Wer kontrolliert eigentlich durch wen autorisiert mit welchen Strafen, falls die Umweltauflagen nicht eingehalten werden

Brutus ⌂, Donnerstag, 23.05.2024, 21:50 (vor 24 Tagen) @ Dionysos889 Views

Das Gebiet ist exterritorial zu jedem bekannten Land.
Wer ist dort zuständig bei Kontrollen?
Oder läufts, wie bei Impfstoffen, mittels einer Selbstkontrolle?

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es sich um Theater handelt.

Warum?

1.) hochoffiziell 2% eisfrei
wie also soll der Zufall hier walten, dass ausgerechnet auf der eisfreien Fläche irgendwas gefunden wird?
Und selbst wenn, sind das Peanuts!

Ergo muss man rauf auf den Gletscher.
Gletscher fließen.

d.h. der Punkt, wo ein Bohrturm steht, wandert.

Wie soll ein wandernder Bohrturm Öl fördern?
Gibts da irgendein Beispiel dazu?
Ich könte mir vorstellen technisch unmöglich!

2.) gäbe es ja noch Gewässer vor der Landmasse, adäquat zu den Nordseeölfördergebieten.

Wo gibts jetzt nochmal diese Eisberge?
Ach ja, genau dort!
Aha, wie sieht eigentlich so eine Abwehrmaßnahme gegen auf einen Bohrturm zutreibenden Eisberg aus?

Schmelzen?

Zerschießen mit der Artillerie?

Oder Eispickel reinhauen und 199 Schlepper gegen Strömung und Wind ankämpfen lassen?

Aus welchem Material sind dann die Zugseile?

Stahl der bei Eiseskälte mit Peitschenwirkung zerreißt, sicher nicht.
Für die Leute auf dem Schlepper, die so ein berstendes Stahlseil als Peitsche abbekommen, reicht denen ein lose auf der Mütze ausbalancierter Bauhelm?

Also nach meinem Dafürhalten, Bohrtürme und Eisberge, kommen miteinander faktisch gar nicht aus!

Und bei der Arktis?
Wie schauts dort aus?

Zwar keine Eisberge, aber eine riesige Eisscholle, die sich genauso bewegt, wie die Gletscher.

Die von Grönland abkalbenden Gletscher (gibts da überhaupt welche?) werden durch die nördlich davon befindlicher Eis Polkappe eingebremst.

Das also die mir bekannten Technologien. Oder gibt's mittlerweile Andere, die auf das bekannte Förderequipement verzichten?

Deshalb gehe ich von Theater aus, hier und dort.

Was aber in dem Zusammenhang nicht uninteressant ist, ist die Tatsache oder der Umstand, dass Russland im Gegensatz zur westlichen Weltanschauung, Erdölvorkommen allgemein nicht als organisch fossil betrachtet!

Erdöl ist nach russischer Universitäts-Lehrmeinung anorganisch!

Ebenfalls behauptet das russische Modell, das sich Erdöllagerstätten nachfüllen, also keinesfalls pauschal als ausgebeutet gelten können, wenn's dort schon mal was gab.

Etwas derart gibts in der Karibik, wo sich ein Bitumensee stetig nachfüllt.

Rund um Baku wird gefördert, seit der Zeit, als Deutschland noch Netto Ölexporteur (bis nach Indien!) aus seinen eigenen Quellen war.
Und das Baku aufhört, sehe ich nicht.

Museumsförderpumpen kann man in Deutschland an vielen Stellen sehen, sowohl in Schleswig Holstein, Sachsen Anhalt und auch Baden Württemberg.

Dem russischen Modell zufolge, sind etliche, wenn nicht alle diese Quellen wieder förderwürdig - wer möchte mal nachschauen?

Ich fürchte, man darf nicht!

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https://brutus1111.diary.ru
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