Mit Sklaven-Schiffen nach Amerika - mit „Rettungs-Booten“ nach Europa!

Das Alte Periskop, Freitag, 06.01.2017, 15:38 vor 2749 Tagen 5840 Views

„Sklavenschiffe brachten in der größten Deportation der Weltgeschichte mindestens 13 Millionen Menschen von Afrika nach Amerika … In Afrika wurden ganze Regionen entvölkert. Mit dem „schwarzen Holocaust“ befassen sich Historiker …“
schreibt ein @orwell bei http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,156033,156052#msg-156052
der in seinem Beitrag jede Menge Quellen aufführt, die auf den ersten Blick belastbar erscheinen. Danke @orwell!

Mindestens 13 Millionen Menschen sollen so nach „Amerika“ eingewandert worden sein, 9 Millionen oder mehr, sollen diese „Reise“ nicht überlebt haben. Dies alles geschah vor mehr als zweihundert Jahren!

Gegenwart:

Das hier verlinkte Nachrichtenportal http://www.mmnews.de/index.php/politik/92702-nachrichtendienst-warnt-afrika schrieb unlängst, dass ein „Geheimdienst“ vor einer Zuwanderungswelle von 15 Millionen Afrikanern nach Europa warnt.
Warnt?
Weit über eine Million sind in den letzten Jahren von Afrika nach Europa „eingewandert“, viele nach „.de“! Die Details sind den gut informierten Lesern hier bekannt, auch das „selbstlose“ Engagement namhafter „Strippenzieher“ an dieser perfekt vorbereiteten Aktion! Tausende sollen (glaubt man den „Ultrahigh-Vacuum-Medien“©) bei den Überfahrten ertrunken sein. Seitdem „Rettungsboote“ (auch solche unter NATO-Flagge) die „Einwanderer“ vor den nordafrikanischen Küsten abholen (speziell vor Libyen), sind die Bootsfahrten nun sicher(er).

Der Unterschied von damals zu heute ist riesig!
Damals wurden die „Reisenden“ nicht gefragt, heute werden sie „animiert“ zu dieser „Reise“.
Von wem?
Vor Ort verteilte, vielsprachige Broschüren, H[ä]ndys (+div. Apps), Navis, eine kollektive Beratung, z.B. über „soziale Medien“ ….. und komfortable, kostenlose Transportmittel (Busse und Bahnen) zeugen von einer grundlegend neuen „Willkommenskultur“. Diese Entwicklung ist zwingend notwendig für Europa sagen:
Weniger Bekannte
https://www.youtube.com/watch?v=MFE0qAiofMQ
aber auch gut Bekannte (cultural mixing is necessary)
https://www.youtube.com/watch?v=I8yaiN6ew_g

Heute ist der Tag der „Heiligen 3 Könige“, da ist auch ein „Schwarzer“ mit dabei! Also keine Angst, bis „braun“, die Wunschfarbe von Coudenhove-Kalergi, Europa dominiert, wird es noch dauern. Das geht auch nicht schneller, wenn rundum die Politfarben rot-grün-schwarz miteinander gemischt werden.

Die Hautfarbe ist nicht das Problem

Dieter, Freitag, 06.01.2017, 16:18 vor 2749 Tagen @ Das Alte Periskop 4652 Views

bearbeitet von Dieter, Freitag, 06.01.2017, 16:21

Hallo,

vergleichen kann man beides aus dem Vorbeitrag nicht.

Nicht nur das, die erzwungenen Völkerwanderungen zum Ende des II.Weltkrieges in Europa waren mit Sicherheit um ein Mehrfaches für die Wandernden dramatischer als das, was derzeit aus Syrien, Afghanistan und jetzt vor allem aus Afrika kommt - bis auf die Inkompatibilität, die derzeit und zukünftig das Problem ausmacht.

Ob weiß, rot, braun oder schwarz ist m.E. vollkommen nebensächlich. Probleme bereiten die untersch. Sozialisationen, die Sprachbarrieren und mohammed. Traditionen oder Anschauungen.

In Lissabon http://www.dw.com/de/afrikanisches-leben-in-portugal/a-14773201
z.B. hatte ich den Eindruck, daß dort die Schwarzafrikaner unproblematisch sind. (da keine Sprachprobleme, da katholisch, da aus ehem. Kolonien) Ein viel größeres Problem stellen dort m.E. die "gestrandeten" bzw. gescheiterten Nord- und Mitteleuropäer dar.

Gruß Dieter

Sklaverei: die historische Perspektive - ISLAM

Weiner, Freitag, 06.01.2017, 17:24 vor 2749 Tagen @ Das Alte Periskop 4996 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 06.01.2017, 17:53

'Das alte Periskop' wirft immer wieder höchst interessante Fragen auf, vielen Dank und Grüße!

Schon zu 'Putin in Astana' war ich versucht, etwas zu schreiben, habe mich aber zurückgehalten, weil ich geschätzte Leser und Mitschreiber hier nicht verstören will.

Beim Thema Sklaverei sollte man unbedingt die große historische Perspektive und hierbei die Rolle des Islam kennen. Ich darf deswegen wenigstens ein paar Hinweise geben.

Im Laufe der Entwicklung des Christentums ist die Erkenntnis gereift und in die Praxis umgesetzt worden, dass es Sklaverei nicht geben sollte. Das ist zunächst eine menschheitsgeschichtliche (sprich überindividuelle) ethische Leistung, die keine andere Weltanschauung, Religion oder gesellschaftliche Organisation bis dahin erbracht hatte. Denn Menschenraub und Versklavung von Menschen sowohl individuell wie auch organisiert (Räuberbanden, Stämme, Herrschaften, Staaten) sind seit mindestens 10 000 Jahren tägliche Normalität. Es ist zu erwarten, dass mit dem Sterben des originalen Christentums (und mit einem vorübergehenden Aufleben des Islam) auch die Idee des Sklaverei-Verbotes wieder vergessen wird. Hinzu kommt, dass inzwischen moderne und viel raffiniertere Methoden der Sklaverei entwickelt worden sind (die nicht mehr auf rein körperlichem Zwang beruhen). Diese sind schwer erkennbar und können deswegen nicht angegangen werden (siehe hierzu auch das Versagen der 'katholischen Soziallehre' etc.).

Während nun das Christentum wenigstens den Kampf gegen die Sklaverei aufgenommen hatte, hat der Islam die alten arabischen Traditionen der Sklaverei fortgetragen, intensiviert und teilweise pervertiert. Zum einen ist der muslimische Sklave völlig in den Privathaushalt einbezogen, der in islamischen Gesellschaften total abgeschottet und quasi ein rechtsfreier bzw. nicht kontrollierter Raum ist. Hier geschehen dann Dinge, die man sich kaum vorstellen kann. Zweitens wurden Christenmenschen als frei verfügbare Menschmasse betrachtet, die im Rahmen staatlicher oder wirtschaftlicher Aktivität systematisch verwertet werden konnte. Ein extremes Beispiel ist die Knabenlese, bei der man christlichen Familien kräftige Jungen weggenommen und in den Militärdienst gepresst hat, unter Umständen nach vorheriger Gerhirnwäsche-Erziehung in irgendwelchen muslimischen Orden. Schließlich, und das ist der größte Umfang an muslimischer Sklaverei gewesen, haben die afrikanischen Muslime die Voraussetzung für die amerikanische Sklaverei dadurch geschaffen, dass sie in Afrika die Sklaven eingesammelt und an den westafrikanischen Küsten den Europäern übergeben haben. Das heißt: Muslime waren die Lieferanten der Sklaven, Möglicherweise wäre die neuzeitliche europäische Sklaverei nicht in dem Masse entstanden und gewachsen, wenn die Europäer sich die Sklaven komplett in afrikanischen Dörfer hätten einsammeln müssen (diesem Argument steht eventuell entgegen das Wüten der Belgier im Kongo; hier möchte ich einmal untersuchen, wie weit hier Muslime mitgewirkt haben). Einen Einstieg in die Afrika-Islam-Sklaverei-Thematik bietet etwa "The Legacy of Arab-Islam In Africa: A Quest for Inter-religious Dialogue" von John Alembillah Azumah.

Ich verweise für die schnelle Übersicht auf die folgenden Wikipedia-Artikel und bitte die weiteren Anmerkungen unten zur Versklavung von Weißen zu beachten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Knabenlese
https://de.wikipedia.org/wiki/Janitscharen

Während Millionen Menschen psychisch und körperlich zerbrochen sind, haben manche (wenige!) Sklaven ihr Dasein akzeptiert und das Beste daraus gemacht. Das das ging so weit, dass sie Führungpositionen in der Verwaltung oder im Militär einnehmen und von dort aus sogar die Macht übernehmen konnten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mamluken (in Ägypten)
https://de.wikipedia.org/wiki/Sklavendynastie (in Indien)

https://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei (allgemein)
https://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei_im_Islam
https://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_views_on_slavery
https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_slavery_in_the_Muslim_world

Wer's episch mag und gerne Bilder schaut, bitte hier entlang (in den oft sehr ausführlichen Erläuterungstexten zu diesen Videos finden sich weitere Bücher und LINKs):

https://www.youtube.com/watch?v=pysVnUROrVk

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor im muslimischen Sklavenhandel war übrigens auch der Sklavenraub und -handel der nordafrikanischen islamischen Piratenstaaten, die jahrhundertelang Schiffe und Küstenorte im Mittelmeer überfielen (die Zahl der weißen Sklaven dürfte allein hier im Bereich 3 Millionen liegen). Es wurde übrigens die US-Navy gegründet, um amerikanische Handelsschiffe im westlichen Mittelmeer zu schützen und entführte Opfer wieder zu befreien, siehe hierzu die "Barbary Wars". Einer der größten Etatposten der jungen 'United States of America' waren Gelder zum Freikauf von US-Bürgern (Händler und Matrosen), die nach Nordafrika verschleppt worden waren.

~~~~~

https://www.youtube.com/watch?v=xGBkR-ygwhQ

Sklavenraub und -handel in ottomanischer Zeit, Osteuropa und Balkan Richtung Nahost und Nordafrika

~~~~~

https://www.youtube.com/watch?v=sQ-CsYTPfbw

Zwischenhändler waren oft jüdische Händlerdynastien, die buchstäblich über tausende Jahre den Sklavenhandel pflegten, noch in antiken Zeiten wurzelnd, und die vor allem in Osteuropa Sklaven aufkauften und in den Mittelmeerraum verbrachten, wo insbesondere nach der Ausbreitung des Islams ein stetes Verlangen nach weißen Arbeitskräften und vor allem nach weißem Frauen'fleisch' bestand, vermutlich auch heute noch.

~~~~~

https://www.youtube.com/watch?v=c9lRY7T_S3s

noch bis ins 18. Jahrhundert haben jüdische Händler selbst in Nordeuropa, etwa in Irland, Kinder aufgekauft und 'gestohlen', um sie außer in muslimische Regionen auch in die neue Welt zu verschleppen.

Zurück zum Islam: Wenn er nicht in sufischer Interpretation gelebt wird, ist er eher ein Schaden denn ein Gewinn für den einzelnen Menschen wie auch für die menschheitsgeschichtliche Entwicklung insgesamt.

Sagt Weiner

Du hast ein bedeutsames Puzzle hinzugelegt!

Das Alte Periskop, Samstag, 07.01.2017, 09:23 vor 2749 Tagen @ Weiner 3528 Views

Beim Thema Sklaverei sollte man unbedingt die große historische
Perspektive und hierbei die Rolle des Islam kennen.

Demnach waren zwei Gruppen, die Juden (oder treffender die Khasaren?) und die Araber (respektive „Islamisten“) in diesem attraktiven „Markt“ Schlüsselakteure.

Dies war mir bisher völlig unbekannt, genauso wie dieses hier:
https://angelmillar.com/2016/08/20/freemasonry-and-traditionalism-in-the-east-and-west/
Auch hier taucht der Islam auf, wenngleich dies an der Dominanz – in dem ultimativen Machtsegment – der anderen Gruppe wohl kaum etwas ändert.

@Weiner: Mit Deinen freundlichen Worten hast Du mein [[herz]] erfreut!

Portugiesen, Händler von Sklaven

Dieter, Samstag, 07.01.2017, 12:23 vor 2748 Tagen @ Das Alte Periskop 3544 Views

bearbeitet von Dieter, Samstag, 07.01.2017, 14:24

Hallo,

nun ist ja auch bekannt, daß die Portugiesen sehr erfolgreiche Sklavenhändler waren. Sie kauften in Afrika von den Mohammedanern auf, verschifften und verkauften: Inwiefern Juden dabei eine dominante Rolle spielten, vermag ich nicht zu sagen. Auf jeden Fall wurde es von christlichen Herrschern geduldet oder sogar forciert. Profitiert hat der portug. Adel auf jeden Fall.
[image]

Mit Sklaven hatten Portugiesen und Spanier unter musl. Herrschaft ohnehin schon ausreichend Erfahrung.

https://www.welt.de/kultur/article6974349/Beim-Sklavenhandel-lernten-Christen-von-Musli...

Auch wird immer wieder darauf hingewiesen, daß die Engländer als erste den Sklavenhandel verboten und die Portugiesen sogar als erste die Skaverei in Portugal verboten. Anzumerken ist dabei, daß beide dies nur aus wirtschaftlichen Gründen taten, keinesfalls aus moralischen.

Gruß Dieter

„Willkommenskultur“, war mein eigentliches Thema!

Das Alte Periskop, Samstag, 07.01.2017, 15:54 vor 2748 Tagen @ Dieter 3090 Views

Bei Deiner Quelle (Die Welt) geh ich mal davon aus, dass der „Journalist“ dort eine „Verpflichtungserklärung“ unterschrieben hat.
http://www.neopresse.com/medien/springer-presse-solidaritaet-mit-den-vereinigten-staate...
Ich kenne mich im deutschen Markt der „Qualitätsmedien“ nicht so aus, aber fällt Deine Quelle nicht in die Kategorie „Lügenpresse“, die doch hier so vehement bekämpft wird?

Es gibt z.B. ein Buch von einem Rabbi (Lody van de Kamp) „The Jewish Slave“
http://www.timesofisrael.com/how-culpable-were-dutch-jews-in-the-slave-trade/
oder eines von einem Rabbi Dr. Raphael
http://rense.com/general69/invo.htm
und auch der hier, hat etwas geschrieben
http://www.tabletmag.com/jewish-arts-and-culture/books/137476/slave-trade-black-muslim
aber muss man vielleicht nicht lesen, aber sein 4-Minuten-Video anzuschauen lohnt sich immer wieder [[hüpf]]

https://www.youtube.com/watch?v=1LbMcW0LgZw&feature=player_embedde

Weitere (ungeprüfte) Quellen sind in den von mir verlinkten Beitrag von @orwell aufgeführt.

Mein Thema war aber eigentlich gar nicht der damalige Sklavenhandel. Mein Anschubser war der Unterschied in der „Willkommenskultur“ zwischen den „Einwanderern“ damals und heute und wie es weitergeht, da ja bereits 15 Millionen mit Reisevorbereitungen beschäftigt sein sollen.

Wer verdient daran?

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Samstag, 07.01.2017, 10:30 vor 2749 Tagen @ Das Alte Periskop 3350 Views

Mindestens 13 Millionen Menschen sollen so nach „Amerika“ eingewandert
worden sein, 9 Millionen oder mehr, sollen diese „Reise“ nicht
überlebt haben. Dies alles geschah vor mehr als zweihundert Jahren!

Nichts geschieht, ohne dass jemand daran verdient. Im folgenden eine Zusammenfassung des Sklavenhandels in der westlichen Welt, seit Karl dem Großen (17 Seiten).

Johannes P. Ney DER SKLAVENHANDEL
http://docdro.id/Y6qWtOJ

Bei der Suche im Internet stößt man immer wieder auf ähnliche Zahlen und Zusammenhänge. Es ist natürlich möglich, dass es einer erfunden hat und alle anderen bei ihm abgeschrieben haben.[[hae]]

Rainer

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