Glaubt ihr wirklich an mehr Arbeitslosigkeit?

SevenSamurai, Donnerstag, 05.01.2017, 16:16 (vor 2748 Tagen) @ Oblomow15197 Views

Das scheint ja nur der Anfang zu sein. In der nächsten Welle werden schon
anspruchsvollere Tätigkeiten durch Avatare ersetzt. Schließlich geht es
wohl irgendwann allen an den Kragen, weil sie schlicht ersetzt werden
können. Wer nicht? Und dann? Welche Firmen bauen denn die Maschinen für
diese Entwicklung?

Glaubt ihr wirklich an mehr Arbeitslosigkeit?

Bislang war es doch so, dass es eine Verlagerung gab. Der eine Job entfällt, der neue kommt hinzu.

Wer hat vor 40 Jahren in Java oder C++ programmiert? Wer programmiert jetzt noch in Cobol?

Wer hat LCDs und OLEDs hergestellt?

Dafür stellt Philips keine CRT (Röhren) mehr her. Etc.

Und manche alte Technik bleibt, wie z.B. die Eisenbahn. Es gibt keine Dampfloks mehr, statt dessen Dieselloks. Alles verlagert sich. Starke Gewerkschaften in den USA haben durchgesetzt, dass auf Dieselloks immer noch zwei Personen sind, wie früher auf den Dampfloks.

Sicher, wer älter als 50 ist, hat "verschissen". Der kommt nicht mehr unter. Aber das Problem sind viele selbst schuld, nämlich die, die die Rot-Grünen unter Schröder (= Hartz IV) gewählt haben.

Man hat der WASG nicht geholfen, als diese für das alte ALG II demonstrierte.

Statt dessen wurde die verrückte Merkel mit ihren CSU-Blödelbarden gewählt.

Auch auf die Bestrafung der Banker wurde 2008/2009 verzichtet. Dem Volk war es egal. Statt dessen hiess es "Weiter so" und noch einmal "Ja" zu Merkel.

Selbst die Occupy-Bewegung in den USA ist tot. Die Sanders-Anhänger haben Clinton zugejubelt und stecken jetzt den Kopf in den Sand.

Wenn man das so sieht, dann ist Arbeitslosigkeit nur ein Randproblem. Der Rest fährt zwei mal im Jahr in Urlaub, hat zwei oder drei Autos und ein Eigenheim. Den meisten geht es sehr, sehr gut.

Deshalb das schlechte Gewissen, wenn mal wieder "Flüchtlings-Bilder" durch den Volksempfänger, pardon, Fernseher geistern.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder


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