Der S t a a t Israel ist nicht das Problem.

Weiner, Mittwoch, 08.05.2024, 15:12 (vor 42 Tagen) @ Dieter2014 Views

Hallo Dieter!

Unter Juden finden sich überdurchschnittlich viel (sehr) intelligente, sehr aktive und energische, auch sehr wache und risikobereite sowie außerdem sehr gut (aus)gebildete und kreative Menschen. Die holen sich halt, was sie nur bekommen können, solange es etwas zu holen gibt und sie niemand daran hindert. Hindern kann sie nur, wer besser ist.

Über weite Strecken der Geschichte des Abendlandes haben die jeweiligen Machthaber diese besonderen Eigenschaften der Juden für sich genutzt bzw. nutzen wollen. Die Frage, die dabei im Raume stand: wieviel Lohn bekommen die Juden für ihre Leistung? Wenn ein für beide Seiten akzeptables Gleichgewicht nicht mehr gefunden werden konnte, hat man die Juden einfach verjagt oder umgebracht. Denn man hatte erkannt, dass von ihnen auch eine Gefahr ausgehen kann, wenn sie zu tief in die ökonomischen und administrativen Funktionen eingebunden wurden.

Dieser Ablauf wiederholt sich nun seit fast 4000 Jahren in regelmäßigen Abständen. Die neuen republikanischen Staaten und die kapitalistischen Gesellschaften des Westens (seit 1789) haben die Erfahrungen der alten Zeit vergessen gehabt und müssen nun eben selbst lernen. In diesem Prozess sind wir gerade drin. Und jeder, der die Weltgeschichte kennt, weiß wie er ausgeht.

Juden unter sich können keinen eigenen Staat organisieren - weil sie zuuu individualistisch und streitsüchtig sind (und das eben auf sehr hohem Niveau). Einen wirklich autonomen Staat hatten sie nur ganz kurz unter David und Salomo (plus ein paar glücklose Nachfahren). Mit dem Staat, der 1949 gegründet wurde, wird es (aus den gesagten Gründen) nicht viel anders laufen. Er war ein Geschenk des Westens (Abendlandes) an das Judentum, aber die Juden haben es gründlichst mißbraucht: und zeigen der Welt nun ihr ganz anderes Gesicht. Auch hier ist klar, wie es ausgehen wird. Schlimmstenfalls wie in Masada.

Das Problem ist also nicht der Staat Israel. Die Herausforderung für den republikanischen Westen besteht darin, den Einfluß von Juden in seiner Machtsphäre zu begrenzen und zu balancieren (auf anderen Kontinenten, etwa Asien oder 'Arabien' stellt sich dieses Problem wegen anderer Vorgeschichten nicht). Um begrenzen und kontrollieren zu können, braucht man eigene Macht. Die ist im Augenblick nicht vorhanden, da der Westen zerfällt. Der früher nützliche Parasit, den man wohlmeinend integrieren wollte - der aber mit einer starken Fraktion sich offensichtlich gar nicht integrieren sondern beherrschen und den Wirt maximal aussaugen will - dieser Parasit kann sich aktuell nun ungehindert ausleben.

Krankheiten sind wichtig, um Fehlentwicklungen und Zustände zu erkennen. Würde ich als Arzt nach einer Prognose gefragt, so würde ich sagen: diese Krankheit wird der Patient überleben, auch wenn es eine Zeit lang noch sehr weh tun wird.

Dem Abendland steht neben und nach dieser "inneren Krankheit" eine noch viel, viel, viel größere Herausforderung von außen her bevor: der Ring islamischer Staaten von Zentralasien/Türkei über Nahost bis Marokko/Westsahara. Es könnte ganz gut sein, dass der europäische Teil des Westens in 20 Jahren dann im gleichen Dilemma steht wie heute Netanyahu - und sich möglicherweise genauso entscheiden wird wie er.

Allein damit der Westen nicht langfristig in die gleiche Situation hineingerät, in der Israel heute steckt, müßte er jetzt Israel einen klaren Riegel vorschieben und sagen, wo der Weg entlang geht. Denn was die Juden dort machen, wird am Ende auf Europa zurückfallen. Aber eigentlich ist das eben Teil der oben genannten Krankheiten.

Ohne neues Machtzentrum in Europa kommen wir aktuell nicht weiter. Das muss erst konstituiert werden. Wenn man die Geschichte kennt, ist Bescheidenheit angesagt. Aber ganz klar auch Hoffnung.

Weiner


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