American century gab's, weil Liebe, Menschenrechte, Demokratie, Pflugscharen und Cola-Brause in die Welt gebracht wurden

Wayne Schlegel, Freitag, 20.05.2022, 08:47 (vor 40 Tagen) @ Falkenauge2339 Views
bearbeitet von Wayne Schlegel, Freitag, 20.05.2022, 09:25

Eine Kopiervorlage? Oder aus der Geschichte die bewährte Devise Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Oder hat man es einfach satt, sieht Kollateralschäden bezogen auf das, was da so übergestülpt wird. Letztlich ist die Parole auch wurscht, sie muss nur mind-gängig erfunden und - repetitio - ständig wiederholt werden.

Wie auch immer muss zunächst der Hegemon zu Fall gebracht werden. Wie macht man's?

Er muss sich selbst durch seine imanenten Schwächen zu Fall bringen. Was ist die größte Schwäche bei all dem Glanz und Gloria?

Nennen wir es das bedingungslose Geschäftemachen. Wo setzt man genau an?

Bei den Vasallen (oder evolutionistisch bezeichnet bei den Hegemonwirten). Der Hegemon selbst bzw. seine Statthalter müssen durch bedingungsloses Geschäftemachen die eigenen Vasallen zu Fall bringen/final aussaugen. Das wäre der erste Akt. Das scheint durch den Selbstverzicht auf billigen Rohstoffbezug (stattdessen teuerer woanders her) und bisherigen gewohnten Luxus (neues FFF - Frieren nicht nur Freitags für den Frieden) durchaus erreicht werden zu können.

Der Vasall/Wirt muss also zum freiwilligen Selbstausbluten in zwei Richtungen verleitet werden - gegenüber dem Hegemon, der dadurch noch eine Dekade gewinnt und gegenüber dem unzähmbaren Widerspenstigen.

Geht natürlich nur laaaangfristig. Und mit großem eigenem Hausmachtbündnis mit langem Atem. Deshalb die Langsamkeit und der durchaus überschaubare Mensch-Material-Einsatz?


Ist der erste Akt eingeleitet?
Kann das überhaupt klappen?
Was wäre als zweiter Akt in einem solchen vermeintlichen Masterplan vorzusehen?


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