Ist "die armen Länder" nicht ein Märchen?

Gernot ⌂, Mittwoch, 18.10.2023, 17:57 (vor 128 Tagen) @ Joe682014 Views

In den "armen" Ländern dürfte der Anteil der Grundbesitzer in der Bevölkerung größer sein als bei uns.
Man muss nicht bis zu neun Monate im Jahr teuer heizen.
Der Ernten können, Wasser vorausgesetzt, drei bis vier im Jahr eingebracht werden.
Sonnenenergie ist im Überfluss vorhanden; man könnte solarenergiebetrieben Meerwasser entsalzen, nicht milliardenteuer ausgefeilt bis ins Detail höchstmöglicher Nutzung, sondern irgendwie: Es läuft, bei viel Sonnenschein mehr, bei wenig weniger. Das wäre eine Staatsaufgabe, denn für private Investoren wäre sie zu langfristig - nichts Ungewöhnliches, dasselbe trifft im Prinzip für jede Straße oder Brücke im Gemeingebrauch zu.
Die armen Länder verfügen über Bodenschätze, von denen wir nur träumen können.
Viele Länder verfügen über lange Meeresküsten, die Handel, Fischfang und -zucht ermöglichen, und selbst der Wüstenboden soll potentiell fruchtbar sein, sogar geeignet, Wälder zu tragen, und, ich meine das nicht zynisch: Sie haben Platz!
In ihren Seen und Flüssen herrscht Fischreichtum.
Sie erhalten seit Jahrzehnten Milliarden an Entwicklungshilfe.

Wir reisen in sie, um es schön zu haben.
Unsere megalithischen Vorfahren und die des vorklassischen Altertums zogen dorthin und begründeten teilweise Hochkulturen.

Spaßeshalber wurde schon oft daran gedacht, zu tauschen: Deutsche zögen dorthin, die andern kriegten Deutschland.
Ganz böse Zungen behaupten, in spätestens zwei Generationen würden Gastarbeiter aus diesem Deutschland nach Süden wandern. So weit will ich nicht gehen; wir sind vielleicht nicht mehr das "fleißigste Volk der Welt", und das Leben mag noch anderes zu bieten haben als Arbeit. Es gäbe in den "armen Ländern" aber Möglichkeiten, die weit über unsere hier hinausgingen. Wir bräuchten nicht einmal auf Wintersport zu verzichten, da diese Länder oft hohe Gebirge haben!


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