Demos und Spaziergänge - Gewünschte Wirkung und Nebenwirkung

Wayne Schlegel, Sonntag, 23.01.2022, 07:29 (vor 119 Tagen) @ Geminus1376 Views

Unabhängig von der Tatsache, dass derartige Meinungsäußerungen zur Demokratiesimulation gehören und damit per se ausgeübt werden sollten - im Rahmen der Regeln -, ist die Frage, nach der Wirkung in der Sache.

Logischerweise gibt es verschiedenste Standpunkte, Anliegen und Auftritte der manchmal mehr homogenen, manchmal heterogenen Teilnehmerschaft.

Mich überzeugt die Ansicht am meisten, dass Trommeln, Transparente, happeningartige Attitüden eher auf die noch nicht positionierte "Rest-"Bevölkung negativ wirken und medial anknüpfend gehypte Ressentiments eher verstärkt.

Sollten solche Demos und Spaziergänge nicht eher demonstrieren, dass die Teilnehmer liebe und friedliche und rücksichtnehmende Menschen sind, denen sich offene, unentschlossene, sich einschätzungsmäßig alleine Fühlende und Entmutigte anschließen könnten? Also genau einen Kontrapunkt zu dem setzen, was die meisten Staatsmedien gerne darstellen möchten?

Trommeln, Parolen, Transparente, Verkehrsbehinderungauslösung
dürften unter diesem Aspekt für die Diskursoffenen/Unfestgelegten eher avers wirken. Und nur die Diskursoffenen, Unfestgelegten, Sich-nicht-Trauenden dürften überhaupt erreichbar sein. Die Festgelegten sind es definitiv nicht.


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