beim Auswandern besser Bitcoin als Gold

Ötzi, Sonntag, 22.10.2023, 18:48 (vor 265 Tagen) @ ebbes3711 Views

Zuerst wird der Bitcoin, danach das Gold bekämpft, aber beim Gold hat man etwas in der Hand.

Es könnte Strafen geben wer seine Ware in Bitcoin anbietet oder das Verbot von Tausch in den Dollar. Das geht relativ einfach (siehe Erpressung Schweiz) durch die USA.
Dann gilt nur noch der Wert welche "Privatpersonen" bereit sind untereinander zu zahlen.
ich würde physisches Gold oder andere Metalle vorziehen.
Aber ich bin nicht euer Guru. Entscheidet selbst!

ebbes

Hallo Ebbes,

du beziehst dich offenbar auf ein Szenario beschleunigten wirtschaftlichen Niedergangs, bei dem der Staat die Kontrolle behält (kein Blackout/Chaos), und durch Eingriffe in den Markt (Bitcoin- bzw. Goldverbot) die Lage stabilisieren möchte. Ob in dem Fall zuerst ein Goldverbot oder ein Bitcoinverbot kommt, kann ich nicht einschätzen. Allerdings gehst du in deinem Szenario davon aus, dass man beabsichtigt, im Westen zu verbleiben.
Da möchte ich zu bedenken geben, dass Bitcoins wesentlich einfacher mitzunehmen sind als Gold, falls man beabsichtigt, aus dem Westen auszuwandern. Wieviel dann ein Bitcoin noch wert ist, steht auf einem andere Blatt. Klar ist aber, dass es auf sehr lange Zeit kein globales Bitcoinverbot geben wird, weil die internationalen Big Player viel zu zerstritten sind, um sich auf so etwas zu einigen. In dem einen oder anderen Land wird man also noch lange etwas zu beißen bekommen für seine Bitcoins. Man muss nur dorthin gelangen und Zugang zu den dortigen Handelsplätzen bekommen, was in der Regel bedeutet, ein örtliches Bankkonto zu haben oder in einem Land mit Bargeldwirtschaft zu sein.

Gruß, Ötzi


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