Die Deflation ist die Stunde des Umsturzes, …

Ostfriese, Sonntag, 18.02.2024, 10:44 (vor 145 Tagen) @ Dieter2109 Views

Hallo Dieter

Hallo Ashitaka,
kannst Du eine zeitliche Einordnung der Welle 1 in Deinem Sinn geben ? Das würde mir das Verständnis für die Argumentationslinie vereinfachen bzw. des weiteren Verlaufs.

Gruß Dieter

Ich denke, dass - unter Beachtung von Beatrice Audétats Ausführungen über Zukunft und Gegenwart - die genaue zeitliche Einordnung der Wellen ex ante nur genialen Spekulanten (Kostolany, Larry Williams, Felix Somary und - seinen Wohnungsbestand zum richtigen Zeitpunkt veräußernden - @Ashitata usw.) vergönnt ist - ex post sind wir immer schlauer.

Alle Haussen setzen Disinflation voraus, weil darin die als Basis des Wirtschaftens inzwischen durchweg dienenden Staatstitel enorm steigen und weitere monetäre Beleihungsräume schaffen.

Die Börsenmanie der 90er Jahre hatte also ihre Ursache in der Disinflation nach der Inflation infolge der Abkehr vom Goldstandard im August 1971 durch Nixon.

Paul C. Martin:

Die Disinflation kommt automatisch, sobald die Inflation nicht fortgesetzt wird. In der Disinflation sinken die Zinssätze und ergo explodieren die Finanztitel und die Bubble startet. Die Bubble platzt, sobald nicht zusätzliche Kredite zur weiteren Steigerung der Kurse aufgenommen werden.

Aber warum eilt der Dax in diesen Zeiten von ATH zu ATH?

Zur zeitlichen Verschiebung des unmittelbaren Zusammenbruchs sind es die steigenden Kurse der über die Staaten gegenwärtig weltweit initiierten militärindustriellen Komplexe.

Sind Paul C. Martins Szenarien

Aufbauen von Schulden des nicht leistenden Schuldner Staat - Inflation - Sachwerthausse - Umschlag der Inflation in die Disinflation, sobald die Kosten der Fortsetzung der Inflation ihre Erträge übersteigen - Sachwert-Crash - sinkende Zinssätze und ergo automatisch sich ergebende Finanztitel-Hausse - Exzess dieser Hausse in der bekannten Manie - Finanztitel-Crash - deflationäre Depression (in Kurzform).

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=17856 Re: Der Debitismus ist (teilweise) vom Tisch - NICHTS ist vom Tisch! verfasst von dottore, 14.10.2000, 14:03

und

… wie in der Geschichte hinreichend belegt.

vermeidbar?

Die Zeiten sind intellektuell sehr interessant und Gruß - Ostfriese.


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