Das absolute Wahlergebnis für NRW:

XERXES @, Montag, 16.05.2022, 14:37 vor 47 Tagen 3391 Views

Wahlber. Stimmen
Nichtw. 12964754 5763544 44,5
CDU 12964754 2552337 19,7
SPD 12964754 1905033 14,7
FDP 12964754 418448 3,2
AfD 12964754 388893 3,0
GRÜNE 12964754 1299580 10,0
DIELINKE12964754 146611 1,1

Ich lasse das tatsächlich mal unkommentiert so stehen...[[zwinker]]

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

He? o.T.

eastman @, Paltz, Montag, 16.05.2022, 16:10 vor 47 Tagen @ XERXES 1173 Views

Woher hast Du das? Quelle bitte.

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Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Dafür braucht man keine Quelle, das ist einfache Mathematik

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 17.05.2022, 06:16 vor 46 Tagen @ eastman 860 Views

bearbeitet von helmut-1, Dienstag, 17.05.2022, 06:35

Man nimmt sich die Zahl der Wahlberechtigten zur Hand und zieht die Zahl der Nichtwähler davon ab. Dann kommt man auf die "Nettozahl" der Leute, die tatsächlich an der Wahlurne waren.

Die amtlichen Prozentzahlen, die sich immer auf das "Brutto" beziehen, was ja eigentlich Quatsch ist, die legt man dann auf die Nettozahl, also auf die realen Wähler, um.

Dann hat man aus 100% Wahlpotential, also der Wahlberechtigten, eine bestimmte Prozentzahl der Nichtwähler, sowie den echten Prozentsatz derjenigen, die sich für eine Partei entschieden haben.

Was noch der Vollständigkeit halber dazugehört, das sind die ungültigen Stimmen, - denn auch die haben ein starkes symbolisches Gewicht, wenn sie über ein bestimmtes Maß hinausgehen.Das bedeutet, wenn man die Zahl der Ungültigen noch vom Netto bereinigt, dann sinken die Prozentsätze für die echten Stimmen an die Parteien noch mehr.

Man kann es hier nachlesen:

https://www.im.nrw/vorlaeufiges-amtliches-wahlergebnis

Wahlberechtigte insgesamt
12.964.754 (100 %)

Wähler/-innen
7.201.210 (55,5 %)

Ungültige Stimmen
54.622 (0,8 %)

Gültige Stimmen
7.146.588

Aus dieser Summe der gültigen Stimmen (7.146.588) errechnet sich der tatsächlich gewählte Prozentsatz für die Parteien.

Daraus kann man dann errechnen:

CDU 35,7 %, (Beispiel: das sind insgesamt 2.551.332 Stimmen)
SPD 26,7 %, usw. usw.
GRÜNE 18,2 %,
FDP 5,9 % und
AfD 5,4 %.
DIE LINKE 2,1 %
Die PARTEI 1% (?)
Tierschutzpartei 1% (?)
Alle anderen Parteien unter 1%.

Um beim 1. Beispiel zu bleiben: Man nimmt nun die Zahl der tatsächlich für die Partei abgegebenen Stimmen (im Fall CDU 2.551.332) und setzt sie ins Verhältnis zur Summe der Wahlberechtigten (12.964.754), dann kommt man auf die reale Prozentzahl, und die ist klar unter 20% für die CDU. Alles andere folgerichtig.

Die Hausaufgabe, das nun genau auszurechnen, überlasse ich Dir. Mathematik war nie meine Stärke, - Logik schon.

10 % für die Grün*Innen

JJB @, Dresden, Montag, 16.05.2022, 16:11 vor 47 Tagen @ XERXES 2202 Views

das heißt immer noch, für 10% ist "der Sprit immer noch viel zu billg und wir liefern zu wenig schwere Waffen. Außerdem droht uns weder Blackout noch Inflation- schluss mit Billigfleisch, Grillenpürree ist eh viel gesünder".
Nun denn, hoffentlich haben sie alle ihre Gendersternchen und Mentruationseimer auf dem Männerscheißhaus, wenn sie sich mit robusten Neubürgern um etwas essbares kloppen müssen...

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"das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde!" (Shakespeare, King Lear)

Anekdote dazu

Rheingold, Dienstag, 17.05.2022, 08:01 vor 46 Tagen @ XERXES 1407 Views

In den 70ern war ich Donaldist, das ist eine Organisation, die sich mit der wissenschaftlichen Erforschung des donaldistischen Universums beschäftigte. DONALD stand für Deutsche Organisation für Nichtkommerziellen Lauteren Donaldismus. Viele junge Professoren aus den verschiedensten Fachbereichen trugen ihre wissenschaftlichen Forschungen dazu bei. Einer beschäftigte sich mit der Schnabelwulst-Problematik der Enten in Entenhausen, andere mit Themen des Rassismus (wieso sind amtliche Würdenträger in Entenhausen und Quackenbrück eigentlich immer Schweine und keine Enten?), der Meteorologe und Klimaforscher Hans von Storch stand seinerzeit dem Verein als PräsidEnte vor und hatte einige Forschungsergebnisse zur Wirkung der Thermodynamik veröffentlicht.

Ich hatte das Vergnügen, den Donaldismus politisieren zu dürfen. Dazu erschien ein Sonderheft, zu dem der seinerzeitige neben Carl Barks berühmteste Donald-Duck-Comic-Zeichner Volker Reiche das Titelbild zeichnete, was für mich als seinerzeit 16jährigem eine große Ehre war.

Hier die Sonderedition
http://artfond.de/donald.htm
(benutzername rheingold, passwort gold)

Interessant dabei war, wie das "Wahlvolk" auf diese off-off-Initiative reagierte, die dem framing, wie Demokratie zu funktionieren habe, ganz offensichtlich entsprach. Sie wählten selbstverständlich die jugendlichen Karrieristen, die eine solche Schülersprecherwahl als Übung für ihre spätere parteipolitische Karriere nutzten und sich bereits einübten, mit gefälligen Wahlversprechen, die natürlich nach der Wahl nicht mehr das Flugblatt wert waren, auf denen sie gedruckt wurden, Erfolge zu meistern.

Interessant empfand ich, mit welchen unfairen Tricks dabei gearbeitet wurde. Ich hatte mich als Vertreter der DONALD politisch beworben und in aller Bescheidenheit meinen eigenen Namen winzig klein auf dem Flugblatt nur einmal erwähnt.

Die Wahlleitung beschloß daraufhin, dass nicht die DONALD auf dem Wahlzettel gedruckt wurde, sondern mein, ein dem Wähler unbekannter Name. So hatte man effektiv verhindert, dass ein Schüler aufgrund des Flugblattes die DONALD wählen konnte, denn DONALD tauchte nirgends auf.

Interessant für mich, wie es ein Jahr weiterging. Bei der nächsten Wahl traten drei Kandidaten an, die aufgrund einer Wahlrechtsreform auch alle drei gleichberechtigt als Schülersprecher fungieren würden. Eine Wahl, bei der sowieso alle gewählt wurden, empfand ich als mit demokratischen Prinzipien nicht vereinbar. Also rief ich in meinem Namen zu einem Boykott der Wahl auf und bat, ungültig zu stimmen.

Auch daraufhin änderte man das Wahlprozedere.
Man setzte einfach ungefragt meinen Namen auf den Wahlzettel, außerdem erstmalig die Rubrik "Enthaltung"
Im Ergebnis sollte sich dann die Schar derer, die meinen Aufruf unterstützte aufteilen.
12% hatten meinen Namen angekreuzt, 24% hatten "Enthaltung" angekreuzt (immer von den gültigen Stimmen aus gerechnet), ungewöhnlich weit über 30% der abgegebenen Stimmen wurden ungültig gezählt.

Kommuniziert wurde dann von der Wahlleitung, dass das blöde Flugblatt ein kompletter Mißerfolg gewesen sei, da nur 12% für diesen Chaoten gestimmt hätte.

So läuft Demokratie, lernte ich als Teenager. :-)

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