Einen 100% Schutz vor Strahlung gibt es nicht

Rainer ⌂, El Verger - Spanien, Sonntag, 23.01.2022, 10:17 (vor 119 Tagen) @ mh-ing369 Views

Jeder Mensch hat ein gewisses Risiko Krebs zu bekommen. Die Grundlage ist er erst mal selbst. In seiner Genetik liegt eine Gewisse Grundwahrscheinlichkeit. Dazu kommen äußere Einflüsse und Lebensweisen, die diese Wahrscheinlichkeit vermindern oder erhöhen können. Wenn in der Summe ein Schwellwert überschritten wird, kommt es zum Krebs.

Dies bedeutet, dass auch ein sehr kleiner Einfluss Krebs auslösen kann, wenn dieser Einfluss geraden eben so gereicht hat den Schwellwert zu überschreiten.

Strahlenbelastungen erhöhen das Risiko Krebs zu bekommen. Diese kommen aus unterschiedlichen Quellen. Sogar mit unserer Nahrung nehmen wir strahlende Isotope auf, da sie überall in der Natur vorkommen. Zum Beispiel durch aus dem Boden austretendes Radon das sich in Kellern sammelt, oder UV-Strahlung durch die Sonne. Entscheidend ist aber die Summe der Strahlung.

Menschen die in der Nähe von künstlichen Strahlungen arbeiten tragen deshalb Messgeräte, die die empfangene Strahlung aufsummieren. Ist die tägliche, wöchentliche, monatliche oder jährliche Strahlungsmenge erreicht, darf der Mitarbeiter für den Rest des Zeitraums nicht mehr in der Nähe der Strahlungsquelle arbeiten. Die Mengen sind willkürlich festgelegt.

Der normale Mensch trägt aber kein entsprechendes Messgerät. Er weiß also nicht, wie viel Strahlung er bereits abbekommen hat und wie seine Umgebung strahlt.

Die Gefährlichkeit der Umgebung, in Bezug auf Strahlung, kann nur durch Langzeitstatistik der Krebserkrankungen ermittelt werden.

Rainer

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