Die Steuer des Fiatmoney versteckt sich in der dauernden Geldmengenausweitung

Linder, Freitag, 18.09.2020, 10:09 (vor 33 Tagen) @ Naclador695 Views

Damit verliert es ebenso an Kaufkraft und ist per Deiner Definition auch kein Wertaufbewahrungsmittel und somit kein Geld.
Noch dazu erhebt der Staat zusätzliche Steuern in nicht unerheblicher Höhe und verteilt dieses Geld um, nicht selten an Nicht-Bedürftige und Schmarotzer.
Aufgrund der andauernden und exponentiellen Geldsummenausweitung ist das System nicht nachhaltig, stirbt je nach Umlaufgeschwindigkeit der Teilsummen früher oder später auch. Nur dann eben auf nahezu einen Schlag, so wie z.B. 1923 schon. Ob lange siechender oder kurzer, schmerzvoller Tod, macht im Grunde keinen großen Unterschied. Jedoch kommt es, das erleben wir hier seit Lehman, in der letzten Phase des Fiat zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen, gepaart mit ausufernder Korruption in Politik und der Finanzbranche.

Dem Hörensagen nach besteht seit rund 6.000 Jahren ein Geldsystem ähnlich dem heutigen Strickmuster.
Gibt es eigentlich gesicherte historische Aufzeichnungen darüber, dass es im Laufe dieser Jahre abwechselnd zu Schund- und Schwundgeldnutzung kam?
Wenn ich es mir recht überlege, müssten die einzelnen Generationen seither ständig vor dem selben Problem gestanden haben und sind über die Jahre immer zwischen den beiden Systemen hin- und her gehüpft. M.E.n. hat das Freigeld ein Problem mit Außenhandelsdefiziten und das Fiatmoney mit Missbrauch durch den Emittenten (Politiker/Staat bzw. Banken).

Wie wären hier Kryptos, als blockchainbasierte Digitalcoins, egal ob privat oder staatlich emittiert, einzuordnen? Es scheint ja so zu sein, als wolle man dies als nächstes Zahlungsmittel einsetzen. Wie Bitcoin kann es nicht aufgebaut sein, denn der ist dem Konstrukt nach begrenzt und wirkt daher deflationär. Unbrauchbar für die Mächtigen der heutigen Zeit.

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Niemand hat die Absicht eine Maske zu tragen!


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