Imperialismus

Mephistopheles, Datschiburg, Dienstag, 02.08.2022, 18:40 (vor 65 Tagen) @ mh-ing2130 Views

Wenn China eine Kolonie des Westens gewesen wäre, dann hätte es damit zwangsläufig das westleiche Rechtssyste übernehmen müssen.

Nach diesem - dem westlichen - Rechtsystem war Taiwan niemlas ein Teil Chinas; sehr wohl aber die Ukraine und insbesondere die Krim ein Teil Russlands.

Also was jetzt? Demnach ist das in der Ukraine kein Krieg, sondern die russische Regierung führt eine Militäraktion durch.

Zu behaupten, aber, China hätte keinen Anspruch auf Taiwan, usurpiert, dass China jemals nicht nur eine westliche Kolonie war, sondern es auch noch heute wäre.

Das ist aber nicht der Fall und der eigentliche Dreh- und Angelpunkt, um den sich die ganze Frage dreht. Wenn China niemals eine westliche Kolonie war, dann muß man China zugestehen, dass sie ein eigenes, vom Westen unabhängiges Rechtssystem haben. Insbesondere auch deswegen, weil China eine sehr alte Kultur ist, älter als der Westen.

Nach dem chinesischen Rechtsverständnis, das unter den Bedingungen, dass China niemals eine Kolonie des Westens war, die Grundlage aller Verhandlungen sein muss, hat China sehr wohl einen Anspruch auf Taiwan.

Noch einmal: Basis aller Verhandlungen ist die chinesische Rechtsauffassung und nichts anderes.

Die Drohungen Chinas gegen Taiwan sind m.E. falsch. Es ist eine enorme Schuld und bereits damals eine Offenbarung der miesen westlichen Werte, dass man Taiwan aus der UNO usw. warf, dafür das kommunistische-diktatorische China hinein nahm. An diesem Punkt hätte die Weltgeschichte und der Westen Würde und Anstand halten können, nämlich beide als gleichberechtigte Länder zu akzeptieren.
Aber der scheinheilige Westen hat damals schon offenbart, dass es nur um Geld und Geschäft ging, nicht um Völkerrechte (die hatte man in Vietnam und Co schon längst beerdigt).

Wenn jetzt die USA sich hier aufspielen und zum Retter Taiwans sich erklären, ist das ein sehr bitterer Beigeschmack. Tatsächlich wurde Taiwan von den USA verraten und ob der Schutz der USA wirklich gilt, muss bezweifelt werden, da es doch gerade die tollen Geschäfte mit den USA/dem Westen waren, die China in die militärisch bessere Lage gebracht haben.

China ist ein Land ohne Ethik außer der einzigen normativen Vorgabe, dass der Staat alles, das Individuum nichts ist. Organentnahme, Gewalt, Unterdrückung aller sonstigen Meinungen, Massenmord und Verhaftung, das sind wesentliche Kennzeichen dieses Gewaltstaats.

Das ist Rassismus pur. Sehr wohl hat China eine Ethik. Wohl noch nire von Konfuzius und Lao tse gehört?
Der Rassismus besteht darin, anderen Völkern, die eben nicht die westliche Kultur haben, das Vorhandensein einer ethik einfach abzusprechen.

Leider ist das sowohl den Grünen Muster und Vorbild (wie viele hielten sich die Mao Bibel hoch), als auch der Eliten des WEF und Co, die in diesem Unterdrückerstaat die Blaupause für ihr Weltprojekt sehen.

Insofern, statt Pelosi hätte Trump nach Taiwan gehen müssen, die Aufnahme von Taiwan in die UNO beantragen und dann mal sehen sollen, was die Chinesen tun? Das war damals ein Zeitfenster für Aktion. Die Chinesen hätten wohl das in der UNO blockiert, aber es wären hier Grenzen gezogen worden, welche einen Konflikt vielleicht verhindert hätten.

Jetzt aber ist die Zeit für China sehr günstig und wird mit jedem Jahr besser. Daher ist für mich der Krieg dort nur eine Frage der Zeit, des Auslösers, nicht des ob.

Kein Krieg; aber eine Militäraktion. Ob allerdings der Kriegsgeile Westen dadurch von einem Krieg abgehalten werden kann, wage ich zu bezweifeln.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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