Debitismus - geistige Patenschaft des Rheingolds

Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 10:54 (vor 248 Tagen) @ Ashitaka1421 Views
bearbeitet von Rheingold2, Sonntag, 24.09.2023, 11:01

Es begann alles damit, dass ich mir naiv die Frage stellte, "was ist denn eigentlich Geld", und ich habe gedacht, das google ich jetzt mal eben. Seinerzeit war das Internet auch noch nicht so zensiert wie heute und die wenigen Einträge, die in der BRD zensiert wurden (meist zu unserer Geschichte, damit aber eben auch zu der Frage, wie das (alte) Geld Kriege finanziert), wurden noch kenntlich gemacht, dann hab ich google vorgetäuscht, ich wäre in der Volksrepublik China und schwupp waren die zensierten Artikel wieder aufrufbar.

Zu meiner eigenen naiven Verblüffung gab es entweder keine, oder widersprüchliche, irreführende oder ganz offensichtlich falsche Erklärungen zum Geld allgemein und so gut aber wie nie etwas zur Entstehung des Geldes.

Je nach politischer Ausrichtung gab es schlicht irgendwie so "Gelddinger", die sich wahlweise böse Unternehmer in die Tasche stecken (links), eine irgendwie böse Clique, das neben den echten Gelddingern noch zusätzlich Falschgeld aus dem Nichts beliebig druckt(rechts).

Reputierte Finanzexperten wurden im Spiegel zitiert, die den Lesern tatsächlich erklärten, dass Geld aus "geronnener Arbeit" entstehe. Die Bundesbank hielt noch an der Lüge fest, die Banken würden die Spargroschen der Sparer lieb einsammeln und an Kreditnehmer ausleihen und hatte sonst nur Kokolores an unverständlichen Graphiken mit gaga Erklärungen parat.

Allerdings geriet ich in einen Kaninchenbau ähnlich wie Alice in ihrem Wunderland.

Die plausibelste Erklärung zur Geldentstehung (des alten Geldes) fand ich im Gelben Forum, also bei Dr. Paul C. Martin und dem Debitismus.

Allerdings beschreibt Dr. Martin zutreffend das alte Geldsystem als ein zum Scheitern verurteiltes System. Da hab ich mir gedacht, das muss doch besser gehen. :-)
Es war dann Hans Eisenkolb, der mit seinen gogos eine Handlungsalternative aufzeigte, die man sogar umsetzen kann.
Und es war Gunnar Heinsohn, der mir die Basis unserer verzeifelten Verschuldungs- Verguthabenssituation anhand der Erfindung des Eigentums nahebrachte und fürs Rheingold gewonnen werden konnte.
Bernard Lietaer, der mich in die okkulten Grundlagen einführte.

Um irgendwie Ordnung zu schaffen in dem Gelesenen, hab ich viele Artikel zur Frage "Was ist denn eigentlich Geld?" hier auf einer Seite zusammengefaßt

www.artfond.de (Benutzernahme rheingold, Passwort gold)

Zitat:
“Geld ist das, wofür ich mir etwas kaufen kann”, erklärte mir -ausgerechnet- eine Bankerin. Geld sei ein Tauschmittel, irrtümern viele.

Das klingt ja auch irgendwie plausibel. Ist es das auch?

Die jüdische Schnurre, die in Grodno spielt, (info) vermittelt ein anderes Bild.

Der Besitzer einer der ältesten Banken der Welt, der Bethmann Bank (info), der es doch seit Generationen wissen müßte, ist plötzlich selber verblüfft über sein eigenes gedankliches Ergebnis, wenn er anfängt, über das Wesen des Geldes nachzudenken.

Hilft es vielleicht Geld zu verstehen, wenn wir uns in andere Kulturen begeben?

Können wir uns vielleicht so unseres eigenen Verständnisses von Geld bewusst werden, wenn wir es von anderen Geldordnungen spiegeln lassen?

Was sind denn tatsächlich Glasperlen, Kaurimuscheln, Calculi, Quipus, Muschelgeld, galets coloriés, Mühlsteingeld usw.? Konnten vielleicht die Mayas schon Geld durch den Kakao ziehen?

Hilft der Gang über einen afrikanischen Markt (info), ein Besuch bei den Doyawos oder hilft es vielleicht, uns die Taschen mit Zaires (info) vollzustopfen?

Hat uns vielleicht Johann Wolfgang von Goethe (info) das Rätsel Geld entzaubert?

Können wir uns eigentlich “Geld” denken, ohne vorher “Raum” (=Eigentum) und “Zeit” (=Kredit) zu erfinden?

Kann uns deswegen die Beichte Petrarcas weiterhelfen?

Oder Jean Gebsers Entwurf des "Einbruchs der Zeit", der an Hand von Kunstwerken verschiedener Kulturepochen Raum- und Zeitwerdung zu beschreiben versucht?

Können uns vielleicht die nicht gerade für Kunstsinn bekannten Physiker weiterhelfen, die als Econophysics (info) nebenbei nachweisen, dass selbst die Fundamente unserer Buchhaltung mit den allgemeingültigen wissenschaftlich bewiesenen Gesetzen der Physik nicht zu halten sind?

Sollten wir nicht, wenn wir “Geld” verstehen wollen, uns erst einmal einig sein, was Raum, Eigentum, Zeit, Kredit und Zins ist? Wissen wir, was es bedeutet, wenn wir "sparen"?

Hilft es uns, erst einmal zu erfahren, welche Geldordnungen in unserer eigenen Vergangenheit bestanden haben, wie es Karl Walker (info) und Richard Weinrich (info) tun?

Sollten wir vielleicht erst einmal wieder lernen, Kindermärchen zu lesen und dabei erfahren, was uns Michael Ende (info) zu sagen hat?

Können uns antike Alchimisten oder moderne Alchemiker Geld erklären? Ist "Geld" vielleicht die langgesuchte prima materia (info)?

Wussten vielleicht unsere Quellnymphen bereits von der notwendigen Liquidität unseres Geldes (info)?

Können uns die (Post)-Quantenphysiker mit ihren neuesten Erkenntnissen auf die Sprünge helfen (info)?

Oder ist es einfach das Fett, das uns unser Geld wie geschmiert erklärt (info)?

Sollten wir vielleicht Geld besser direkt zu Seife verkochen, wie es der Schweizer Künstler Thomas Huber aus der Bankenstadt Zürich vorschlägt (info), damit das Kapital schön wird und duftet?

Kann uns hoffentlich unser Verfassungsrichter (info) helfen?

Oder sollten wir uns besser nach Entenhausen (info) wenden? Dort erzählt Carl Barks, hervorragend übersetzt von Frau Dr. Erika Fuchs, wundersame Geldgeschichten.

Vielleicht sollten wir aber, statt in Schundheftchen zu schmöckern, einfach noch einmal die Schulbank drücken und lernen, welcher Begriff von Geld unseren Kindern von offizieller Stelle gelehrt wird........(info)

Vielleicht sollten wir das Geld selber befragen, denn es gibt Menschen, die nicht nur glauben, dass Geld denkt, sondern auch versuchen, mit dem Geld Gedanken auszutauschen (info)

Um dem spannenden Geheimnis des Wesens des Geldes auf die Spur zu kommen, muss man nur diesem Wegweiser folgen und gelangt so sicher ans Ziel:

www.artfond.de
benutzername rheingold
passwort gold


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