"das was kommt ist noch nicht real greifbar"? Doch, auf lange Sicht sind wir alle tot ;-)

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Mittwoch, 06.07.2022, 01:42 (vor 94 Tagen) @ NST946 Views

Rein gefühlsmäßig stimmt irgend etwas nicht - auf mentaler Ebene - in der Nachwuchsgeneration. Man hat den Eindruck aus "Fridays for Future" ist "Everyday for Future" geworden. Es ist seltsam.


..... man kann das auch deutlich hier in Thailand wahrnehmen. Definieren kann ich das allerdings auch nicht.

Ich gehe davon aus, das trifft den ganzen Planeten auf ähnliche Weise zu. Meine Erklärung dazu wäre - das hängt mit der Jahrtausendwende und den grundsätzlichen kommenden Veränderungen zusammen(Tiere bemerken auch z.B kommende Erdbeben - weglaufen nützt aber nichts, deshalb verhalten sich sich einfach sonderbar).

Jeder merkt, das Alte geht, das normale gewohnte Leben -- und das was kommt ist noch nicht real greifbar.
Gruss

Hi NST,

hats Du Dich schon überprüft, ob Dein Gefühl in Thailand nicht durch das Wesen der "Nachwuchsgeneration" bedingt ist, sondern durch Deine Wahrnehmung?

Wir werden alt!

Das habe ich eingerechnet, in meine Betrachtungen zur deutschen Jugend. Dennoch mein Schluss: Hier in Deutschland haben wir einen mentalen Zusammenbruch, den ich überzeugt bin, zu sehen.

Ich bin nicht wie die bösartigen, hämischen Opas in der Mupet-Show und es ist nur meine subjektiv falsche Wahrnehmung. So wie immer, seit ganz früher, die alten Männer schimpften:

„Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Keller, 1989, ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer).

„Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.)

„Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“ (Watzlawick, 1992, ca. 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel).


Die heutige Jugend in Deutschland tut mir leid. Die haben einfach keine übergeordneten Ziele mehr.

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.


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