Die Große Larmoyanz (DGL)

Mephistopheles, Datschiburg, Samstag, 02.07.2022, 15:34 (vor 40 Tagen) @ JJB1306 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 02.07.2022, 16:03

Dieses Beispiel zeigt sehr anschaulich, wie unterschiedlich die Menschen im Westen und im Rest der Welt ticken, denn während die Menschen im Westen im unerschütterlichen Glauben an ihre Medien jeden Unsinn glauben, den die Medien ihnen – übrigens mit freundlicher finanzieller Unterstützung der westlichen Oligarchen – erzählen, sind die Menschen außerhalb der westlichen Medienblase sehr viel kritischer.

Das dürfte der Grund dafür sein, dass der Westen sich nun vom Rest der Welt abkoppeln will, denn im Rest der Welt ist niemand scharf darauf, von westlichen Oligarchen regiert zu werden. Die Menschen in Afrika und Asien wissen aus der Kolonialzeit noch, was es bedeutet, vom Westen ausgepresst zu werden und die Russen haben die 1990er Jahre nicht vergessen, als sie von pro-westlichen Oligarchen beherrscht wurden.

Nicht der geringste Ansatz, wirklich was zu ändern. Alles nur großes Gejammer, dass die böse Welt nicht so ist, wie Pippi Langstrumpf sie gerne hätte. Aber nur im bösen Westen. Überall woanders sind die Menschen gut.

Dabei läge es in jedermanns Hand, sich dem System zu entziehen. Das Zauberwort lauete: Subsistenz*).

Aber diese Alternative wird nicht einmal angedeutet.


*) Putin hat dem Vernehmen nach mal einen schüchternen Versuch dazu unternommen. Seitdem hat man aber nichts mehr davon gehört. Scheint auch in Russland keine Begeisterungsstürme ausgelöst zu haben.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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