Im Straßenkampf gewinnt fast immer der, der zuerst zuschlägt

Ankawor, Mittwoch, 14.02.2024, 15:52 (vor 66 Tagen) @ Revoluzzer2807 Views

Jedenfalls ist das die Erfahrung der Straßenschläger, nämlich, dass in 80 % der Fälle der erste Treffer den Kampf entscheidet. Wenn das sowohl der Westen als auch der Osten wissen, dann müsste einer von ihnen noch heute auf den roten Knopf drücken.

Was sie aber auch wissen, ist, dass der andere nicht mehr drücken muss, sondern dass die Antwort automatisch kommt usw. Dann der nukleare Winter, der die Menschheit auslöscht, bis auf ein paar Reste vielleicht, die schon heute ohne Unterstützung durch die Zivilisation leben. Diese könnten dann ein paar Tausend Jahre daran arbeiten, wieder eine Art Zivilisation aufzubauen. Das dürfte jedoch daran scheitern, dass die Energieträger, die ohne hochentwickelte Technik verfügbar sind, verbraucht sind - somit Regenwald und Blasrohr für immer.

Diese spieltheoretischen Überlegungen geben dir Recht: kein atomares Armageddon. Dein weiteres Szenario ist beruhigend und klingt logisch, sofern die "Gegner" das auch erkannt haben und geduldig sind.

"Deutschland wird genauso wie Israel von innen sterben: Das Land wird einfach immer weniger, immer weniger funktionieren. Wer kann, flieht. Sitzt den Sturm auf einer Insel aus. "

Zum Fliehen fällt mir für die Israelis ein, dass es mit einem der großen Kreuzfahrtschiffe von Tel Aviv bis Odessa nur 2 Tage Fahrt sind ... und je länger der Krieg dort dauert, desto eher werden Menschen gebraucht, die was aufbauen können. Manchmal kommen einem so abstruse Ideen in den Kopf.

Wenn der Atomkrieg vom Tisch ist, gibt es auch für Deutschland entsprechende Überlegungen. Wenn sich alles immer mehr zurückentwickelt, wird manch einer gehen. Sollte es mit der Geduld des "Gegner" ein Problem geben, könnte es am Rand ja auch ein bisschen knallen. Sind die 90.000 Soldaten nicht gerade nach Nordosten marschiert? Mancher wird dann vielleicht genau in die Gegenrichtung gehen. Allerdings würde dort durch das langsame Einschlafen Deutschlands auch nicht mehr das Luxusleben der vergangenen Jahre möglich sein, als über Brüssel Mengen an deutschem Geld dorthin flossen. Eine frühzeitige Vernetzung mit Nutzen bieten an einem solchen Ort ist daher wohl keine schlechte Idee.


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