Großzyklische Verschiebungen

Ashitaka, Freitag, 27.01.2023, 16:36 (vor 391 Tagen) @ Revoluzzer4471 Views
bearbeitet von Ashitaka, Freitag, 27.01.2023, 17:28

Hallo Revoluzzer,

entgegen der medial gehypten Regionalsommerberichterstattungen dürfte es sich in den nächsten 2000 Jahren in der Labradorsee und auf Neufundland im Jahresdurchschnitt enorm abkühlen und sich das schon heute für Staunen sorgende Anwachsen des Jakobshavn-Gletschers auf Grönland über den Süden Grönlands in den Atlantik vor der US-Ostküste fortsetzen.

Genauso dürften die Eismassen der Ostantarktis weiter mit Richtung indischer Ozean ins Meer anwachsen und von Australien bis Südafrika in den Wintermonaten immer heftigere Kälterekorde erlebt werden. Zunächst über die Jahrhunderte weiter zunehmende Dürre, Trockenheit und dann immer schwächer werdende Sommermonate.

Derweil steigen die Temperaturen des Weddelmeers vor der Nordantarktis über die Wintermonaten (und im Jahresschnitt) weiter über die bereits mehrere Jahre übersprungene Nullgradmarke an. Im Jahr 4000 könnte man dort einen Strandurlaub machen. Leider darf man da aber nicht hinreisen. Wäre ja auch ulkig und so gar nicht zur Annahme des Südpols passend, wenn man Berichte über Hitzesommer am antarktischen Weddelmeer und zeitgleich neue Tiefsttemperaturen in der gedanklich gar nicht so weit entfernten Ostantarktis liest. Dann wird man z.B. die Troll-Station der Norweger lieber frühzeitig abbauen und wegen des dann völlig eisfreien Landes(inneren) keine Berichte mehr liefern.

Inmitten des Wassermannzeitalters wird unseren Nachfahren eine völlig andere Vorstellung der Welt einprogrammiert sein, wird jede Erinnerung an das heutige Jahrhundert/Jahrtausend begraben sein. So war es und so wird es immer sein.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung