Im Supermarkt noch nichts zu merken

Ulli Kersten, Heinsberg, Freitag, 21.01.2022, 13:57 (vor 126 Tagen) @ Vatapitta1855 Views

Ich habe Kontakt nach etwas weiter oben bei einer bekannten Supermarktkette. Er sagt heute morgen, keine Verknappung zu merken. Er erwartet keine langsam fortschreitende Verknappung, sondern dass auf einen Schlag alles fehlt. Umschlaggeschwindigkeit und -mengen in den großen Lagern sind wirklich eindrucksvoll.

Wieso meint Rickards, dass diese Probleme noch jahrelang andauern würden. Wie sollte das denn nach ein paar Jahren wieder in Gang kommen, mit immer weniger und immer teurerer Energie und Rohstoffen. Er sollte mal "The Long Emergency" lesen. Dabei steht long für ewig.

Die gebrochenen Lieferketten wurden ursprünglich im Laufe von Jahrzehnten organisch aufgebaut. Die lassen sich nicht - schon gar nicht ohne die erforderlichen Mittel - auf Befehl wieder in Gang bringen. Entweder läuft alles reibungslos, oder überall wird durch Materialpausen wie früher in der Ostzone ständig Sand ins Getriebe gestreut.

Es werden von selbst wieder Lieferketten entstehen, nicht durch Planwirtschaft, und diese werden lokal entstehen.

--
Stromausfall: < 3 Tg regional
Blackout: landes- o. europaweit > 3 Tg
Rolling Blackout o. rotierende Stromabschaltungen = regional wechselnd für Stunden wegen Strommangel
----
Brownout = Spannungsabsenkung KEIN Blackout


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung