Wo steckt ihr denn fest? Auch BMW-Arbeiter können sich einen BMW leisten. Die verdienen gut, denn sie sind Spezialisten.

Olivia, Montag, 18.09.2023, 10:48 (vor 78 Tagen) @ Rheingold23369 Views

Bei BMW wird noch eine verkaufbare Leistung erbracht, die u.a. die Löhne finanziert und Steuern generiert. Solange nicht auch von Deutschland das nötige Kapital zum Kauf zur Verfügung gestellt wird (und das dann später "uneinbringbar" ist), läuft die Sache einigermaßen rund.

Klar verdienen die Eigner und die Executives. Aber in guten Firmen auch die Arbeiter und Angestellten. "Ausgebeutet" jedenfalls werden diese Leute kaum. In anderen Branchen Hotel etc. kann man jedoch wohl von Ausbeutung sprechen. Aber das Geld bleibt ja alles im Lande.

Das Problem BMW werden wir ja dann wohl nicht mehr lange haben, denn die tragenden Säulen des deutschen Wohlstandes waren die Autoindustrie (internationaler Spitzenstandard, daher auch hohe Löhne) und die Bauindustrie. Beide Industrien machen ja gerade die "fremdgesteuerten Liquidatoren" kaputt. Bei einem Trabi hätten die die Leute ausbeuten können bis zum St. Nimmerleinstag und sie wären trotzdem kein Exportweltmeister geworden..... weil die Qualität nicht stimmte.

Lieber Gott, was meint ihr denn, wo das Geld herkommt?

Man produziert eine Ware, die nachgefragt wird und verkauft diese.
In einem HOCHLOHNLAND ist dann immer die Frage: Wie lange reicht die Qualität und zu welchen Preisen kann man noch verkaufen.

Die "Ungleichheit" wird in der Regel über Steuern abgeschöpft. Wenn Firmen zu stark besteuert werden, dann werden sie liquidiert. Dann herrscht zwar Gerechtigkeit, es gibt aber keine "Arbeit" mehr für die armen Ausgebeuteten. Die Frage ist: Wieviele von den "Ausgebeuteten" sind in der Lage und Willens, eine Firme auf die Beine zu stellen, die Produkte herstellt, die verkauft werden können, weil sie nachgefragt werden.

Kann sich ja jeder ansehen, wie die DDR ausgeschaut hat. Ich habe sie mir angeschaut. Eine Katastrophe.... um es gelinde zu sagen.

Wir können uns ja wieder in einem "Arbeiter- und Bauernstaat" versuchen. Das ist es ja wohl, was von den Handlern der Grünen etc. angedacht worden ist. Ein guter Teil unserer Bevölkerung hat ja bereits einschlägige Erfahrungen. Und viele unserer Neuankömmlinge dürften auch Erfahrungen im "Gemüseanbau" haben.

Mein Gott... hat irgend jemand von euch schon einmal eine Firma aufgebaut oder habt ihr in Bereichen gearbeitet, wo reglmäßige Löhne oder staatliche Finanzspritzen an der Tagesordnung waren? Diese Bereiche sind heute sehr weit verbreitet. Gäbe es sie nicht, dann wäre ein großer Teil der Bevölkerung arbeitslos.

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