E-Mobilität auf deutschen Straßen in der Praxis: Meine persönliche Statistik in diesem Sommer

Plancius @, Sonntag, 13.09.2020, 19:40 vor 38 Tagen 2799 Views

bearbeitet von Plancius, Sonntag, 13.09.2020, 19:43

Ich bin ja öfters auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs unterwegs. Ich habe dort in diesem Jahr kein einziges Elektro-Auto gesehen, auch nicht in der Ferienzeit, wo dieses Jahr nun wirklich viele Touristen bei uns waren.

Am vergangenen Freitag bin ich von Rostock bis in den Unstrut-Hainich-Kreis ca. 500 km per Autobahn gefahren (A19, A24, Berliner Ring, A9, A38 - permanent hohes Verkehrsaufkommen). Die ganze Zeit habe ich mit meiner Frau nach Elektro-Autos Ausschau gehalten. Hier das Resultat:

Tesla = 0
Sonstige Elektro-Autos = 0

Heute bin ich zurück via Bundesstraßen über Nordhausen - Harz - Magdeburg - Perleberg - Plau am See gefahren. Auch heute hohes Verkehrsaufkommen, insbesondere zwischen Magdeburg und Perleberg Stoßstange an Stoßstange. Wieder das gleiche Ergebnis wie am Freitag:

Tesla = 0
Sonstige Elektro-Autos = 0.

Wo sind denn die ganzen Elektro-Autos, welche die Zulassungsstatistik ausweist, zu finden?
Stehen die vielleicht nur in der Garage?

Fragende Grüße [[trost]] in die Runde von

Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Suchst du nur nach reinen E-Autos oder auch nach Hybriden?

Zweistein @, Sonntag, 13.09.2020, 20:12 vor 38 Tagen @ Plancius 1461 Views

Da habe ich zuletzt in Brandenburg und Meck-Pomm. doch einige, außer meinem gesehen.

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Wer nicht hat Cash in der Täsch,hat eben Pech.

Nur reine Stromer, keine Hybride (oT)

Plancius @, Sonntag, 13.09.2020, 20:26 vor 38 Tagen @ Zweistein 969 Views

Tageszulassungen helfen vielleicht nicht nur bei Verbrennen mT

day-trader @, Sonntag, 13.09.2020, 21:14 vor 38 Tagen @ Plancius 1438 Views

Moin,

ich komme aus der Nähe vom Stammwerk Volkswagen in Wolfsburg.

Autos müssen (bislang) eine ungeheure Marge zumindestens für VW abgeworfen haben, ansonsten wären mir die Einkommensverhältnisse unserer dort Beschäftigten "Dorftrottel" unbegreiflich! Egal ob tiefste Produktion (die hätten's ja noch verdient) oder Schlipsträger, die Entgelte bei VW sind überproportional zur sonstigen "freien" Wirtschaft".
Dazu (bislang) immer wieder ein fetter Bonus zum Jahresende, der bei einem mir bekannten Abi-Kollegen und jetzigen Abteilungsleiter bei VW durchaus zu einem Hauskauf reichte (zwar nur ein altes renovierungsbedürftig Reihenmittelhaus, aber immerhin).
Dazu alle 3-6 Monate ein nagelneues Leasingauto zu Konditionen, bei denen man echt als nicht Werksangehöriger die Tränen in die Augen bekommt.

Die Marge muss also gigantisch sein bzw die produzierten Autos "kosten" den Konzern nicht allzu viel.
Gängig war bislang immer das Prinzip der "Tageszulassung", sprich die Fahrzeuge wurden für kurze Zeit auf den Hersteller zugelassen, nicht gefahren und nach kurzer Zeit viel günstiger als Autos komplett ohne Haltereintrag verkauft.
Dies diente zB gerade zum Jahresende zur Verbesserung des eigenen Rankings in der Herstellerstatistik.

Warum dann also auch nicht bei E-Fahrzeugen auf diesen Trick zurückgreifen, denn viele reine E-Fahrzeuge sieht man hier auch nicht?!

Abschließend: Anderer Bekannter von mir, VW-Rentner und ehemaliger Abteilungsleiter in Emden "leaste" vor Jahren im Sommer mal einen nagelneuen Camper-VW-Bus mit Hoch-Falt-Dach (Westfalia), Neupreis 80 Grand, für 2 Scheine im Monat. Das für insgesamt 4 Monate, danach wurde die Karre für 40 verscherbelt, und ich musste mir dann noch gebieterhaft anhören "Haha, selbst damit verdienen wir noch richtig Geld).

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Best Trade!!!

Tesla: Virtue-signaling-Werkzeuge werden nur da verwendet, wo viele Menschen sind!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 14.09.2020, 00:46 vor 38 Tagen @ Plancius 1210 Views

Hallo Plancius,

wenn man mit einem Tugendsignalisierungswerkzeug (ich besitze dafür eine "Jute statt Plastik"-Tasche) unterwegs ist, braucht man viele Zuschauer, die es im wilden Osten nicht gibt.

Der Tesla, als Drittauto der rollende Ablaßgewährer für den Zweitwagen, also den Hummer, kann seine Wirkung nur bei großer Zuschauerzahl entfalten:

=> Also doch besser mit dem Tesla in Düsseldorf über die Kö flanieren oder in Köln mit den hochmotorisierten neubürgerischen Glücksdistributoren über die Ringe heizen.

Eines muss man Tesla lassen: Die haben Europa mit einem Netz von Hochleistungsladestation überzogen und bauen es noch weiter aus.

So ist also möglich mit dem geliehenen Tesla bis nach St.Tropez zu fahren, um sich dort stundenweise im Hecksitzbereich einer Luxusyacht (kostenpflichtig) niederzulassen und einen auf dicke Hose zu machen.

CalBaer wird uns sicherlich mehr über die Tesla-Käuferklientel sagen können...

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Diese Luxusjacht...

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 14.09.2020, 12:49 vor 37 Tagen @ paranoia 787 Views

So ist also möglich mit dem geliehenen Tesla bis nach St.Tropez zu fahren, um sich dort stundenweise im Hecksitzbereich einer Luxusyacht (kostenpflichtig) niederzulassen und einen auf dicke Hose zu machen.

...wird die eigentlich mit einem Elektromozor angetrieben? Ein Akku von ein paar tausend Tonnen Gewicht spielt ja auf See keine Rolle.

Oder mit einem [image] Flettnerrotor?

Oder haben sie etwa schon einen noch innovativeren vollkommen klimaanaautralen [image]Luxusjachtantrieb entwickelt?

CalBaer wird uns sicherlich mehr über die Tesla-Käuferklientel sagen können...

Gruß
paranoia

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Der fallende Ölpreis behindert die Verbreitung des Flettner-Rotors

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 14.09.2020, 15:39 vor 37 Tagen @ Mephistopheles 598 Views

Hallo Mephistopheles,

ich bin ein großer Fan des Flettner-Rotors, was vermutlich daran liegt, dass ich über ihn kaum etwas weiß.

Bei den Luxusyachten von St.Tropez spielt die Statik eine besondere Rolle - gedenken wir hier kurz noch einmal dem "Stadigger"! - es geht um die Statik des im Hafen liegens und sich begaffen zu lassen.

Wer seine Ruhe haben will, legt mit dem Bug zum Steg an. Das bedeutet zwar oft einen größeren Höhenunterschied zwischen Schiff und Steg, bzw. Kai in St. Tropez, ist aber machbar.

In St.Tropez legen alle mit dem Heck zum Kai an.
Damit wird dem Exhibitionismus und dem Voyeurismus Genüge getan.

Wem als Exhibi das nötige Kleingeld fehlt, kann sich auf einer solchen Yacht auch stundenweise einmieten um sich ausgiebigst begucken zu lassen. Der Blick auf die auf der Uferpromenade flanierenden Touris ist natürlich auch gleich drin.

Ich schätze, dass es dieses Jahr wegen der gesichtsamputierten Maskenoptik vergleichsweise uninteressant ist.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Warum sind diese phösen Diesel-Verbots-Straßen ausgerechnet im Herz der Maximal-Verdiener-Städte

solstitium @, Montag, 14.09.2020, 01:38 vor 38 Tagen @ Plancius 1192 Views

Tesla ist genau dafür da, Geld jenseits der Normalverdiener, also der Zielgruppe jenseits davon, aus der Tasche zu ziehen.

Und da schauen wir mal nach, wo hat man denn die höchsten Einkommen?
HH City, Stuttgart City und ausgerechnet hier sind diese phösen Diesel verbannt!

Ja sowas aber auch!
Nun, es juckt den Stuttgarter dann etwas weniger, er geht los und kauft sich so nen Stromer, oder der Hamburger, in dieser besagten zentralen Wohnlage genauso!

Jetzt stellen wir uns mal vor, die Brücke über die Oder nach Polen, also Schlesien, also dem derzeit von Polen verwaltetem Gebiet, ihr wisst was ich meine, wäre eine etwaige Straße, wo Diesel verpöhnt wäre!

Nur mal vorstellen!

Na?

Es wäre Krieg - direkter Krieg zwischen Polen und Deutschland, weil kein Pole würde sich was stromartiges leisten geschweige denn kaufen, und der grenzübergreifende Verkehr, man denke nur mal an die Schlepper von Ost nach West oder die "Autohändler", welche die Unfallwagen auf den Transportern huckepack nehmen, all das käme zum erliegen und dennoch würde und könnte sich niemand Strom, weil es darum schlicht nicht geht, um Strom, es geht um Kohle, vulgo Geld genauer demjenigen, der es hat und bereit ist auszugeben etc.pp. einen Grund, Anreiz oder Zwang, nenne wie Du willst, zu geben.

Wieso diese Umweltplakette in jedem Kaff in BW - weil dort das Durchschnittsalter der PKW eben 8 Jahre jünger als in Ostdsachsen, McPom oder gar Polen ist!

Die Plakette, der Vorläufer der Dieselfahrverbote, passt in die Hochpreisregion, weil dort Michel beugsam geduldig und auch fähig ist, tief in die Tasche zu greifen.

Dass diese Klientel, weiter im Text, freilich Möglichkeiten sucht und findet, trotz Corona, NICHT in den Harz oder nach McPom zu urlauben, selbstredent.

Neulich las ich erst eine Liste der Coronaeinschränkungen weltweit -und schau, sämtliche Hochpreis Karibik Destinationen völlig frei von Beschränkungen oder Auflagen, ja dieses sogenannte Corona, trifft nur den Pöbel der auch noch selber einkaufen gehen muss, oder etwa Nachwuchsseitig keine teure Privatschule besuchen kann.

Und so juckt es die Klientel auch eine Dreck, ob sie nun für 100.000 sich noch den Drittwagen Stromer zulegen möchte, oder nicht.

Und Norwegen, fahr doch dort mal hin, die haben auch die Kohle ergo auch die Teslas - so einfach ist das!
Wertverlust oder etwa eine Batteriemiete (teurer als jede Steuer) spielt dort auch keine Rolle!


Strom ist Schwachsinn für diesen Verwendungszweck, Punkt!
Jeder halbwegs begabte Physikinteressierte weiß das.

Wenn aber Leute so kirre gemacht werden, bereit zu sein, dafür Geld auszugeben, dann gibt man ihnen einfach das, was sie nachfragen! Und wenn die Scheixxe nachfragen, dann liefert man Scheixxe, wieso soll man denen erzählen, dass es Scheixxe ist?

Um einen sicheren Auftrag herzuschenken?

Jeder Punkt um uns herum zeigt, wir leben mitten in Plemm-Plemm-Land!

In einem solchen offenkundig völlig korrupten darniederliegenden Verblödungs-System nach Vernunft und Logik zu suchen, ist das nicht auch schon sowas wie plemm plemm?

Die Leute in McPom und Brandenburg sind noch die Normalsten - und genau das hast Du gesehen!
Drück Deinen IQ über Dein Auto aus!

Wo Du liegst, quittiert Dir sodann Dein Umfeld!

Und nachdem alles rund um HH dem größten Industriestandort Deutschlands bzgl. AKW abgeschaltet wird oder wurde, jetzt noch Vattenfall angekündigt hat, das dortige Steinkohlekraftwerk Bj. 2015 abschalten zu wollen - kann ich wirklich jedem nur ans Herz legen, Stromer zu kaufen, nur bestenfalls mit Tretdynamo - oder wäre da nicht doch gleich ein Fahrrad besser?

Sagte ich schon Plemm-Plemm-Land?

Drück Deinen IQ über Dein Auto aus! -- echt ein super Kriterium .... all die smarten Tesla Fahrer .... mir viel dabei sofort der Schweizer Ganser ein... (oT)

NST ⌂ @, Südthailand, Montag, 14.09.2020, 07:50 vor 38 Tagen @ solstitium 799 Views

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Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]] ©n0by
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Ich bin regelmäßig auf BABs in Mittel- und Süddeutschland unterwegs und sehe dort recht häufig Stromer

Linder, Montag, 14.09.2020, 07:41 vor 38 Tagen @ Plancius 1111 Views

Ich glaube die Stromer fahren nicht nur in Mittel- und Süddeutschland herum, sondern sind flächendeckend relativ gleichmäßig verteilt, denke das kann man daher auch locker auf das ganze Land ausdehnen.
Ich für meinen Teil sehe auf jeden Fall absolut jeden Tag, an dem ich auch nur annähernd 100 km BAB fahre, mindestens einen Vollstromer. Hybride sind noch zahlreicher vorhanden, man erkennt sie nur nicht immer gleich, sondern muss auf das Kennzeichen schauen. Teslas sind aufgrund ihrer Optik rasch auszumachen, zudem verhalten sich die Fahrer nahezu identisch. Fast alle sind Mittelstreckenschnecken und fahren ruhig und unauffällig mit 100...130 km/h dahin. Mir ist bisweilen nur ein einziger in den ganzen Jahren untergekommen, der die linke Spur benutzte und sie mir nicht zuparkte, also über eine längere Strecke 160+ fuhr. Ist aber auch logisch, dass das Niemand macht, denn hohe Tempi gehen unwahrscheinlich auf den Akku. Was man also an Fahrzeit spart, verbringt man hernach unproduktiv an der Ladesäule. Seit Corona macht das erst recht keinen Sinn mehr, denn viele Autohöfe, an denen mitunter die ersten Charger installiert wurden, haben ihre Restaurant-öffnungszeiten verkürzt. So steht man, insbesondere am Wochenende, mitten in der Pampa sinnlos dumm herum und kann nur Däumchen drehen bis wieder entsprechend Reichweite getankt wurde. Als Besitzer eines 80+ k€ Autos wäre mir das zu öde.

Warum Du so wenig Stromer siehst, hat evtl. mit deiner Reisegeschwindigkeit zu tun. Fährst du ähnlich schnell wie sie, triffst du sie rein mathematisch betrachtet deutlich weniger. Höchstens im Stau oder an Auf-/Abfahrten, an Tankstellen, etc.

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Niemand hat die Absicht eine Maske zu tragen!

Landesdiagonale

aliter @, Montag, 14.09.2020, 17:17 vor 37 Tagen @ Linder 381 Views

Ist mir auch aufgefallen in den Niederlanden habe ich mehr Teslas gesehen als auf meinen sehr regelmässigen Langstrecken ca 520 km in der BRD, die ich mit meinem Dieselkleinwagen auf einen Sitz "abreisse" und mit einer Tankfüllung hin und zurückkomme.
Möglicherweise liegt das an der Grösse des Landes, wenn der Kundenkreis in den NL oder Ch liegt hat eine dortige Firma es leichter ohne Tankstopp zumindestens hin zu kommen.
Ich fände es grauenvoll, wenn ich mit einem vielleicht 80kEuro teuren Schwerpkw mir gedanken machen müsste, wo ich lade und ob ich bei einem oder mehreren Staus mein Ziel erreiche.
Nein danke.

Off-Topic: Auslaufmodell Diesel - Entschädigung

nereus @, Montag, 14.09.2020, 10:00 vor 37 Tagen @ Plancius 1031 Views

Hallo Plancius!

Da hänge ich mich doch glatt einmal in diesen Thread mit einem Nebenthema rein.
Seit Monaten flattern immer wieder Werbe-Mails bei mir ein, wo Kanzeleien Entschädigungen für erlittene Wertverluste versprechen.

Guten Tag ..

Dieselautos werden zum Auslaufmodell – so die Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer. Was sich bereits in den vergangenen Jahren durch zunehmende Fahrverbote, massiven Wertverlust und eine steigende Anzahl an Rückrufen angekündigt hat, trifft vor allem Sie als Verbraucher finanziell. Deshalb lohnt es sich, jetzt Ihre Ansprüche unverbindlich und kostenlos zu prüfen.
Die Chancen auf eine Entschädigungszahlung stehen so gut wie nie zuvor.
Nutzen Sie Ihre gute Verhandlungsposition als Verbraucher und werden Sie selbst aktiv. Indem Sie jetzt die letzten Angaben zu Ihrem Fall ergänzen, erfahren Sie unverbindlich, welche lukrative Entschädigung Ihnen zusteht.

Mal unabhängig von den relativ hohen Zahlen, die dort versprochen werden und dem Anteil, den sich die Anwälte davon nehmen werden, wären auch ein paar Hunderter oder Tausender durchaus willkommen. [[freude]]

Hat hier jemand Erfahrungen mit diesem Thema und hat jemand bereits erfolgreich geklagt?
Oder handelt es sich hier um windige Typen, die mal wieder Leute über den Tisch ziehen wollen?

mfG
nereus

Totgesagte leben länger!

Linder, Montag, 14.09.2020, 13:15 vor 37 Tagen @ nereus 798 Views

Der Diesel ist immer noch das beste, weil effizienteste Triebwerk zu Land und zu Wasser, daran ändert ein politisch motiviertes Skandälchen überhaupt nichts. Solange die Wasserstoff-Problematik nicht gelöst ist, wird er es auch bleiben, daran kann kein Hersteller etwas ändern - auch Tesla nicht, weil E-Antrieb nur in Kombination mit H2 ernsthaft Sinn macht.

Klagen kannst du gegen den jeweiligen Hersteller natürlich, der Erfolg wird allerdings nicht allzu groß ausfallen. Schau in die jeweiligen Foren, dann wirst du erkennen, wie aussichtslos das Unterfangen ist... Ich kenne kein Modell, bei dem das ein großes Thema war und irgendwie etwas gebracht hätte. In den USA schon, aber nicht hier in Deutschland, denn wer in Mehrzahl rot-grün wählt, der bekommt die entsprechende Quittung dafür.
Bemüht man die Suchmaschinen, erscheint viel Werbung bezüglich Klagen, aber über Einträge in Foren oder Ergebnisse von Gerichtsurteilen stolpert man quasi nicht. Warum wohl?

2014/2015 waren Jahre, in denen man günstig Diesel kaufen konnte, man bekam sozusagen die Entschädigung in Form von Rabatten beim Kauf gleich gutgeschrieben, weil vielen Käufern die Sache mit Diesel, Umweltplakette und Fahrverboten zu heiß war. Diese Zeiten sind vorbei und kommen so schnell auch nicht wieder.

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Niemand hat die Absicht eine Maske zu tragen!

Heute Autos gezählt. Total 534, davon 5 Tesla (OT)

Zürichsee @, Montag, 14.09.2020, 14:29 vor 37 Tagen @ Plancius 435 Views

Im Stadtverkehr habe ich auch schon Tesla's gesehen, aber erst einen einzigen auf der Langstrecke bzw. in der Fläche

Plancius @, Montag, 14.09.2020, 15:00 vor 37 Tagen @ Zürichsee 441 Views

In größeren Städten sieht man schon set einigen Jahren Elektroautos.
Im Oktober letzten Jahres war ich in Zürich und am Zürichsee. Dort sind mir bisher die meisten Teslas begegnet.
Aber sie sind mir eben in der Fläche und auf der Langstrecke/Autobahn noch nie aufgefallen.

Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Hier am oberen Zürichsee (Freienbach, Pfäffikon, Rapperswil und Goldküste) ist ein Hotspot von Teslas. Vor zwei Jahren war der gefühlte Höhepunkt. (OT)

Zürichsee @, Montag, 14.09.2020, 15:10 vor 37 Tagen @ Plancius 387 Views

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Wandere aus, solange es noch geht.