Luther, kein Schlappschwanz?!

Oblomow, Donnerstag, 05.01.2017, 13:14 (vor 2757 Tagen) @ Falkenauge2635 Views

Und wie sieht es heute mit der protestantischen Kirche aus?
Sie ist ein staatstragender religiöser Trümmerhaufen. Der
Medienwissenschaftler Norbert Bolz bringt es auf den Punkt. Der heutige
Glaube sei auf ein Glaubensminimum reduziert, auf die
Funktionserfordernisse einer sogenannten Zivilreligion, einer "Schwundstufe
des Christentums", das nicht mehr wegen seines Wahrheitsanspruches, sondern
nur noch wegen seiner ethisch und politisch stabilisierenden Funktion ernst
genommen werde. Es gehe nicht mehr um den Glauben, sondern um die
Genugtuung, ein guter Mensch zu sein.
Siehe:
Luthers
Rebellion und die Protestanten heute

"Wider die Mordischen und Reubischen Rotten der Bawren ist eine Schrift Martin Luthers im Zusammenhang mit den Deutschen Bauernkriegen, zu denen er darin Stellung bezog.

Luther schrieb sie im Jahr 1525, nach der Weinsberger Bluttat, nachdem er sich zuvor mit öffentlichen Äußerungen zu den Aufständen zurückgehalten hatte. In seiner Schrift stellte Luther klar, dass sich die aufständischen Bauern zu Unrecht auf ihn beriefen und ermutigte die Fürsten, die Bauern mit aller notwendigen Gewalt niederzuschlagen. Wörtlich heißt es: „man soll sie zerschmeißen, würgen, stechen, heimlich und öffentlich, wer da kann, wie man einen tollen Hund erschlagen muss“.[1] (Hervorhebung durch den Verfasser)" Quelle: Wikipedia

Schön, wenn man auf der richtigen Seite steht, wie z.B, die allerchristlichste Königin und der Hofgauckler und Ihre Prinzessin auf der Erbse, die fromme Kathrin G.E. Nicht zu Vergessen: die fast jungfräuliche Johanna, geb. Albrecht. Möglich, dass der Herr Fürstenknecht, das sanftlebende Fleisch zu Wittenberg die Knechtschaft über die Deutschen gebracht hat. Da passt doch das Jubiläum wie die Faust, bzw. Peitsche für den "tollen Hund". Naja, schiefe Metapher, ich weiß.


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