Nochmal: Die Funk-Rauchwarnmelder werden fernüberwacht. Keine Chance.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Samstag, 26.03.2016, 01:03 (vor 1638 Tagen) @ Leser2319899 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 26.03.2016, 01:08

Guten Abend, Leser23!

Auch mich nervten die Dinger aus besagten Gründen.
Wir haben sie abgeschraubt und „isoliert“ gelagert, für den
angedachten Zweck also nutzlos. (Alufolieverpackt wäre schon mal ein
Anfang.)
Sollte aber dies irgendwie irgendwann „unterbunden“ werden, ...

Nochmal: Die Funk-Rauchwarnmelder werden fernüberwacht.

Deine Einzel-Dosen nicht, sind harmlos. Aber meine nicht. Die werden genau auf solche Manipulationen hin überwacht, wie Du sie vorschlägst: Abschrauben - verboten! Aufschrauben- verboten! Verdecken- verboten! Verpacken- verboten!

Sonst könnte den Sensoren ja `was entgehen. Die RWM sollen in jedem Zimmer freien Blick haben, an der Decke, mittig, frei nach allen Seiten 360° rundum. Das wird von drei Ultraschall-"Echolot"-Sensoren in kurzen Zeit-Abständen (Periode unbekannt) auch geprüft, sonst hätte man die „Utrasonic Transceivers“ zwecks „Echo Ranging“ ja nicht eingebaut. Dabei werden Gegenstände im Zimmer überwacht, also deren Position im Raum. Genau so ist das projektiert.

Dazu illustrierend hier mal einen Ausschnitt aus einer Bedienungsanleitung, es wird hier klar zugegeben, eingebaut ist Dunkel-/Demontage-/Objekt-Erkennung:
[image]

Wie oft das Ding Ultraschall ausstößt? --> "?"!

Funkt es wirklich alle 3 Minuten auf der Frequenz von 868.95MHz? „Elektrosmog“?

Alles unbekannt.

Alle Körper in Reichweite der je drei Schallwandler sollen erkannt werden (wie weit reicht das?).

Alles, was Ultraschall reflektiert, wird geortet und der Abstand zum jeweiligen Sensor immer wieder ermittelt (wie oft?).

Ob nur der Abstand oder nur das Unterschreiten des Abstandes weitergemeldet wird? Oder gar so: Erst war das Ding weit weg, jetzt ist es nah, nun ist es ganz weg? Aha, es bewegt sich?

Wie diese Informationen verarbeitet werden? Wer speichert das? ….
…. k. A. – und das ist OK?!

Aus und Schluss ... Denn ich wiederhole mich …

Selbstverständlich kann das missbraucht werden!

Zu den technischen Details soll ja, laut Richterspruch, die Vermieterin den Mietern nichts sagen müssen? Jeder Mieter könne dazu ja mal ins Internet gucken, sagt das Urteil.

... würde ich
dem Volk raten, die Dinger ständig mit Rauch „zu versorgen“, so daß
es außer Fehlalarmen und Meldungen dazu, nichts Weiteres mehr zu
berichten gibt!
...

Nochmal: Die Funk-Rauchwarnmelder fernmelden jedes Ereignis dieser Art, vermutlich auch schon, wenn es nur leicht verräuchert ist in der Bude. Das heißt, wenn noch gar kein Alarm kommt?
Der Vorwurf der Sabotage jedenfalls träfe dann voll die Mieter, genauestens beweisbar. Der Vermieter könnte genau sagen, wann Du gekifft hast (OK, war ein Scherz), mit Zeitstempel.

Dazu muss ich mein Erlebnis mit den Piraten (Kiffen war auch Thema) nochmal anführen. Eine Piraten-Dame schrieb mir damals, typisch: „Der Rauchmelder ist ein feuchter Furz gegen das, was dein Handy oder dein Computer können. Aber darüber denkst du vermutlich nichtmal nach.“ (siehe auch hier und hier: „Übrigens bin ich wegen dem RWM-Problem vor rund zwei Jahren mal bei den Piraten gewesen, beim Stammtisch und in deren Forum. Weil ich dachte, die müsste das doch eigentlich interessieren? Weit gefehlt, die hatten gerade mit Schwul-Lesbischen Feierlichkeiten zu tun, irgendwie organisatorisches, Kreativ-Beschriftete-Kondome-Verschenken habe ich in Erinnerung, war da Foren-Thema, ansonsten wurde ich wohl als Spinner wahrgenommen (?) und bin abgeblitzt.“) Nur mal als Beispiel, wo ich das Problem sehe.

Weiter zu Deinen Vorschlägen:

Auch vorgetäuschte Blauäugigkeit nützte Dir nichts („Glauben’s mir doch, Herr Richter, ich wusste ja nicht, dass ich meine Indianerschwitzkur mit Rauch …“ - so etwa?), da sie vor Gericht m. E. als „wenig glaubwürdig“ zurückgewiesen würde. Dann viel Vergnügen: Die Gerichtskosten, Anwaltskosten der Vermieterin, Service-Aufwendungen, Anfahrten, Verwaltungskosten, Schreibgebühren … Alles Deins!

Nochmal: Die Richter des Amtsgerichtes Magdeburg sind auch der Meinung, der Vermieter müsse die Mieter nicht darüber aufklären, was genau er nach Einbau von Funk-Rauchwarnmeldern in der Wohnung künftig zu unterlassen habe.
Ebenso ist die Frage unbeantwortet geblieben, wer die Rechnung für die evtl. Folgen von Fehlalarmen (sog. „Täuschungsalarmen“) zahlt.

Steht die Feuerwehr dann beim 20 Fehlalarm nicht mehr in der Tür, muss
unterstellt werden, daß es den „Machern“ egal wurde, den Wanzen
offiziell noch einen Rauchwarnmelderanschein zu geben.
...

Nochmal: Die Funk-Rauchwarnmelder fernmelden das vermutlich, als Ereignis, an den Auftragnehmer der Vermieterin, und die Vermieterin hat so die lückenlosen Beweise (für das Fehlverhalten der Mieter?) mit Datum und Uhrzeit. Der Mieter, Du, hat dagegen nichts in der Hand.

Die Feuerwehr käme nicht automatisch, wenn Du den RWM neckst, damit Du Deinen Spaß hast. Es sei denn, ein Nachbar riefe da an, wegen des Gepiepes aus Deiner Wohnung (ist bei Abwesenheit von Mietern schon tausendmal passiert …). Wer zahlt, denkst Du, spätestens ab dem 15ten mal deren Einsätze?

Doofe Idee, siehst Du das ein? [[zwinker]]

Der Vorwurf der Sabotage trifft dann immer die Mieter.

Ist dir dieser Fall bekannt?

Die Richter sind der Meinung, der Vermieter müsse die Mieter nicht darüber aufklären, was die Grenzen der Technik sind. Registriert die Technik unterschwelliges oder nicht?

Ins Paket, ab zur Post, und unfrei zurück an den Vermieter!
...

Nochmal: Die Funk-Rauchwarnmelder werden fernüberwacht, auch auf solche Manipulationsversuche hin, wie Du sie vorschlägst: Abschrauben verboten, und das Ding würde auch im Paket aufgeregt piepen. Tot-Löten wäre, juristisch gesehen, durchaus Sachbeschädigung.

Dazu zahlst Du in so einem Fall endlich auch den Aufwand für den "Alles-In-Einer-Hand-Service" (BGH-Argument pro Vermieter!), der dann vom, an der Decke verbliebenen Sockel der Dose, automatisch gerufen wird, ohne dass Du das mitkriegst, oder gar verhindern kannst. Oder Totmann-Schaltung: Wenn sich die Dose nicht mehr meldet. Egal, abmontieren isss nich ...

Sieh’s ein. Wenn wir uns nicht offen wehren, kriegen die uns alle …

Wichtig aber ist abgestimmtes gemeinsame Vorgehen!
...

Richtig. Aber genau das wäre Sache z. B. der „Piraten“ gewesen.

Oder unserer demokratischen, der angeblich „investigativen“ Presse („BILD hilft“?)

Oder der Verbrauchermagazine im öff-rech. Fernsehen („... kämpft für Sie“?).

Oder sollen die Gewerkschaften einen Generalstreik organisieren?

Oder der Pfarrer auf der Kanzel Moral predigen? Wider die bedrückende Überwachungspraxis … ?

[[freude]]

Nö. Die Obrigkeit will es.

Einzelne demgegenüber knöpft sich das System nach und nach vor, und
erlegt sie somit alle, Einen nach dem Anderen!
...

So ist der Plan. Nochmal: Die Funk-Rauchwarnmelder-Sache interessiert die Medien nicht. Die sind des Gegners, machen nur Druck auf die Bürger. Scheinbar auf Seiten der Vermieter, die wiederum aber auch nur aufgrund von Druck re-agieren.

...
(Edit: War das bei der Telefonüberwachung nicht auch so, also die
Abwehrmaßnahme, daß sie damit nicht mehr nachkommen, wenn jeder zu Beginn
des Telefonates die Codewörter (Bin Laden, al Kaida, Pentacon usf.)
benutzt, wonach dieses Telefonat dann mitgehört wird? d.h. die Organe
demgemäß "zu-spammen", daß sich der Abhör-Zweck in Luft auflöst?)

Bitte nicht übel nehmen - Naiv, aber kann Dich verstehen. Dazu habe ich mich schon geäußert.

Herzlichen Oster-Grusz von
H.

PS: Zu Deinem Motto: „Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."“ ist noch Senf da: [[zwinker]]

Indien damals - Nicht vergleichbar zu Deutschland heute. Gandhi hat nur in eine sog. „revolutionäre Situation“ hineingestoßen, die Briten waren gerade schwach, ansonsten wäre er, wie viele, namenlos gescheitert. Richtig: Man muss skandalöse Missstände öffentlich machen und hoffen, dass die Masse sich bewegt. Nur die Masse, und das nur organisiert, kann diesen Super-Spitzelstaat stoppen. Aber wie ich auch schon oft geschrieben habe, ist das leider fast hoffnungslos. Siehe oben zitierter Piraten-Forums-Standpunkt vom Oktober 2014.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.


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