Eichen, Skalieren, Messunsicherheiten, Messfehler - vorsätzliche Täuschung

Fidel, Sonntag, 05.11.2023, 19:22 (vor 119 Tagen) @ FredMeyer1964 Views

Hallo,

berufsbedingt ist Messung für mich das Thema Nr.1,
alle Messungen müssen herleitbar sein um statistische Aussagen treffen zu können.

Temperaturmessung um 1850, wenn man Lufttemperatur mittels Medium immer nur vergleichen kann ...stellt sich die Frage womit die "Eichung" damals stattfand und wer die Skalierung qualitätsprüfte um global (Südamerika, Afrika) Datenerhebungen zu betreiben, wenn das dt. Kaiserreich erst um 1910 die Mehrheit der Männer alphabetisiert hatte? Anomalien / Triplepoints von Vergleichsmedien musste man erst erforschen. Dabei spielt die Reinheit des Vergleichsmittels genauso eine Rolle, wie die Paralaxe des Betrachters während Ablesung.....

Aus einer langwierigen Diskussion mit einem Klimawissenschaftler wurde mir diese Graphik als Argument geboten:
[image]

Daraus geht hervor, dass die Abweichungen bis 1950 größer sind als die verkündete Erderwärmung.
Die beiden Kommastellen des IPCC (1.09°C) entspringen einer mathematischen Mittelung, weil zwei Kommastellen -heute- Laborgenauigkeit sind.... Vergleichszeiträume unter 100 Jahren schöpfen welche Legitimation?

Wer Messergebnisse genauer angibt als man zeitgemäß messen konnte, täuscht vorsätzlich.
Wäre der Messfehler seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts NUR 1.09°C....die damalige Genauigkeit wäre phantastisch gewesen.

Die letzte Normierung von Temperaturmessung war 1990 und wäre ohne Probleme wegen Abweichungen nicht erforderlich gewesen....
https://de.wikipedia.org/wiki/ITS-90

Ja, die Gletscher schmelzen
Nein, ich glaube den Klimawissenschaftlern kein Wort

Abraços
Fidel


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