Mehr Geld - heisst nicht automatisch, mehr Unabhängigkeit ...

NST, Südthailand, Samstag, 21.10.2023, 12:40 (vor 125 Tagen) @ BerndBorchert1950 Views
bearbeitet von NST, Samstag, 21.10.2023, 12:51

Vermietertagebuch: So viel verdiente ich bei YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=Cg17rBDsWK8

.... und als Youtuber bewegt man sich auf sehr dünnem Eis. Was mich stutzig macht ist - sein Name: Vermietertagebuch

Damit hat er angefangen, Wohnungen zu verkaufen und vom Vermieten zu leben. Ich kann mich noch an die Anfänge erinnern, wie er das in seinen Videos beworben hatte.

Heute kann ich mir nicht vorstellen, dass er mit diesem Geschäftsmodell noch positive Erträge hat - ich vermute, ohne diese neue Form seiner jetzigen Beiträge wäre er wohl pleite.

Er hat sich gut angepasst, nur wenigen gelingt so etwas so schnell. Aber er wird getrieben .... und muss immer liefern. 1 Monat keine Beiträge z.B. Krankheit, Unfall - dann wird es sehr schwer wieder auf die Beine zu kommen. Tauschen möchte ich nicht mit ihm.

Dazu kommt noch die mentale Verfassung, die er braucht, um solche Art von Beiträgen zu stemmen. Auch nichts was langfristig der persönlichen Entwicklung hilft.

Er ist noch relativ jung, schätze in den 40ern - in dem Alter kann man nochmal grundsätzliches verändern - die Kräfte sind noch vorhanden. Danach ist der Ofen aus .... muss das weiter tun, was man tut .... es wird alternativlos. Youtube gibt es aber in 10 Jahren wahrscheinlich gar nicht mehr. Entstanden war es 2005 .... die ersten Jahre noch völlig unbedeutend - Geld lässt sich damit max. seit 10 Jahren generieren.

Das ist es was -Digit Nomaden- nicht verstehen, ihnen gehört nichts, sie haben keine Wurzeln mehr, sie leben von Tag zu Tag .... einmal wie Könige, dann wieder wie Bettler.
Wenn man Kinder gross ziehen will, sind das keine guten Voraussetzungen - als Einsiedler wäre das sogar eine gute Wahl.

Nach knapp eineinhalb Dekaden Abwesenheit in D, ich bin inzwischen dort komplett entwurzelt. Nur noch Erinnerungen, verbinden mich mit meinem Geburtsland. Den Neffen hatte ich vielleicht max. 10x in Deutschland getroffen, meine verstorbene Schwester zog als ich 14 J. war, nach Berlin. Seither hab ich sie alles zusammen gerechnet nicht mehr als 3 Monate zusammen gesehen.

Ich war seit meinem 4. Lebensjahr ein Reisender, ich hoffe ich habe jetzt den Platz gefunden, wo diese lange Reise ihr normales Ende finden wird. Sicher ist das aber auch nicht, nur der wahrscheinlichste Ausgang.
Gruss

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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!


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