Die Schwachstelle Deiner Rechnung ist, daß es nicht um 1 Hektar pro Mensch geht!

Konstantin ⌂, Waldhessen, Montag, 18.09.2023, 21:06 (vor 164 Tagen) @ D-Marker1251 Views

Hallo D-Marker,

Mathe ist ja was Feines, aber einfach so drauf los zu rechnen ohne die Basis verstanden zu haben führt unweigerlich zu Fehlern.

Wir haben eine passende Berechnung schon längst gemacht und auf Seite 6 unserer Broschüre veröffentlicht:

Flip-Ansicht:
https://www.waldgartendorf.de/leitbild/

PDF:
https://www.waldgartendorf.de/broschuere_waldgartendorf.pdf

Zitate daraus:

Sinnvoller Flächenbedarf einer 3-Generationen-Familie:
(Beispiel: 7 Menschen x 0,4 ha = 2,8 ha)
• 1 Hektar ist Lebensraum der Familie. Der Garten dient als Lebensmittelversorgung. Es entstehen auch Überschüsse.
• 0,5 Hektar Nutzwald*
• 0,5 Hektar Wildnisfläche und Urwald*
• 0,4 Hektar Getreidefläche und Weideland
• 0,2 Hektar Wege, Werkstätten, Schule etc.
• 0,1 Hektar Nutzung überregionaler Infrastruktur
• 0,1 Hektar Produkte im globalen Austausch
(* Damit vergrößert sich die Waldfläche in Deutschland von 11,4 auf 11,9 Millionen Hektar zuzüglich den Waldanteilen auf den Familienlandsitzen.)

Eine mögliche Regionalentwicklung könnte so aussehen: 500 Waldgartendörfer mit je 300 Familienlandsitzen zu durchschnittlich sieben Menschen jeden Alters ergäben eine Bevölkerung von ca. 1 Million Menschen auf einer Fläche von ca. 65 x 65 km (1 Mill. x 0,4 ha). Die regionale Versorgung umfasst dann auch Aspekte wie Baustoffe, Werkzeug, Bildung, Medizin, seltenes Handwerk, Kunst, Kultur, Urlaub, etc. All dies wohlgemerkt bei der aktuellen Bevölkerungsdichte von 235 Pers. pro km²!

Viele Grüße
Konstantin

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