Nach dem Loch in der Mitte das offene Ende des Debitismus

Mephistopheles, Datschiburg, Freitag, 05.08.2022, 19:00 (vor 60 Tagen) @ Mephistopheles1610 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 05.08.2022, 19:04

Ab diesem Moment fließt kein Geld mehr.

Der atomare Abfall muss ein paar Jahrtausende lag bewacht werden, in denen kein Geld mehr fließt.

Wird schon gutgehen.


Was geschieht eigentlich mit den Artefakten, die in der Landschaft rumstehen?

Nun, genau dasselbe, was bisher weltweit mit allen Artefakten geschehen ist: Irgendwann reißt die Kette der Finanzierung der Priester dieser Heiligtümer ab, danach bedarf es einer einzigen Generation, die nicht am Gottesdienst in diesen Kathedralen unterrichtet wurde; schon ist die kulturelle Tradition unwiderbringlich abgebrochen, die Nachgeborenen haben keinen Bezug mehr zu den ehemaligen Heiligtümern und diese sind unwiderbringlich zu Ruinen geworden.

Wieso sollte es eigentlich den Kathedralem der Technik, den Atomkraftwerken, irgendwie anders ergehen? Die Römer wussten irgendwann nicht mehr, was es mit dem Kapitol und dem Forum auf sich hatte, nachdem die schriftliche Trdition abgebrochen war. Die athenische Bevölkerung, die nichts mit DEN Athenern zu tun hat, wussten nicht, was es mit dem Parthenon auf sich hat. Die Ägypter wussten nicht, was es mit den Pyramiden auf sich hat. Und wir wissen es im Prinzip bis heute nicht.

Es gibt nicht den geringsten Grund, warum es sich mit den Atomkraftwerken und den Castoren nicht genau so verhalten sollte.

Das ist das offene Ende ds Debitismus. Sobald keine Einnahmen mehr daraus gezogen werden, sind es Ruinen.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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