Inflation wäre ja kein Problem

Manuel H., Sonntag, 20.03.2022, 11:13 (vor 711 Tagen) @ Zandow3270 Views
bearbeitet von Manuel H., Sonntag, 20.03.2022, 11:18

Ein Boykott bedeutet das künstliche Herstellen von Knappheiten in dem Bereich, der vom Boykott betroffen ist, nicht mehr.

Die künstliche Knappheit, kann, muss aber nicht zu Teuerung führen und auch nur in den Bereichen, die durch die künstliche Knappheit betroffen sind.

Ein Arbeitnehmer, der durch seinen Boykott seinen Arbeitsplatz verliert, verliert erst einmal sein Einkommen oder muß es verringern. Der wird sich also an allgemeiner Teuerung nicht beteiligen, im Gegenteil. Er erlebt Einkommens-Deflation, sicher relativ zur Kaufkraft, wohl auch absolut nominal wegen ernötigter Preissenkung oder Umsatzverlust.

Ein Klavierlehrer, der die Sprösslinge einer affluenten Familie betreut, die wegen der Teuerung nun sparen muß (Heizung oder Klavierlehrer) wird im Zweifel seine Preise senken müssen, um noch weiter lehren zu dürfen.

Es wird also Begünstigte geben, die durch die Teuerung mehr Geld verdienen (Spekulanten an den spot Märkten) und Geschädigte, die durch die Teuerung nun ihr Einkommen (üblicherweise, die die durch Arbeit ihr Geld verdienen) senken müssen.

Wo da jetzt "Inflation" herkommen soll, soll mir mal einer verraten. (Typisches Geschwätz der wie immer ahnungslosen, ih Wahrheit desinformierenden Wirtschafts"experten")

Eine Inflation ist für die Arbeitenden schnurz. Wenn ein Klavierlehrer merkt, dass Nudeln, Fleisch und Mehl sich verteuern, wird er einfach seine Preise anpassen, was für dessen Kunden (affluenter Fleischermeister) kein Problem darstellt, da der ja mehr für sein Fleisch erhält.

Bei einer Teuerung sieht das ganz anders aus. Da deflationieren die Einkommen zugunsten der durch die Teuerung betroffenen Produkte. Nix Inflation.
Der Boykott im übrigen gibt der staatlich verordneten EnergieverTEUERUNG nur noch den medienwirksamen Turbo (Putin ist schuld)

Für den elenden Geld-Sparer, der üblicherweise Adressat dieser Meldungen ist, ist es differenzierter.
Sein Geld hat jetzt bei Energie und allen Produkten, die von der Teuerung betroffen sind, weniger Kaufkraft,
sein Geld hat bei allen, die deswegen ihre Preise senken müssen, mehr Kaufkraft
Da, wo Arbeitende ihre Preise zu halten verstehen, bleibt die Kaufkraft gleich.

Boomt der Aktienmarkt (Teuerung der Aktien) verliert der Geldsparer im übrigen auch Kaufkraft, beim Crash der Aktien gewinnt er Kaufkraft. (Er will aber nur Teuerung)

Der Witz ist jetzt. Die Hochstapler-Experten, die sich Wirtschafts- und Finanzexperten nennen, sind lediglich dazu da, diesen Zusammenhang erfolgreich zu verschleiern.


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