Spätestens nach der grünen Wende kommt jedenfalls eine Währungsreform

Phoenix5, Samstag, 19.09.2020, 16:30 (vor 71 Tagen) @ Rybezahl920 Views
bearbeitet von Phoenix5, Samstag, 19.09.2020, 16:46

Hallo miesepeter,

nur eine kurze Bemerkung:

Als heute dominierendes Beispiel dient die grüne Umgestaltung Europas, die nunmehr eingeleitet worden ist. Dabei handelt es sich eindeutig um eine Spielverlängerung, und nicht um den Abpfiff.


Grundsätzlich habe ich noch keine Einwände, aber wärend ich deinen Beitrag gelesen habe, musste ich auch immer an die alten Kulturen denken (schießt so penetrant von der Seite rein). Ich fand es immer bemerkenswert, dass die Tempel noch stehen und große, in Bearbeitung befindliche Steinblöcke einfach so in der Gegend herum liegen. Als hätten die Menschen einfach beschlossen, ihre Arbeit einzustellen und zu gehen. Wie kann das sein? Nun, vermutlich weil es immer um Spielverlängerung geht und nie um Abpfiff? Und so werden auch halb fertige Brücken, unverputzte Häuser, Kräne, Bagger & Schutthaufen übrig bleiben, wenn es denn mal wirklich "aus" ist.

Guter Einwand. Man kann jetzt natürlich mit der Druckerpresse allerhand Neues aufbauen, aber am Ende muss das jemand bezahlen, sonst gibt´s entweder Hyperinflation (wenn die Druckerpresse weiterrotiert) oder Staatsbankrott (wenn man sie stoppt und die laufenden Kosten nicht durch Steuereinnahmen decken kann). Und ich frage mich schon, wie eine definitiv teurere und komplexere Energieform

a) eine Zivilisation erhalten soll, deren Treibstoff billige Energie war.
b) von einem Staatsvolk finanziert werden soll, dem laufend die Eigentumsbasis wegbricht.

Beste Grüße
Phoenix5

PS: Den einzigen Lichtblick gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/ITER ,aber mit dessen kommerziellen Betrieb ist entweder nie oder wohl erst um 2050 zu rechnen (und dann haben wir erst einen Fusionsreaktor gebaut) und bis dahin muss man sich fragen, ob dann überhaupt die Technologie vorhanden bzw. produziert wird, um diesen hochkomplexen Fusions-Reaktor laufend zu warten. Äußerst lesenswert in diesem Zusammenhang ist Spenglers "Der Mensch und die Technik". Er schließt mit den Worten:


„Wir sind in diese Zeit geboren und müssen tapfer den Weg zu Ende gehen, der uns bestimmt ist. Es gibt keinen andern. Auf dem verlorenen Posten ausharren ohne Hoffnung, ohne Rettung, ist Pflicht. Ausharren wie jener römische Soldat, dessen Gebeine man vor einem Tor in Pompeji gefunden hat, der starb, weil man beim Ausbruch des Vesuv vergessen hatte, ihn abzulösen. Das ist Größe, das heißt Rasse haben. Dieses ehrliche Ende ist das einzige, das man dem Menschen nicht nehmen kann.“

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Ein Buch für Keinen - Der Kapitalismus nach Paul C. Martin


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