Wirtschaftlich rechnet sich keine PV-Anlage in Deutschland

Rainer ⌂, El Verger - Spanien, Donnerstag, 18.04.2024, 23:52 (vor 30 Tagen) @ Dieter1967 Views
bearbeitet von Rainer, Donnerstag, 18.04.2024, 23:58

Ich meine Wirtschaftlich! Subventionen haben mit Wirtschaftlichkeit nichts zu tun. Die könnte man höchstens als Anschub betrachten, um eine gewisse Schwelle zu überwinden. Danach muss aber sofort die Wirtschaftlichkeit kommen.

Aufgrund des niederen Sonnenstandes im Winterhalbjahr, müssen zu den Kosten der PV-Anlage die Kosten eines herkömmlichen Kraftwerkes kalkuliert werden. Damit ist PV in Deutschland nicht wirtschaftlich. Die Kosten überschreiten den Nutzen. Dauersubventionen sind nicht wirtschaftlich.

Für die Windkraft gilt das Gleiche. Auf einer Internetseite unserer Regierung konnte man Deutschlandweit nach ertragreichen Windgebieten suchen. An keinem Standort war ein wirtschaftlicher Betrieb eines Windgenerators über die Laufzeit möglich. Die einzigen Windgeneratoren die gerade so in den wirtschaftlichen Betrieb kamen waren die Anlagen in der Nordsee. Ich war selbst über Jahre selbständig und betrachte Investitionen in Windgeneratoren auf See, ohne Subventionen, als Glückspiel. Auch bei den Windgeneratoren müssen herkömmliche Kraftwerke vorgehalten werden. Dort besteht zwar nicht dass Problem der Solaranlagen, die nachts keinen Strom liefern, aber ein grundsätzliches Problem.

Das Grundsätzliche Problem ist die Momentanreserve!

Die Momentanreserve ist die Bewegungsenergie der hunderte Tonnen schweren Eisenanker in den Generatoren der Gas- Kohle- und Atomkraftwerke. Kurze Spitzenlasten erzeugen die problemlos. Genauso wie sie kurze Unterlasten kompensieren. Allein durch ihre Masseträgheit.

Niemand konnte bis heute erklären, wie ohne diese Eisenmassen kurze Lastschwankungen aufgefangen werden können. Soll ein Windrad oder eine Solarpanel eine Momentanreserve haben, müssen sie jederzeit die Spitzenlast liefern können. Also, Stanart x10 oder x100 und diese auch vernichten können. Vielleicht werden in Zukunft tonnenschwere Schwungräder mit Überschuss aus Solarenergie betrieben, um diese Lastschwankungen abzufangen. Von den schlauen Oko-Fuzzis habe ich da noch nichts vernommen. Vermutlich fehlt da Realität!

Rainer

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