Es wurde eben nicht gebartert

Manuel H., Sonntag, 03.07.2022, 22:08 (vor 42 Tagen) @ paranoia676 Views

Eigentlich hätten sie bartern können, denn weder der Yuan noch der Rubel waren in kommunistischen Zeiten Währungen, die für Auslandszahlungen und wenn auch nur bilateral zwischen kommunistischen Mächten tauglich.
Hätten sie gebartert, hätten sie einfach Industrieanlagen gegen Rohstoffe getauscht, ähnlich wie es das Deutsche Reich mit Südamerika machte, als jüdische Organisationen einen wirksamen Boykott gegen das Deutsche Reich durchsetzten.
Da wurde Kupfer aus Chile gegen Maschinen aus Deutschland gebartert, sehr zum Missfallen der City of London.

Hier wurde aber eben nicht gebartert, sondern der Deal über eine Wallstreet Bank abgewickelt, was umso erstaunlicher ist, als wir uns in einer Zeit bewegen, in der der Kalte Krieg jederzeit hätte atomar werden können.

Warum haben beide kommunistische Parteien den Deal über kapitalistische Feindbanken finanzieren lassen?

Ist mir genauso unverständlich wie einen russischen Unternehmer zu zwingen, staatliche Export-Zölle an seine eigene Regierung in US-Devisen bezahlen zu müssen, für die er auch erst mal zur Wallstreet latschen muß, um sich dort zu verschulden. Und das war offensichtlich zu meinem Erstaunen in Russland Praxis bis 2022.


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