Heute und gestern ist leicht zu verwechseln

Oblomow, Mittwoch, 11.01.2017, 11:06 (vor 2752 Tagen) @ helmut-12673 Views

"Was ist heute: Da wird geschickt Wahrheit, manipulierte Wahrheit und Falschwahrheit miteinander vermischt. Man bringt zwischendurch immer wieder Dinge, die beim Leser den „aha-Effekt“ auslösen, und die gewissermaßen suggerieren sollen, dass man als Informant der einzig wahre und allwissende Heilsbringer ist. Dazwischen läßt man alles einfließen, was dann Mittel zum Zweck ist , -egal, wie dieser Zweck auch aussehen mag. Der durchschnittliche Leser ist dann kaum mehr in der Lage, zu differenzieren. Aber darauf läufts ja auch hinaus."

Nein, wir wurden in eine Richtung gelenkt, die vor 50 Jahren niemand für möglich gehalten hätte. Das Schlimme dabei: Wir merken es nicht einmal, und gehen immer weiter voran, mit „gleichem Schritt und Tritt“. Erstaunlich, wie die Umfragen für Merkel sich wieder mehren, - sie legt seit Neuestem wieder zu.

Und da gibts Leute, die immer noch allen Ernstes fragen, wie es zugehen konnte, dass Hitler an die Macht kam, - insbesonders die einschlägigen Gutmenschen fragen das. Man muss ihnen nur drauf antworten: Schaut euch doch in den Spiegel, - ihr machts ja genauso wie die Generationen damals! Kritisches Denken ausgeschaltet und das angenommen, was von „oben“ kommt, ohne Sinn und Zweck zu hinterfragen."

Also war jetzt früher alles besser oder nicht? Ab wann wurde es schlimmer und bis wann war es gut? Apart: Bertolt Brecht heißt der Mann und das Zitat ist von George Santayana: "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

(Original engl.: "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it." - The Life of Reason, Band 1, Reason in Common Sense (1905), Kapitel 12, gutenberg.org, archive.org, en:s:Reason in Common Sense/Chapter XII)

Quelle: Wikipedia


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