Erdgewächshäuser sind die Zukunft

Ankawor, Donnerstag, 18.04.2024, 21:49 (vor 30 Tagen) @ Olivia1746 Views

Hallo Olivia,

Abschreiben muss man das Thema Solar nicht. Man sollte es aber gezielt einsetzen, dafür sorgen, dass man die Solarpanele schneefrei halten kann und dass ggf. die Neigung der Panele angepaßt werden kann.
Ich war erstaunt über meine Erträge bei nicht optimalen Bedingungen. Aber es ist natürlich in Tropfen auf den heißen Stein. Das Thema Nahrung sehe ich auch als problematisch. Man wird auch da umstellen und verstärkt Gewächshäuser einsetzen müssen.

Dessen ganz ungeachtet benötigen wir natürlich wieder eine vernünftige Gasversorgung über Russland.

Wenn es schön kalt ist, dann kann man sich ja gut auf die Wärmeperiode vorbereiten. Vlt. muss man mehr unter die Erde gehen mit einem Teil der Gebäude. :-)

Zu diesem Stichwort möchte ich kurz einhaken.

Unter dem Suchbegriff "Walipini" oder "Walapini" findet man jede Menge Videos zu Gewächshäusern, die in die Erde eingelassen sind und deshalb frostfrei.

Z.B. diesen Mann, der im eiskalten Nebraska Orangen ohne Heizen anbaut.

https://youtu.be/ZD_3_gsgsnk

So etwas dürfte absolut gefragt sein, wenn die Kälte der Professorin kommt. Das geht auch in Deutschland. Ansonsten trägt Südeuropa schon erheblich zur Versorgung mit Nahrungsmitteln bei. Das Problem ist ganz im Süden das Wasser. Ohne winterliche Vegetationspause wächst es zwar das ganze Jahr über, aber ohne Wasser im Sommer auch nicht. Und 500 km weiter nördlich regnet es genug, aber die Winter sind kälter und es wächst nichts mehr. Es gibt zwar einen Überlappungsbereich, aber der macht den Bock nicht fett. In Portugal z.B. ist das die Mitte zwischen Lissabon und Porto, aber nur an der Küste, wo es keinen Frost gibt. Wissen und Erfahrung mit "Sunken Greenhouses" könnte durchaus lohnenswert sein, wenn die Professorin Recht hat.

Ansonsten sehe ich das Strom- und Solarzeug, jedenfalls in meiner Situation, nicht als nützlich an. Ich mache grade die Vegetation bestehend aus Unkraut und kleinen Gehölzen auf einem halben Hektar platt. Mit dem benzingetriebenen ziemlich großen Balkenmäher war es die wahre Freude. Dann ging ein kleines Teil kaputt und ich habe es mit verschiedensten akkubetriebenen Elektrogeräten versucht. Katastrophe, besonders in der angenehmen Wärme und der knalligen Sonne. Somit habe ich alles weggepackt, warte ein paar Tage ganz entspannt auf das Ersatzteil und freue mich schon drauf, wenn der Benziner wieder knattert und für einen Liter Benzin in einer Stunde mehr schafft als ich in einer Woche.

MFG
Ankawor
Musiktip: Benzin von Rammstein


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