Die verwexeln Weltuntergang mit Untergang einer Zivilisation und dies mit göttlichem Willen/Eingreifen Gottes, weil sie als echte Zivilisten die Zwangsläufigkeit des Untergangs nicht erkennen können

Mephistopheles, Sonntag, 29.01.2023, 13:26 (vor 482 Tagen) @ helmut-13623 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 29.01.2023, 14:19

Dazu bringt er das in einer Form, die - was seine übermittelte Meinung betrifft - Zustimmung beim Zuhörer produziert. Wobei er nicht zu weit geht, also alles wohldosiert. Er spricht ja auch von einer Stunde oder kürzer, in der sich alles verändern wird, bringt das dabei aber wörtlich nicht in Zusammenhang mit der atomaren Gefahr.

Gute Predigt, er nennt die Dinge auch beim Namen, - aber er nennt keinen genaueren Zeitplan. Insofern ist diese Botschaft für mich nicht besonders hilfreich, weil das, was er in Verbindung mit dem Alten Testament ankündigt, kann morgen eintreffen, oder in einem Jahr, oder erst in 100 Jahren.

Aber irgendwie kommt mir dieser Mann bekannt vor, ich erinnere mich da an eine ähnlich kritische Predigt im Jahre 2015 zum Thema der "neuen Facharbeiter".

Genau wie hier. Der drohende Untergang wird zwar wahrgenommen, natürlicherweise kennt keiner den Moment des Umschlagpunktes, an dem Zivilisation umkippt ins Chaos, aber er wird ausgeblendet und mit in sich selber rückläufigen Schleifen hinwegeschwurbelt.

Die wahre Ursache, die biologisch längst geklärt ist, wird ausgeblendet, die nämlich darin besteht, dass der Mensch Zivilisation auf Dauer (biologisch!) einfach nicht aushält, es trotzdem immer wieder versucht.

Die wahre Ursache, und das ist längst bekannt, besteht in Raummangel. Jedes Lebewesen, sogar Pflanzen, benötigt artspezifisch ausreichend Raum, um zu wachsen, zu gedeihen und sein genetisch in ihm angelegtes Potential zu verwirklichen. Auch der Mensch.

Wie nun können Lebewesen registrieren, dass sie zu viele sind, auch dann, wenn noch anscheinend ausreichend Nahrung für alle da ist? Ganz einfach. Genau so wie die Lemminge. Sie registrieren das an der Anzahl der ihnen persönlich unbekannten Artgenossen, denen sie bgegnen. Jede solche Begegnung mit einem unbekannten Artgenossen ist für sie mit Stress verbunden. Sie ergreifen also die Flucht aus der Gegend, in der sie zu vielen Artgenossen begegneten. Genau so wie die Europäer in vergangenen Jahrhnderten, als sie in die ganze Welt auswanderten.

Bemerkbar macht sich der Stressfaktor, "mir laufen zu viele Menschen über den Weg, die ich persönlich gar nicht kenne" ganz praktisch im Sinken der Geburtenrate und sexuellen Irritationen. Die Menschen erlernen nicht mehr ihre Geschlechtsidentität und wechseln wahllos zwischen geeigneten und ungeeigneten Partnern hin und her. Ein ganz klassisches Stresssysmptom.

Wer diese biologischen Gesetze nicht erkennt, ist eben dazu verdammt, von in sich selberrückkehrenden Schwingungen zu schwurbeln. (nicht, das das falsch wäre, sondern nur unsinnig nach Ludwig Wittgenstein. Es gibt 3erlei Aussagen: Richtige Aussagen, falsche Ausagen und unsinnige Ausagen, welche einen großen Teil der Philosophie ausmachen,mit denen jedoch niemand etwas anfangen kann.)

Zum Glück haben uns unsere Vorfahren, die uns nicht kannten und auch nicht wussten, wohin sich die Menschheit entwickeln wird, Bilder hinterlasen, aus denen ganz klar hervorgeht, für was der Mensch biologisch prograammiert ist und wie er Jahrhunderttausende überleben kann.
Alles andere wird untergehen, und zwar aus biologischen Gründen.

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Gruß Mephistopheles


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