Die Menschheit wurde schon immer "verbildet", denn die Bildung wurde von den Siegern vorgegeben. Nur weil jemand keine/eine andere "Verbildung" hat, ist er nicht automatisch besser dran.

Olivia, Sonntag, 14.04.2024, 15:54 (vor 46 Tagen) @ Dieter580 Views

Im Gegenteil.
Die Briten gingen davon aus, dass jemand, der ein Hochschulstudium gut abgeschlossen hat, auch in der Lage sein muss, sich andere Dinge selbständig anzueignen. Dem stimme ich zu. Das machen natürlich auch Handwerker. Im Moment haben wir wenig Handwerker und viele Abiturienten und Studenten. 50 % machen das Abitur und "studieren" dann. Aber was? Viele von denn wären vmtl. erheblich besser als "Handwerker" aufgehoben.

Deine Erfahrungen kann ich nicht bestätigen. Ich sehe, dass ein großer Teil der Studenten nicht selbständig/eigenständig denkt (Fachhochschulen sind übrigens SCHULEN, in denn "Wissen" als "Wahrheit" weitergegeben wird). An den Uni sollten sie eigentlich selbständig denken. Bei der Masse an "unqualifizierten" Studenten wird aber im Wesentlichen ein LERNBETRIEB daraus.

Die Fakultäten, die eine Berufsausbildung vermitteln (Medizin, Lehramt, Ingenieurswissenschaften, Naturwissenschaften, Kognitive Wissenschaften etc.), die vermitteln auch selbständiges Denken. Es ist aber in der Regel fachbezogen.

Ob ich Handwerker den Hochschulabsolventen vorziehen würde oder sie als weniger "verprägt" einstufen würde? NEIN! Es kommt immer auf das Individuum an. Nachplapperer gibt es überall. Und das "Volk" mit seinem "normalen Menschenverstand" kann ganz schön ausrasten/gefährlich werden. Es sieht nämlich auch nur sich selbst..... und kaum über den Tellerrand. Bei Hitler sind die alle schön stramm marschiert...... "Die Volkesstimme" läßt sich nämlich wunderbar instrumentalisieren, nicht nur die Verbildeten an den Unis.

Der Krieg wird derzeit übrigens auch in den Medien (Filme/Serien) thematisiert....

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