nicht denken. Sie händigten alles Geld dem Bürgermeister aus, der es dann vernichtete.

Auf der Ebene der Gemeinde haben die Wörgl-Bürger das Geld schon gedacht: Der Wörgl diente zuvörderst als Steuerzahlungsmittel.

Paul C. Martin: Von Anbeginn an - jenseits der Dunbar Zahl als theoretische kognitive Grenze der Anzahl an Menschen, mit der eine Einzelperson soziale Beziehungen unterhalten kann - ist der Kapitalismus die Konsequenz eines per Waffengewalt etablierten Abgabensystems mit nachfolgenden Machterhaltungs-Zessionen (sog. Privilegia oder fryheiten), und ist ohne Waffengewalt (= Besicherung des Kapitals, sowie der Erfüllung von Kontrakten, letztere im Sinne des bekannten Kettenbriefs) nicht definierbar.

Die Einzahlungen an den Staat richten sich nach einer Wirtschaftsleistung, die nicht vor den Einzahlungen an den Staat erbracht sein kann, da die Einzahlungen an den Staat sich nach der erbrachten Wirtschaftsleistung richten (= Einzahlungen minus Auszahlungen privat).

… er nicht zur Leistung gezwungen ist?

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=137788 Re: Real-Enzyklopädie (29): Das Privatgeld des F.A. v. Hayek verfasst von dottore, 12.08.2002, 21:18

Kurz und bündig: Ohne die Macht des Staates ist der Kapitalismus nicht definierbar.

Die Rhein-Golder, die den machtbasiert-debitistischen Systemcode mit dessen Sog-Kraft nicht außer Kraft setzen können, bringen den Kapitalismus zusätzlich so richtig auf Trab!

Gruß - Ostfriese

Rheingold sind keine Kassenanweisungen

Rheingold2, Donnerstag, 21.09.2023, 12:48 vor 248 Tagen @ Ostfriese 2461 Views

Das war ja der Fehler des Wörgl Geldes, es kam von oben.

Rheingold kommt von unten.

Das alte Geld kommt von ganz oben (die üblichen Verdächtigen).

Jeder einzelne Rheingold Schein verdrängt altes Geld, das von ganz oben kommt und schwächt deren Monopolstellung und damit Machtbasis. Rheingold ist also eine friedenssichernde Maßnahme.

Der Krieg zur Vernichtung Russlands über den Ukraine-Konflikt konnte nur mit altem Geld möglich gemacht werden (=finanziert werden)

Es ist allerdings eine Entscheidung des freien Willens, was man bevorzugt:

Ein souveränes selbst hergestelltes Geld, das man sich zinsfrei und schuldenlos zulegt

oder

doch lieber das allbekannte Obrigkeits-Zwangs-Geld, zinspflichtig, tilgungspflichtig und in den Händen der üblichen Verdächtigen, die so ihre Machtbasis immer weiter ausbauen können, weil wir deren Geld die nötige Kaufkraft freiwillig verleihen und ein eigenes Geld ablehnen.

Alles schon live selber erlebt ....

NST @, Südthailand, Montag, 18.09.2023, 14:44 vor 251 Tagen @ Manuel H. 4051 Views

bearbeitet von NST, Montag, 18.09.2023, 14:57

Klar kann man nach dem Vorbild der USA die Armen dazu verleiten, durch eine Beteiligung bei Black Rock denen noch mehr Macht zu geben. Irgendwann erhält dann der Facharbeiter einen Brief von Black Rock.
"Sehr geehrter Anleger, erfreut können wir Ihnen mitteilen, dass ....

Angefangen hatte ich in der SIG - die wurde an Bosch verkauft. Ich kündigte bei Bosch, Jahre später hatte Bosch innerhalb von gut 10 Jahren die Ex-SIG soweit umgestaltet, dass sie an einen Hedgefonds verkauft werden konnte.

[image]

Als ehemalige Verpackungssparte der Bosch-Gruppe bietet Syntegon Technology seit über 50 Jahren Gesamtlösungen für die Pharma- und Nahrungsmittelindustrie. Rund 5.800 Mitarbeiter an über 35 Standorten in über 15 Ländern erwirtschafteten im Jahr 2022 einen Umsatz von 1,4 Mrd. Euro.[1] Im Juli 2019 hatte Bosch bekannt gegeben, seine Verpackungssparte an eine neu gegründete Gesellschaft zu verkaufen, die von der Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners verwaltet wird. Der Verkaufsprozess wurde im Januar 2020 abgeschlossen.

So macht man das unter Freunden .... Bosch war in diesem Segment Weltmarkführer und belieferte die Top Konzerne der Welt im Pharma und Nahrungsmittelsektor mit Verpackungsmaschinen.

Wer das nicht halbwegs durchschaut hat kämpft jetzt mit solcher Art von Problemen - trotz jahrelangem sehr gutem Einkommen - steht man am Ende wieder am Anfang -- Insolvenz-Welle im Baugewerbe: Drohender Totalverlust für Anleger?

Inzwischen - solche Jobs wie bei Bosch gibt es keine mehr, zumindest nicht in Deutschland.

Wir werden einfach bescheidener und intelligenter - wir bewirtschaften in Zukunft 1 ha Wiese und werden Selbstversorger. Dazu kaufen wir noch Anteile bei Black Rock und Co. - und investieren in Kryptosan ....[[top]]
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Folglich: Die Zahlungsbilanz eines Landes kann sogar ausgeglichen sein, trotz horrender Exportüberschüsse ..

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 18.09.2023, 17:45 vor 251 Tagen @ Beo2 3288 Views

bearbeitet von Beo2, Montag, 18.09.2023, 18:37

.. nämlich dann, wenn Privateinkommen aus Exportüberschüssen auf eigene Auslandskonten überwiesen werden. Dort kann man sich dann Immobilien, eine schöne Yacht (samt Personal) und Luxusautos leisten sowie luxuriösen Urlaub machen etc., ohne diese Dinge nach DE importieren zu müssen, wenn man (auch) dort einen offiziellen Wohnsitz hat (und evtl. auch steuerpflichtig ist).

Nochmals: Exportüberschüsse sind im Grunde genommen: nicht gezahlte Löhne (im Verhältnis zur hohen Arbeitsproduktivität im internationalen Vergleich.).
Gruß, Beo2

Beo2: "Die Zahlungsbilanzstatistik KANN ausgeglichen sein"

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 18.09.2023, 19:25 vor 251 Tagen @ Beo2 3175 Views

Hallo Beo2,

die Zahlungsbilanzstatistik ist per Definition immer ausgeglichen!

Bitte versuche nicht, die VGR (Volkswirschaftliche Gesamtrechnung) neu zu erfinden und alle schon vorhandenen Begriffe umzudefinieren.

Danke!

Gruß
paranoia

P.S:
Buchempfehlung für Dich:

"Die Zahlungsbilanzstatistik der Bundesrepublik Deutschland", Sonderdrucke der Deutschen Bundesbank Nr.8 (erschienen im Jahr 1987)

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Ich spreche vom Saldo aller Geldtransfer eines Landes ins bzw. aus dem Ausland ..

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 18.09.2023, 19:55 vor 251 Tagen @ paranoia 3118 Views

bearbeitet von Beo2, Montag, 18.09.2023, 20:18

.. gemessen etwa in der Inlandswährung. Das Zahlungssaldo in einem bestimmten Zeitintervall, wie z.B. die Target2-Salden innerhalb der Eurozone, kann jeweils, nach meinem Verständnis, sehr wohl unausgeglichen sein .. also ungleich Null.
Warum müsste es immer ausgeglichen sein? Ergibt doch keinen Sinn. Die Außenhandelsbilanzen sind es ja auch nicht!

Beo2

Beo2, keine zeitaufwendigen Erklärungen mehr, die nichts fruchten

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 18.09.2023, 20:04 vor 251 Tagen @ Beo2 3152 Views

Hallo Beo2,

nach meiner letzten Erklärpleite bei Dir sehe ich bei mir keine wirklichen Chancen, Dir etwas zu vermitteln.

Sei mir deswegen nicht böse. Ich habe Dir ja eine Literaturquelle genannt. Vielleicht gibt es auch bessere und einfachere Literatur, da müsstest Du selber recherchieren.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Warum sollte ich Dir böse sein? Unsinn. [edit]

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 18.09.2023, 20:06 vor 251 Tagen @ paranoia 3115 Views

bearbeitet von Beo2, Montag, 18.09.2023, 20:16

- schon eher enttäuscht. Übrigens, die beste Art und Weise, selbst etwas dazu zu lernen, ist: jemand Anderem etwas zu erklären .. erst recht, wenn dieser Andere kritische Einwände hat. Das muss ja auch nicht endlos fortgeführt werden.

Mit Gruß, Beo2

Werbung